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Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Der Deutsche Aktienindex DAX litt praktisch die gesamte letzte Handelswoche unter Abgabedruck, am Freitag kam es sogar zu einem Aufwärtstrendbruch und damit kleinem Verkaufssignal. Dadurch nährt sich das Barometer nun der entscheidenden Schaltmarke von rund 18.000 Punkten sowie dem EMA 200 an.
Nachdem die Europäische Zentralbank EZB am Donnerstag den Leitzins zunächst noch unangetastet gelassen hatte, profitierte die Hypoport-Aktie und Betreiber einer Onlinekreditvermittlung von den Aussagen der EZB-Chefin Christine Lagarde und konnte einen satten Sprung zur Oberseite vollziehen. Damit nähert sich der Wert seinen aktuellen Jahreshochs mit großen Schritten an und steuert geradewegs auf sein Mittelfristziel zu.
Entgegen dem kurzzeitig negativen Marktumfeld hat sich das DAX-Mitglied BMW am Donnerstag vergleichsweise stark und positiv auf der Oberseite entwickelt. Einen letzten Widerstandsbereich muss der Wert aber noch knacken, um das volle Aufwärtspotenzial freisetzen zu können. Genau darauf deuten die Kursmuster derzeit hin.
Der Deutsche Aktienindex DAX hat am Donnerstag einen hoffnungsvollen Aufschwung erlebt und konnte zeitweise über die Vorgängerhochs vom Mittwoch zulegen. Doch das Vorzeichen wechselte am Nachmittag in den roten Bereich, in der Folge setzte das heimische Leitbarometer auf seine untere Aufwärtstrendkanalbegrenzung zurück. Es droht nun ein unmittelbarer Aufwärtstrendbruch!
Zeitweise um acht Prozent ist die Intel-Aktie am Mittwoch regelrecht hochgeschossen und hat damit ein zweites großes Kursziel seit Beendigung der Bodenbildungsphase Anfang Juli abgearbeitet. Der Grund hierfür könnte sein, dass sich Intel von den Auftragsfertigungen von TSMC lösen will und dieses Projekt mit Milliardensummen fördert.
Die NVIDIA-Aktie hat ihr letztes großes Verlaufshoch Ende Juni markiert und steckt seitdem in einem Abwärtstrend fest. Dabei hat sich der letzte zwischengeschaltete Aufwärtstrend folgerichtig als bärische Flagge erwiesen, zur Wochenmitte verlor das Wertpapier zeitweise rund sechs Prozent und hat damit den Weg in eine dreiwellige Konsolidierung eingeschlagen. Zeitgleich erreichte der Wert auch sein erstes Kursziel.
Schwache Vorgaben aus Asien und insbesondere vom japanischen Aktienmarkt haben den DAX zur Wochenmitte deutlich in die Verlustzone gedrückt und zeitgleich einen Intraday-Test der unteren Aufwärtstrendkanalbegrenzung erzwungen. Nach einem kurzen Zwischenstopp in diesem Bereich konnte das heimische Leitbarometer jedoch seine Verluste nahezu wieder vollständig durch einen stützenden US-Markt ausgleichen.
Wie zuletzt favorisiert musste der US-Rohöl-Future WTI noch eine zweite Verkaufswelle unter die Vorgängertiefs aus der Vorwoche vollziehen und hat dies im Dienstagshandel auch unmittelbar in der Nähe des 200-Tage-Durchschnitts geschafft. Streng genommen könnte damit nun eine verwertbare 123-Konsolidierung vorliegen und wieder steigende Kurse hervorbringen. Den aktuellen Abwärtstrend gilt es für ein Kaufsignal aber noch zwingend zu überwinden.