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Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Die Sorge um Importzölle in den USA und damit eine mögliche Anfachung der Inflation lässt Anleger bei Hypoport kalte Füße bekommen. Dies zeigt sich auch sehr gut im kurzfristigen Kursverlauf des Wertpapiers, nachdem zuvor eine etwas in Schieflage geraten SKS-Formation knapp über dem entscheidenden Stabilisierungslevel von rund 200,00 Euro regelkonform zur Unterseite aufgelöst worden ist. Gelingt jetzt keine sofortige Trendwende, müsste von einem neuerlichen Verkaufssignal ausgegangen werden.
Vor dem Hintergrund drohender Importzölle unter dem zukünftigen US-Präsidenten Donald Trump präsentieren sich die Aktienmärkte uneinheitlich und bildeten am Dienstag teils negative Vorzeichen aus. Der Deutsche Aktienindex DAX ging mit einem leichten Verlust aus dem Handel, das Hauptaugenmerk liegt auf potenziellen Topping-Mustern bei den US-Indizes.
Zu Beginn dieser Woche hat die Intel-Aktie einen satten Kurssprung vollzogen und einen kurzfristigen Abwärtstrend dadurch überwunden. Gelingt es nun weitere Käufer zu mobilisieren, könnte sich die Annahme einer fünfwelligen Impulswelle als folgerichtig erweisen und dem Papier neuerliche Höchststände in der zweiten Jahreshälfte verschaffen. Dieser Schritt ist überdies für die mittelfristige Kursentwicklung von entscheidender Bedeutung.
Zu Beginn dieser Handelswoche haben Investoren beim US-Chiphersteller NVIDIA offenbar etwas kalte Füße bekommen und die Aktie um knapp vier Prozent in die Verlustzone, direkt auf den 50-Tage-Durchschnitt, talwärts geschickt. Zwar herrscht seit Oktober 2023 immer noch ein übergeordneter Aufwärtstrend in dem Titel, ein kleinerer Aufwärtstrend gerät jedoch zunehmend in den Fokus und könnte bei einem Bruch eine längere Konsolidierung auslösen.
Der Deutsche Aktienindex DAX konnte mit ordentlichem Rückenwind aus den USA freundlich in die neue Handelswoche starten und überwand intraday das Niveau von 19.400 Punkten. Bis zu einem mustergültigen Kaufsignal müssen Bullen allerdings noch eine Schippe nachlegen, bislang bewegt sich das heimische Leitbarometer immer noch in der Seitwärtsspanne der letzten zwei Monate.
Nach empfindlichen Verlusten von annähernd 35 Prozent in diesem Jahr hat die Aktie von Mercedes-Benz im Bereich ihrer 2022er-Tiefs offenbar einen Boden gefunden, der unterdessen allerdings noch durch einen weiteren Kursanstieg bestätigt werden muss. Dies würde es im Erfolgsfall dem Wertpapier erlauben, eine zwischengeschaltete Erholung einzuleiten und damit Long-Chancen zu eröffnen.
Der deutsche Automobilsektor steckt in der Krise, aber auch zahlreiche andere mit der Branche verbundene Unternehmen sehen sich mit schwierigen Zeiten konfrontiert. Investoren dagegen schöpfen offenbar Hoffnung, am Beispiel von BMW versucht sich die Aktie entsprechend an einer Unterstützung aus Anfang 2022 zu stabilisieren. Das muss zwar noch keinen nachhaltigen Trendwechsel hervorrufen, könnte sich aber für ein spekulatives Long-Investment auf der Oberseite durchaus auszahlen.
Je näher für gewöhnlich das Jahresende rückt, desto geringer wird bei vielen Anlegern die Bereitschaft, neue Risiken einzugehen. Gegen Ende dieses Monats scheint sich dies nicht zu bewahrheiten, der DAX legte am Freitag um ein knappes Prozent zu und hinterließ im Tageschart eine bullische Hammerkerze. Noch steckt der Index aber in seiner seit nunmehr Ende September andauernden Handelsspanne fest, der Wille neuer Jahreshochs ist aber klar erkennbar.