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Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Die Politik ist alarmiert und überlegt sich angesichts der desolaten Lage für die deutschen Autobauer eine Lösung, hiervon ist auch der Münchener Autobauer BMW betroffen. Allein seit Anfang April hat die Aktie rund 41 Prozent an Wert eingebüßt, konnte sich aber zuletzt im Bereich der Verlaufstiefs aus 2022 wieder fangen. Dennoch geht aus der kurzzeitigen Erholungsbewegung der letzten Tage noch kein tragfähiger Boden hervor, es herrscht immer noch ein intakter Abwärtstrend.
Nach dem kleinen Sell-Off vom Freitag direkt in den Bereich des EMA 50 (blaue Linie) konnte sich der DAX zu Wochenbeginn fangen und diesen Support als Sprungbrett für einen kleinen Anstieg nutzen. Die Marke von 19.000 Punkten liegt aktuell nur 150 Punkte entfernt, die Chancen auf neuerliche Rekordstände sind weiterhin präsent für das heimische Leitbarometer.
Wertpapiere des US-Zahlungsdienstleisters Visa konnten zwar in der abgelaufenen Handelswoche frische Bestmarken notieren, kurz darauf setzte aber eine nicht unerwartete Konsolidierung ein und drückte die Kurse deutlich gen Süden. Jetzt gilt es an den markanten Unterstützungen einen Boden ausfindig zu machen und die Chance auf eine neue Rallyephase mitzunehmen.
Erst nachdem die US-Notenbank Fed ihre Zinsen gesenkt hatte, konnte auch das Wertpapier der deutschen Softwareschmiede SAP profitieren und in die Nähe des mittelfristigen Kursziels bestehend aus dem 200 % Fibonacci-Retracement zulegen. Am Freitag suchte die Aktie nach einer Richtung, das mittelfristige Ziel könnte man nun aber als abgeschlossen definieren. Dennoch liegen weder auf Stunden- noch Tagesbasis relevante Umkehrmuster vor.
Die lange herbeigesehnte Zinssenkung durch die US-Notenbank Fed brachte am Mittwoch und dem Folgetag nur kurzzeitige Peaks auf der Oberseite, der Deutsche Aktienindex DAX scheiterte in der Vorwoche mit einem nachhaltigen Ausbruch über die Hürde von rund 19.000 Zählern und hat vorerst die Chance auf einen raschen Folgeanstieg vertan. US-Indizes zeigten sich am Freitag dagegen deutlich standhafter, hier fielen die Verluste nur marginal aus, was Hoffnungen für den DAX weckt.
Anteilsscheine des Immobilienkreditvermittlers Hypoport wechselten zuletzt nahezu täglich ihre Richtung, erst am Donnerstag kam ein hoffnungsvoller Schlusskurs oberhalb der kurzfristigen Hürde der letzten Wochen zustande. Gelingt eine nachhaltige Auflösung eines weiteren Widerstandes, könnte endlich das lang ersehnte Kaufsignal bei Hypoport aktiviert werden.
Auf welchen großen US-Index man auch blickt, erkennt man sofort die erfolgreiche Auflösung wichtiger Chartmuster, die über die letzten Monate hinweg aufgebaut worden sind. Am Beispiel des Dow Jones Industrial Average Index ist dies eine inverse SKS-Formation direkt an der oberen Aufwärtstrendkanalbegrenzung. Eine nachhaltige Auflösung könnte nun sogar zu einer Rallyebeschleunigung führen.
Einen Tag nach dem Fed-Zinsentscheid hat der DAX weiter an Wert zugelegt und die kurzzeitige Schwächephase aus Anfang September hinter sich gelassen. Zeitgleich gelang es bei 19.044 Punkten ein frisches Rekordhoch zu markieren, die Hürde von 19.000 Zählern konnte intraday allerdings nicht geknackt werden. Dennoch sind die weiteren Aussichten für das heimische Leitbarometer als vergleichsweise solide zu beurteilen.