Put auf Aixtron: Angst nimmt zu!
Aixtron SE: Optimismus bei Micron färbt nicht auf Aixtron ab!
Das Produktportfolio von Aixtron ist stark auf Zukunftsfelder ausgerichtet. Die wichtigsten Umsatztreiber sind Produkte aus der G10-Familie mit einem Umsatzbeitrag von rund 50 Prozent im Geschäftsjahr 2024. Für 2025 gibt das Management nur bekannt, dass die G10-Familie mehr als 50 Prozent zum Anlagenumsatz beiträgt. Mit diesen Anlagen können Kunden Leistungshalbleiter, Bauteile zur optischen Kommunikation und Photonik erzeugen. Die Nachfrage nach diesen Produkten wird durch die Felder Rechenzentren und die Automobilindustrie getrieben. Doch der Boom bei Rechenzentren könnte abebben, was den ohnehin hohen Kurs der Aixtron-Aktie drücken könnte. Die Anleger sind nervös und sorgen für starke Volatilität beim Aktienkurs. Aktuell reagiert die Aixtron-Aktie eher schwach auf die ermutigenden Zahlen des Speicherherstellers Micron Technologies.
Zum Chart
Der Chipausrüster Aixtron verzeichnete seit dem alten Allzeithoch am 14. Dezember 2023 bei 39,89 Euro erhebliche Kursverluste. Von seinem Tief bei 8,45 Euro am 7. April 2025 (Tiefpunkt vieler Aktien aufgrund des sogenannten Liberation Day) konnte sich die Aktie jedoch wieder erholen und notiert aktuell bei rund 52,92 Euro, was einem Kursanstieg von knapp 535 Prozent entspricht. Der lang anhaltende Abwärtstrend wurde am 30. April 2025 durchbrochen. Nach einer Bodenbildungsphase folgt der Kurs ab Anfang November 2025 wieder einer Aufwärtssequenz, die aktuell noch intakt erscheint. Auch in einer kurzfristigeren Betrachtung hat der Kurs die Widerstandszone zwischen 51,06 Euro und 62,66 Euro überwunden. Die Widerstandszone erstreckte sich zeitlich vom 14. Mai bis 25. Juni 2026. Ein allfälliger Ausbruch nach unten könnte ab dem Niveau bei 42,01 Euro wieder auf stärkere Nachfrage treffen, wodurch die Abwärtsbewegung verlangsamt werden könnte. Auch ein Test des Allzeithochs bei 62,66 Euro ist wahrscheinlich, obwohl die Marktteilnehmer momentan vom Giermodus in den Angstmodus geschaltet haben. Durch die fundamentale Brille betrachtet sollte der Bilanzgewinn pro Aktie von 2026 bis 2028 um rund 118 Prozent ansteigen und das entsprechende erwartete KGV 2028 auf 35,41 senken. Die Aktie ist also nicht mehr billig.
Aixtron SE (Tageschart in Euro) |
Tendenz: |
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Wichtige Chartmarken |
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| Widerstände: | 51,06// 62,66 Euro |
| Unterstützungen: | 42,01 // 35,22 Euro |
Fazit
Risikobereite Anleger, die von einer fallenden Aktie der Aixtron SE bis auf 43,10 Euro ausgehen, könnten mit einem Put-Optionsschein (WKN MN7KUN) überproportional mit einem Omega von 3,03 profitieren. Bei angenommener konstant hoher impliziter Volatilität von 92 % und dem Ziel bei 43,10 Euro (3,79 Euro beim Optionsschein) ist bis zum 10.07.2026 eine Rendite von rund 73 % zu erzielen. Steigt der Kurs des Underlyings in dieser Periode auf 60,01 Euro, resultiert daraus ein Verlust von rund 53 % beim Optionsschein. Das Chance-Risiko-Verhältnis beträgt somit 1,42 zu 1, wenn bei 60,01 Euro (1,01 Euro beim Schein) eine Stop-Loss Order vorgesehen wird.
| Strategie für fallende Kurse | |
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| WKN: | MN7KUN | Typ: | Put-Optionsschein | |
| akt. Kurs: | 2,19 – 2,27 Euro | Emittent: | Morgan Stanley | |
| Basispreis: | 37,00 Euro | Basiswert: | Aixtron SE | |
| akt. Kurs Basiswert: | 52,92 Euro | |||
| Laufzeit: | 18.09.2026 | Kursziel: | 3,79 Euro | |
| Omega: | 3,03 | Kurschance: | + 73 Prozent | |
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Risikohinweis: Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. |
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| Quelle: Morgan Stanley | ||||
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