Deutsche Bank Long: Aufwärtssequenz noch intakt!

Deutsche Bank AG: Analysen sehen das Papier um 29 Prozent höher!


Friedliche Entwicklungen am Persischen Golf haben den Aktienkurs der Deutschen Bank positiv beeinflusst. Zusätzlich hat die deutsche Politik ein Reformpaket verabschiedet, das aufgrund der erwarteten wirtschaftlichen Belebung auch dem Geldhaus zugutekommen könnte. Unter fundamentalen Gesichtspunkten erscheint die Bank trotz der Kurssteigerung weiterhin moderat bewertet.

Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für die Deutsche Bank von 40 auf 41 Euro erhöht und die Einstufung auf „Overweight“ beibehalten. Zusätzliche Unterstützung könnte das Reformpaket der Bundesregierung bieten. Christian Sewing, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, bezeichnet das Paket als einen sehr gelungenen Auftakt und befürwortet die die Forderung der Wirtschaft nach Reformen zur Förderung von Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Innovation. Nach Sewings Ansicht ist genau dieses Momentum erforderlich, um Deutschland zukunftsfähig zu machen. Laut Sewing gelte es, diesen Schwung aufrechtzuerhalten, die Umsetzung voranzutreiben und weitere Reformen anzustoßen. Der Wirtschaftsweise Achim Truger hingegen kritisiert das Reformpaket als neoliberales Deregulierungsprogramm, das Entlastungen für Unternehmen enthält, gleichzeitig aber viele Beschäftigte belastet.

Zum Chart

Der Aktienkurs der Deutschen Bank hat sich nach dem Abverkauf auf das partielle Tief bei 16,582 Euro Anfang April 2025 wieder erholt. Das Tief am 7. April 2025 lag unter der 200-Tage-Linie, wobei die Aktie am selben Tag mit 18,072 Euro wieder über dieser Linie schloss. Mit diesem Ereignis waren seit Ende Oktober 2023 nur zwei Fehlausbrüche nach unten zu registrieren. Die Aufwärtssequenz fand jedoch Anfang März 2026 ein Ende, nachdem der Krieg im Iran losgetreten wurde und der Kurs den 200-Tage-Durchschnitt durchbrochen hat. Schon ab Mitte August 2025 waren eine Abschwächung der Kursdynamik und gleichzeitig die Bildung eines 10-Jahres-Hochs am 6. Januar 2026 am Level von 34,260 Euro zu beobachten. Der Ausbruch über den Widerstand bei 32,210 Euro war nicht nachhaltig und der Aktienkurs kehrte danach wieder auf die Marke bei 23,815 Euro zurück. Mittelfristig betrachtet hat der Kurs wieder eine Aufwärtssequenz gebildet und den wichtigen Widerstand bei 28,725 Euro überwunden. Aktuell scheint es, dass das Papier der Deutschen Bank bald das alte 10-Jahres-Hoch bei 34,210 Euro testen könnte. Fundamental betrachtet sind in den Jahren bis 2028 steigende Gewinne eingeplant, wodurch das erwartete KGV 2028 aktuell bei 6,71 liegt. Aus diesem Blickwinkel erscheint die Aktie als immer noch moderat bewertet.

Deutsche Bank AG (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 32,210 // 34,260 Euro
Unterstützungen: 28,725 // 25,505 Euro

Fazit

Die deutsche Koalition hat ein Reformpaket verabschiedet, das aufgrund der erwarteten wirtschaftlichen Belebung auch der Deutschen Bank zugutekommen könnte.

Mit einem Open End Turbo Long (WKN JZ9LYW) könnten risikofreudige Anleger, die einen steigenden Kurs der Aktie der Deutsche Bank AG in den nächsten Wochen erwarten, überproportional von einem Hebel in Höhe von 3,73 profitieren. Das Ziel sei bei 39,01 Euro angenommen (15,65 Euro beim Derivat). Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt 27 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.

Dieser könnte beim Basiswert bei 26,23 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs von 2,87 Euro. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,3 zu 1.

Strategie für steigende Kurse
WKN: JZ9LYW Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 8,47 – 8,52 Euro Emittent: JP Morgan
Basispreis: 23,34 Euro Basiswert: Deutsche Bank AG
KO-Schwelle: 23,34 Euro akt. Kurs Basiswert: 31,83 Euro
Laufzeit: Open End Kursziel: 15,65 Euro
Hebel: 3,73 Kurschance: + 84 Prozent
Risikohinweis:
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Quelle J.P. Morgan


Tradings Update: BMW

Die am 27. April 2026 vorgestellte Short-Idee, mit der WKN JK6YSB auf eine fallende Aktie der BMW AG zu setzen, befindet sich sehr schön im Plus. Der Open End Turbo Short notiert am 3. Juli 2026 zum Geldkurs von 3,55 Euro und lag mit 67,50 Prozent über dem Einstiegskurs. In diesem Fall ist es ratsam, den Gewinn mitzunehmen, nachdem die Aktie schon weit gefallen ist.

BMW AG (Tageschart in Euro)


Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zu Morgan Stanley eingegangen ist.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zu JP Morgan eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Haftungsausschluss

Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Herausgeber, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Alle enthaltenen Meinungen und Informationen sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, ein Geschäft oder eine Transaktion einzugehen. Auch stellen die vorgestellten Strategien keinesfalls einen Aufruf zur Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Vor jedem Geschäft bzw. vor jeder Transaktion sollte geprüft werden, ob sie im Hinblick auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geeignet ist. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass der Handel mit Optionsscheinen oder Zertifikaten mit grundsätzlichen Risiken verbunden ist und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Nachdruck, die Verwendung der Texte, die Veröffentlichung / Vervielfältigung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der FSG Financial Services Group GbR gestattet.

Zurück