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Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Das Wertpapier des US-Streamingdienstes Netflix erwächst zu einem wahren Kursmonster, jeden Tag markiert die Aktie frische Rekorde, so auch am Dienstag. Dies bekräftigt die übergeordneten Ziele für das Wertpapier, investierte Anleger sollten jedoch nicht vergessen, ihre Stopps kontinuierlich nachzuziehen. Aber auch Neulinge könnten noch angesichts des Restpotenzials auf ihre Kosten kommen.
Am Dienstag kam es auf dem Frankfurter Parkett zu deutlichen Gewinnmitnahmen auf deutlich unter 19.000 Punkte, am Ende des Handelstages konnte sich das heimische Leitbarometer erneut über das Niveau der runden Kursmarke retten. Scheinbar sind noch nicht genügend Verkäufer bereit, aktiv zu werden und den Index in eine längere Konsolidierung zu schicken. Dies war der zweite Test zur Auslotung der Verkaufsbereitschaft des Marktes.
In dem Wertpapier des US-Technologiekonzerns Broadcom zeichnet sich seit Anfang dieses Monats ein potenzielles Doppelhoch ab, welches in der abgelaufenen Handelswoche praktisch aktiviert worden ist. Die anhaltenden Verluste spiegeln dies bestens wider und könnten nun zu einer kurz- bis mittelfristigen Trendwende oder zumindest einer Abkühlung der Rallye führen.
Wertpapiere des Immobilienkreditvermittlers Hypoport haben einen schwachen Wochenstart erwischt, nachdem sich die Anzeichen auf eine strengere Geldpolitik in den USA verdichtet haben. Dabei wurde die Schiebephase der letzten Tage zur Unterseite aufgelöst, sodass nun die einstige Triggermarke für ein größeres Kaufsignal und mehrjährige Widerstandszone in den Fokus rücken.
Der Deutsche Aktienindex DAX steckt seit Wochen knapp über der Marke von rund 19.000 Punkten in einer volatilen Schiebephase fest und lässt Anleger mit weiteren Signalen auf sich warten. Aus charttechnischer Sicht bereiten Investoren aber ein gründliches Verkaufssignal vor, welches allerdings noch nicht aktiviert worden ist und sich der Index dadurch weiter auf Richtungssuche befindet.
In der abgelaufenen Handelswoche veröffentlichte Wirtschaftsdaten aus China zeigen ein durchwachsendes Bild, was darauf hindeutet, dass die von Peking aufgelegten Stimulierungsmaßnahmen bislang noch nicht ausreichend wirken. Dies brachte sogleich den Erdölpreis wieder ins Rutschen, die US-Sorte WTI verbilligte sich im Freitagshandel auf eine markante Schlüsselstelle hin zu einem Verkaufssignal.
In der abgelaufenen Handelswoche hielt sich die Cisco-Systems-Aktie überwiegend oberhalb der für ein Kaufsignal notwendigen Kaufmarke von 58,20 US-Dollar auf, konnte diese auf Wochenbasis jedoch nicht nachhaltig überwinden. Dies weckt nun Zweifel an einer unmittelbaren Rallyefortsetzung, zum anderen an einer nahenden Konsolidierung in dreiwelliger Form.
Der Deutsche Aktienindex DAX hat am Mittwoch nahezu ein Verkaufssignal durch einen temporären Bruch der Verkaufsmarke von 19.000 Punkten generiert, konnte sich zum Schluss der Handelswoche jedoch wieder in die Gewinnzone retten und die Schiebephase der letzten Wochen fortsetzen. Konkrete Handelssignale gehen aus diesem Bereich derzeit nicht hervor, erst die entscheidenden Triggermarken dürften eine eindeutige Entscheidung für die Märkte hervorrufen.