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Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Seit dem dramatischen Kurssturz aus Ende Juli hat sich die Hypoport-Aktie in einer volatilen Seitwärtsbewegung wiedergefunden, bereits seit Tagen versucht das Papier aber die obere Barriere zu durchbrechen, bislang erfolglos. Doch die Bemühungen bullischer Marktteilnehmer sind im Chart klar erkennbar, auch darf ein gewisser Druckaufbau der Aktie unterstellt werden. Noch aber ist die bisherige Kursentwicklung als neutral zu beurteilen.
So, wie die abgelaufene Handelswoche geendet hat, so präsentiert sich auch die neue Handelswoche, mit Verlusten. Der Deutsche Aktienindex DAX steuerte am Dienstag den EMA 200 an und unterzog ihm einem kurzen Test. Aus den Kursmustern seit dem Rekordhoch geht aber noch weiteres Korrekturpotenzial hervor, aussagekräftige Stabilisierungsmuster sind derzeit nicht zu erkennen.
Anhaltende Sorgen um Chinas Konjunktur sowie eine sich abkühlende US-Wirtschaft haben den Rohölpreisen in den letzten Monaten sichtlich zugesetzt, Rohöl der US-Sorte WTI ist in den letzten Stunden exakt auf die Tiefstände aus Mitte Dezember 2023 zurückgefallen. Aus technischer Sicht könnte mithilfe der Unterstützungszone aus Sommer letzten Jahres an dieser Stelle durchaus Hoffnungen in Form eines Doppelbodens aufkeimen. Dies wird sich allerdings erst noch in den nächsten Stunden zeigen müssen.
Mit dem Sorgenkind Deutschland ist die Konjunktur auch im Euroraum gefährdet, dies lässt sich sehr gut am Kursverlauf der deutschen Autobauer und einer wichtigen Stütze der deutschen Wirtschaft ablesen. Nach einem erfolgreich ausgelösten Verkaufssignal in dem BMW-Papier Mitte Juni herum setzt die Aktie wie erwartet ihre Talfahrt fort, auf aktuellem Niveau sind jedoch kaum nennenswerte Unterstützungen anzutreffen.
Der Deutsche Aktienindex DAX ist zwar etwas fester in die neue Handelswoche im Vergleich zum Freitagsschlussstand gestartet, die Bilanz vom Montag muss aber insgesamt als technische Gegenbewegung auf die Verluste aus der Vorwoche gewertet werden. Noch immer droht dem Leitbarometer größeres Ungemach, sollte demnächst noch der EMA 200 bärisch gekreuzt werden.
Der einstige Computerchip-Weltmarktführer Intel hat sich in eine äußerst missliche Position manövriert, unter Umständen sieht sich das Unternehmen gezwungen, Unternehmensteile zu veräußern und findet bereits erste Interessenten. Trotz Ankündigung des Managements eine umfangreiche Umstrukturierung vornehmen zu wollen, scheinen Investoren das heiße Eisen lieber aus der Hand zu geben. Eine Bodenbildung dürfte unter diesen Umständen schwierig werden.
Wertpapiere der Softwareschmiede SAP haben sich von ihren Rekordständen am Dienstag letzter Woche in der Spitze um 5,5 Prozent entfernt und konnten trotz einer neuerlichen Bestmarke keine neuen Käufer mehr mobilisieren. Damit rückt das 200 % Fibo als potenzielle Zielzone weiter in die Ferne, vielleicht geht aus dem Kursgeplänkel der letzten Wochen nun sogar ein ausgeprägtes Topping-Muster mit entsprechenden Abwärtsrisiken hervor.
US-Arbeitsmarktdaten im August haben sich nach einer sehr schwachen Entwicklung im Juli wieder erholt, allerdings nicht ganz so stark wie erwartet. Dennoch liefern sie der US-Notenbank Fed genug Argumente für Zinssenkungen ab September. Nach einem frischen Wochentief am Freitag beim heimischen Leitbarometer DAX stoppte die Konsolidierung nur zwischenzeitlich zum US-Handelsbeginn, im Anschluss kam der DAX erneut ins Rutschen und beendete den regulären Xetra-Handel mit einem Abschlag von 1,48 Prozent.