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Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Anteilsscheine des US-Netzwerkausrüsters Cisco konnten seit nunmehr Anfang Dezember keine frischen Verlaufshochs mehr markieren, nachdem die Aktie zuvor praktisch steil gegangen war. Vielmehr ist nun eine gesunde Konsolidierung eingetreten, innerhalb derer sich ein kleinerer Abwärtstrend im übergeordneten Trend breitmacht. Die Chancen auf einen nachhaltigen Ausbruch zur Oberseite stehen aber weiter gut.
Der Deutsche Aktienindex DAX konnte den schwachen Wochenstart am Dienstag durch einen Kurssprung um rund 138 Punkte auf über 20.270 Zähler mehr als wettmachen, bewegt sich aber immer noch in der Handelsspanne der letzten Tage grob seitwärts. Übergeordnet hält sich das Barometer seit seinem Rekordhoch aus Mitte Dezember in einem leicht abfallenden Trend auf.
Wertpapiere des US-Streaminganbieters Netflix haben bis Anfang dieses Monats noch ein bullisches Chartbild abgegeben, unglücklicherweise wurde dieses durch den jüngsten Rückfall komplett umgekehrt. Hierbei ging auch der wichtige 50-Tage-Durchschnitt zu Bruch, was auf eine erhöhte Schwäche der Aktie schließen lässt und gewisse Handelsansätze auf der Unterseite eröffnet.
Wertpapiere des US-Chipherstellers Intel haben Ende letzter Woche noch einmal empfindliche Verluste erlitten, nachdem die Aktie zuvor einen Stabilisierungsversuch an den Jahrestiefs aus 2024 unternommen hatte. Doch die Schwächephase der Märkte könnte das Papier auf eine neue Reise gen Süden schicken, sollten die Verluste in dieser Form anhalten.
Der Deutsche Aktienindex DAX startete sichtlich schwächer in die neue Woche und markierte bei 20.025 Punkten sein vorläufiges Tagestief. Damit hat der Index ein erstes kleineres Kursziel abgearbeitet, dennoch sind weitere Abschläge auf Sicht der kommenden Tage aufgrund des intakten Abwärtstrends seit den Rekordständen aus Mitte Dezember stark anzunehmen. Diese Korrektur sollte dem klassischen 123-Korrekturschema folgen.
Obwohl die USA unter Präsident Donald Trump wieder verstärkt auf fossile Energieträger setzen werden, macht sich derzeit ein knappes Angebot an dem für die Weltwirtschaft wichtigen Rohöl durch einen merklichen Preisaufschwung bemerkbar. Verstärkt wird dieser Effekt unter anderem durch ein milliardenschweres Konjunkturprogramm in China, was die Nachfrage wieder ankurbeln soll und zu einem heftigen Preisanstieg in der letzten Woche geführt hatte.
Für den Onlinebaukreditvermittler Hypoport steht es aus technischer und fundamentaler Sicht gerade nicht zum Besten, die Hoffnung auf weitere Zinssenkungen schwindet mit einem robusten US-Arbeitsmarkt zusehends und belastet das Papier trotz einer zwischenzeitlichen Kurserholung. Nach frischen Jahrestiefs gegen Ende Dezember 2024 kann noch von keinem ausgeprägten Boden gesprochen werden, was die Rückfallrisiken in dem Wertpapier deutlich erhöht.
Der Deutsche Aktienindex DAX hat nach einer durchweg positiven Handelswoche und einem äußerst starken US-Arbeitsmarktbericht am Freitag den Rückwärtsgang eingelegt und sich deutlich von seinem Wochenhoch entfernt. Sollte die Enttäuschung auch in dieser Woche weiter anhalten, dürfte der DAX entsprechend negativ auf die Vorgaben aus den USA reagieren und weitere Verluste anhäufen.