Eskalation in Nahost

Brent Crude Öl: Trendwende vollzogen


Nachdem in der Nacht zum Mittwoch eine Eskalation der beiden Konfliktparteien USA und Iran zu beobachten war, hat sich Rohöl wieder sichtlich verteuert. Exakt im Bereich der Preise vor Kriegsausbruch ist der Rohstoff zur Oberseite abgedreht und wird von den wachsenden Spannungen befeuert. Kurzfristig könnte hieraus ein spannendes, wenn auch nicht ganz risikoloses Investment hervorgehen.

Zusammengefasst lässt sich seit Kriegsausbruch im Nahen Osten und seit Anfang März eine recht steile Übertreibung auf 119,50 US-Dollar je Fass (Barrel) bei der europäischen Nordseesorte Brent Crude feststellen; mit der einsetzenden Annäherung der beiden Konfliktparteien gingen auch die Preise wieder bis in den Bereich von 70,00 US-Dollar und damit auf das Niveau vor Kriegsausbruch zurück. Erneute Kampfhandlungen zu Beginn dieser Woche haben Investoren aber wieder aufgeschreckt und seit dem Tiefstand von vor ein paar Tagen für einen Preiszuwachs von knapp 14 Prozent gesorgt. Auf Sicht der nächsten Tage könnte sich hieraus ein lukratives Engagement auf der Oberseite ergeben, falls die staatlich gesteuerten Nachrichtenagenturen nicht wieder dazwischenfunken.

Reserven am Ende, Ölknappheit droht

 

Aus technischer Sicht liegt seit dem Julitief bislang nur eine einzige Aufwärtsbewegung vor, die in den nächsten Stunden in den Bereich des 200-Tage-Durchschnitts (rote Linie) bei 82,67 US-Dollar heranreichen könnte. Nach einem anschließenden Rücklauf zurück in den Bereich von 76,55 US-Dollar ist eine zweite Kaufwelle in den eigentlichen Zielbereich um 87,30 US-Dollar sowie den 50-Tage-Durchschnitt (blaue Linie) zu erwarten und erlaubt es hierauf ein Long-Engagement einzugehen. Sollte entgegen den Erwartungen ein Preis von unter 70,00 US-Dollar auf Tagesbasis erzielt werden, würde ein weiterer Abstieg in Richtung 67,04 und darunter auf 62,55 US-Dollar drohen. Fundamental lässt sich eine derartige Entwicklung aber durch kaum eine fundierte Nachricht untermauern.

Brent Crude Öl-Future (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 80,59 // 82,67 // 87,30 // 89,98 US-Dollar
Unterstützungen: 75,93 // 73,53 // 70,14 // 69,16 US-Dollar

Fazit

 

Sobald der 200-Tage-Durchschnitt bei 82,67 US-Dollar durchbrochen wird, werden weitere Kursgewinne in den Bereich von 87,30 US-Dollar sehr wahrscheinlich und würden sich für ein Engagement auf der Käuferseite anbieten. Spekulativ ausgerichtete Investoren könnten aber schon jetzt erste vorsichtige Direktinvestitionen vornehmen, sollten aber wegen der sich ständig verändernden Narrative vorsorglich kleinere Positionen eingehen. Dies könnte beispielsweise durch den Erwerb des Open End Turbo Long Zertifikates WKN DU88NL, ausgestattet mit einem Hebel von 9,15, geschehen. Aus dem Stand heraus ergibt sich bei vollständiger Abarbeitung der Handelsidee eine Renditechance von 105 Prozent. Das endgültige Ziel im Schein wurde rechnerisch bei 15,48 Euro ermittelt, sobald der EMA 50 erreicht wird.

Strategie für steigende Kurse
WKN: DU88NL Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 7,56 - 7,57 Euro Emittent: DZ Bank
Basispreis: 69,964 US-Dollar Basiswert: Brent Crude Öl-Future
KO-Schwelle: 69,964 US-Dollar akt. Kurs Basiswert: 78,26 US-Dollar
Laufzeit: Open End Kursziel: 15,48 Euro
Hebel: 9,15 Kurschance: + 105 Prozent
Risikohinweis:
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Quelle: DZ Bank


Bei Mini Future und Open End Turbo findet aufgrund der unbegrenzten Laufzeit eine ständige Anpassung von Basispreis und Barriere statt. Ebenso können sich Basispreis und Barriere beim Wechsel auf den nächstfälligen Future ändern. Weitere Informationen finden sich auf der Produktseite des Emittenten.


Interessenkonflikt

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