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Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Seit einem Jahrestief aus Mitte November blickt das Wertpapier von BMW auf eine zwischenzeitliche Erholung zurück, diese reichte bis Mitte letzten Monat sogar bis in den Bereich des 200-Tage-Durchschnitts heran. Unterdessen hat sich im Anschluss eine kürzere Konsolidierung eingestellt, aus derer das BMW-Papier zu Beginn dieses Jahres versucht auszubrechen und dadurch ein neuerliches Kaufsignal zu generieren. Sollte dies gelingen, würde übergeordnet eine fünfwellige Impulswelle entstehen und die Basis für mittelfristige Kursgewinne legen.
Der deutsche Leitindex DAX verabschiedete sich knapp über dem Niveau von 20.000 Punkten aus dem ersten Handelstag dieses Jahres und bekräftigt damit einen Anstiegsversuch seit dem letzten kleineren Crash aus Mitte Dezember. Die Chancen auf neuerliche Rekorde sind aber nicht als selbstverständlich anzusehen, zumal die US-Indizes weiterhin Schwäche an den Tag legen.
Die Aussicht auf weitere Wirtschaftsstimuli der chinesischen Regierung zur Ankurbelung der Wirtschaft sowie ein Rückgang der US-Lagerbestände hat die Ölpreise zum Jahresende sichtlich angeschoben, der US-Rohölfuture WTI nähert sich mit großen Schritten nun einer markanten Triggermarke für ein mögliches Kaufsignal an. Noch einige größere Hürden bleiben aber zu meistern, ehe tatsächlich von weiter steigenden Kursen ausgegangen werden kann.
Wertpapiere des Baukreditvermittlers Hypoport präsentieren sich fortwährend in einem seit nunmehr Ende September bestehenden Abwärtstrend weiter schwach, am letzten Handelstag des abgelaufenen Jahres kam es sogar zu einem erneuten Test der Jahrestiefs. Sollten die 2024er-Tiefs demnach gerissen werden, müssten sich Investoren auf eine Trendfortsetzung unbedingt einstellen.
Angesichts der schwachen Kursentwicklung in den USA und damit einer seit nunmehr Anfang Dezember anhaltenden Korrektur bei den US-Indizes ist auch für den deutschen Leitindex DAX mit einer Fortsetzung der kürzlich gestarteten Konsolidierung zu rechnen. Noch hält sich der DAX im Bereich von rund 20.000 Punkten auf, diese Barriere hat sich in den letzten Stunden vor dem Jahreswechsel jedoch als zu hoch erwiesen, der DAX drehte entsprechend an dieser Stelle wieder zur Unterseite ab.
Rund um die Weihnachtsfeiertage lässt die Dynamik bei vielen Aktien spürbar nach, ähnlich verhält es sich bei dem Wertpapier des US-Zahlungsabwicklers Visa. Doch ein markanter Punkt fällt sofort auf, die Barriere um das Vorgängerhoch aus Mitte Dezember, an dem immer wieder Gewinnmitnahmen einsetzen. Mit etwas mehr Nachdruck seitens der Bären könnte hieraus sogar ein vollwertiges Topping-Muster hervorgehen.
Nach einem nervenaufreibenden Kursgezerre um die letztmögliche Trendwendestelle am 61,8 % Fibonacci-Retracement haben sich Bullen Ende der abgelaufenen Woche doch noch durchsetzen können und ihren Standpunkt klar untermauert. Die Korrektur der letzten Abwärtsbewegung verlief bislang in drei Wellen, was auf eine gewöhnliche Konsolidierung hindeutet und damit die Chance auf eine Erholung in der Mercedes-Benz-Aktie im neuen Jahr klar gegeben ist.
Für gewöhnlich herrscht rund um die Feiertage zu Weihnachten und Ostern an den Aktienmärkten ein ruhiger Handel mit vergleichsweise geringen Umsätzen. Größere Ausschläge waren dagegen bei den großen US-Indizes zu verzeichnen gewesen, deren Chartbilder sich in den letzten Wochen zugunsten der Bären eingetrübt haben. Dies lässt für Anfang 2025 eine gewisse Unsicherheit durchblicken und könnte eine größere Abwärtsvariante nach der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten bereithalten, geht es nach der technischen Auswertung des Leitbarometers.