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EUR/GBP: Es geht los!


Obwohl in Großbritannien durch den Rücktritt des Premierministers Keir Starmer wieder einmal politische Unsicherheit ausgebrochen ist, präsentiert sich das britische Pfund erstaunlich robust. Im Vergleich zum Euro ergibt sich aus aktuellem Anlass ein technisch sehr interessantes Konstrukt, das sich zum Nachteil der europäischen Gemeinschaftswährung entwickeln könnte.

Die letzten Monate über schwankte das Währungspaar Euro zum britischen Pfund (EUR/GBP) zwischen den Handelsmarken von 0,8615 und auf der Oberseite 0,8865 GBP mal mit größeren, mal mit kleineren Ausschlägen grob seitwärts. Genau diese Volatilität könnte dem Paar nun aber zum Verhängnis werden, blickt man auf die europäische Gemeinschaftswährung. Denn charttechnisch wurde eine astreine Schulter-Kopf-Schulter-Formation als Trendwendemuster etabliert und steht jetzt unmittelbar vor ihrerr Aktivierung. Allein in dieser Woche verlor der Euro 0,33 Prozent und hat sich direkt in den Bereich der zur SKS-Formation gehörenden Nackenlinie talwärts begeben.

EMA 200 im Härtetest

 

Sobald der 200-Wochen-Durchschnitt (EMA 200) bei 0,8601 GBP unterschritten wird, dürfte die SKS-Formation ihre volle Gültigkeit erlangen und Korrekturpotenzial zunächst auf 0,8566 und darunter auf glatt 0,8500 GBP freisetzen und sich somit für ein Engagement auf der Verkäuferseite anbieten. Noch ist die Woche allerdings nicht zu Ende, was Bullen die Möglichkeit eröffnet, ein Fehlsignal zu etablieren und im Anschluss rasch an den EMA 50 bei 0,8653 und darüber an das Vorwochenhoch bei 0,8689 GBP anzusteigen. Dagegen spricht allerdings die anhaltend rückläufige Entwicklung des MACD und RSI, die sonst positive Signale aussenden würden.

EUR/GBP (Wochenchart in GBP)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 0,8624 // 0,8653 // 0,8689 // 0,8730 GBP
Unterstützungen: 0,8570 // 0,8566 // 0,8535 // 0,8500 GBP

Fazit

 

Sobald auch im Wochenchart die letzte Bastion der Bullen bei 0,8601 GBP aufgegeben wird, wird ein Rücklauf insgesamt auf 0,8500 GBP favorisiert und würde sich für eine entsprechende Positionierung auf der Short-Seite anbieten. Hierzu könnte das mit einem Hebel von 74,02 ausgestattete Open End Turbo Short Zertifikat WKN DY38M1 zum Einsatz kommen und würde eine Gesamtrenditechance von 60 Prozent ermöglichen. Mit einem kurzen Zwischenstopp sollten Anleger um 0,8566 GBP rechnen, ehe der Trade vollständig aufgeht. Eine Verlustbegrenzung ist hingegen einige Prozent über der Nackenlinie von 0,8615 GBP anzusiedeln, beispielsweise könnte hierzu ein Niveau um 0,8640 GBP angesetzt werden. Als Anlagehorizont sollten sich Anleger mindestens bis Ende Juli einstellen.

Strategie für fallende Kurse
WKN: DY38M1 Typ: Open End Turbo Short
akt. Kurs: 1,34 – 1,35 Euro Emittent: DZ Bank
Basispreis: 0,868 GBP Basiswert: EUR/GBP
KO-Schwelle: 0,868 GBP akt. Kurs Basiswert: 0,8571 GBP
Laufzeit: Open End Kursziel: 2,17 Euro
Hebel: 74,02 Kurschance: + 60 Prozent
Risikohinweis:
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Quelle: DZ Bank


Bei Mini Future und Open End Turbo findet aufgrund der unbegrenzten Laufzeit eine ständige Anpassung von Basispreis und Barriere statt. Ebenso können sich Basispreis und Barriere beim Wechsel auf den nächstfälligen Future ändern. Weitere Informationen finden sich auf der Produktseite des Emittenten.


Interessenkonflikt

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