Täglich neue Aktientipps, Technische Analysen und Trading-Knowhow von Börsenexperten
Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Offenbar entwickelt sich die Mercedes-Benz-Aktie trotz eines aktiven Verkaufssignals zunächst noch zur Oberseite, dies jedoch im Rahmen eines gewöhnlichen Pullbacks oder einer technischen Gegenreaktion auf die vorausgegangenen Verluste. Häufig entsteht hierbei eine kleinere dreiwellige Gegenbewegung, augenscheinlich wurde zur Wochenmitte die dritte Welle initiiert, was es im späteren Verlauf ermöglicht, die Aktie auf einem höheren Niveau zu verkaufen.
Der Deutsche Aktienindex DAX konnte zwar am Mittwoch ein frisches Wochenhoch bei 17.921 Punkten markieren, kurz nach Veröffentlichung der US-Inflationsdaten zogen Investoren jedoch Geld vom Tisch ab und schickten das Barometer zurück auf seinen Eröffnungskurs. Am Tagesende blieb eine Doji-Kerze stehen, die sehr häufig eine Trendwende anzeigt.
Aktien des US-Chipherstellers NVIDIA haben in dem jüngst breitangelegten Ausverkauf in der Technologiebranche trotz eines Aufwärtstrendbruchs die Verluste gut weggesteckt und sich in ihren vorherigen Aufwärtstrend aufwärts begeben. Kann die aktuelle Kursentwicklung auf Sicht der nächsten Wochen aufrechterhalten werden, würde sogar ein neuerliches Kaufsignal auf mittelfristiger Basis winken.
Rohöl der US-Sorte WTI hat nach einer tagelangen Gewinnserie seinen seit Juli bestehenden Abwärtstrend um 80 USD planmäßig erreicht und ist an dieser Stelle zur Unterseite abgeprallt. Die aktuellen Kursmuster weisen jedoch ein unfertiges Chartbild auf, weshalb weitere Preissteigerungen durchaus zu erwarten sind - allen voran wegen der zunehmenden Spannungen im Nahost-Konflikt.
Trotz des Widerstandes bestehend aus dem 50-Tage-Durchschnitt bei 17.782 Punkten und anfänglicher Abschläge im Dienstagshandel hat sich der DAX intraday kämpferisch gezeigt und knapp über dem EMA 50 geschlossen. Eine erwartete Korrektur blieb damit aus, was für die nächsten Stunden aber weiter nicht ausgeschlossen werden kann. Übergeordnet wird dem Barometer ein Anstieg in den Bereich von 18.000 Punkte zugetraut, ehe es im Anschluss wieder auf frische Monatstiefs talwärts geht.
Ein schwacher chinesischer Absatzmarkt und Ungewissheit bei Elektroautos haben in den letzten Monaten den größten deutschen Autobauern heftig zugesetzt, darunter auch den Bayerischen Motorenwerken BMW. Nach einem Kursabschlag von rund 33 Prozent seit den aktuellen Jahreshochs sucht die Aktie nach einem Aufwärtstrendbruch vergeblich nach einem Boden, die Kursmuster lassen in der aktuellen Form auf weitere Verluste schließen.
Im gestrigen Handel konnte das Wertpapier des Kreditvermittlers Hypoport um knapp fünf Prozent auf der Oberseite anspringen und hat intraday versucht einen temporären Abwärtstrend sowie den EMA 200 zu knacken. Zwar blieb am Ende des Tages nur eine lange Lunte auf der Tageskerze stehen, allerdings ist die Bereitschaft, dem Unternehmen weiteres Kapital zukommen zu lassen, unübersehbar.
Gespannt warten Investoren auf US-Inflationsdaten am Mittwoch und erhoffen sich aus der anschließenden Pressekonferenz neue Hinweise für eine mögliche Zinssenkung im September. Ein anderes viel diskutiertes Thema ist bei Börsianern der Nahost-Konflikt, wo eine Ausweitung der feindlichen Angriffe erwartet wird. Unterdessen ist der deutsche Leitindex DAX mit einem nachhaltigen Ausbruch über den EMA 50 trotz eines temporären Anstiegs darüber gescheitert.