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Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Der Chipsektor scheint immer weiter in Ungnade der Investoren zu fallen, nachdem diese in den letzten Monaten fette Gewinne einstreichen konnten. Das liegt nicht an dem allgemeinen Desinteresse an dieser Branche, sondern vielmehr an dem zyklischen Verlauf. Namhafte Aktien stehen aber bereits seit einigen Tagen stärker unter Druck, wie zum Beispiel das Wertpapier von Broadcom.
Trotz einer drohenden Haushaltskrise im Nachbarland Frankreich und schwachen Konsumdaten aus Deutschland sowie wilden Zollandrohungen aus den USA hat sich der deutsche Leitindex DAX zur Wochenmitte erneut in den Bereich des EMA 50 talwärts begeben, konnte intraday an dieser Unterstützung jedoch zur Oberseite ansteigen und hat seine anfänglichen Verluste sichtlich reduziert. Dennoch verharrt das Barometer in der Seitwärtsspanne der letzten Wochen, ohne konsistente Signale auszusenden.
Unter dem designierten US-Präsident Donald Trump sollen fossile Energieträger wieder massiv ausgebaut werden, dies könnte zu einem Überangebot auf dem Weltmarkt führen und die Preise entsprechend weiter in den Keller drücken. Noch aber kann sich die US-Sorte WTI in ihrer seit Wochen anhaltenden Range behaupten, handelbare Signale gehen hieraus nicht hervor.
Die Sorge um Importzölle in den USA und damit eine mögliche Anfachung der Inflation lässt Anleger bei Hypoport kalte Füße bekommen. Dies zeigt sich auch sehr gut im kurzfristigen Kursverlauf des Wertpapiers, nachdem zuvor eine etwas in Schieflage geraten SKS-Formation knapp über dem entscheidenden Stabilisierungslevel von rund 200,00 Euro regelkonform zur Unterseite aufgelöst worden ist. Gelingt jetzt keine sofortige Trendwende, müsste von einem neuerlichen Verkaufssignal ausgegangen werden.
Vor dem Hintergrund drohender Importzölle unter dem zukünftigen US-Präsidenten Donald Trump präsentieren sich die Aktienmärkte uneinheitlich und bildeten am Dienstag teils negative Vorzeichen aus. Der Deutsche Aktienindex DAX ging mit einem leichten Verlust aus dem Handel, das Hauptaugenmerk liegt auf potenziellen Topping-Mustern bei den US-Indizes.
Zu Beginn dieser Woche hat die Intel-Aktie einen satten Kurssprung vollzogen und einen kurzfristigen Abwärtstrend dadurch überwunden. Gelingt es nun weitere Käufer zu mobilisieren, könnte sich die Annahme einer fünfwelligen Impulswelle als folgerichtig erweisen und dem Papier neuerliche Höchststände in der zweiten Jahreshälfte verschaffen. Dieser Schritt ist überdies für die mittelfristige Kursentwicklung von entscheidender Bedeutung.
Zu Beginn dieser Handelswoche haben Investoren beim US-Chiphersteller NVIDIA offenbar etwas kalte Füße bekommen und die Aktie um knapp vier Prozent in die Verlustzone, direkt auf den 50-Tage-Durchschnitt, talwärts geschickt. Zwar herrscht seit Oktober 2023 immer noch ein übergeordneter Aufwärtstrend in dem Titel, ein kleinerer Aufwärtstrend gerät jedoch zunehmend in den Fokus und könnte bei einem Bruch eine längere Konsolidierung auslösen.
Der Deutsche Aktienindex DAX konnte mit ordentlichem Rückenwind aus den USA freundlich in die neue Handelswoche starten und überwand intraday das Niveau von 19.400 Punkten. Bis zu einem mustergültigen Kaufsignal müssen Bullen allerdings noch eine Schippe nachlegen, bislang bewegt sich das heimische Leitbarometer immer noch in der Seitwärtsspanne der letzten zwei Monate.