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Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Die zuletzt einkassierten Gewinnaussichten für 2025 machen praktisch allen Aktien auf dem US-Markt zu schaffen, dem Abwärtsdruck kann sich auch die einst sehr starke Apple-Aktie nicht entziehen und hat sich in den letzten Stunden in ihren seit 2022 bestehenden Aufwärtstrend zurückbegeben. Ein Ende der Talfahrt ist bislang noch nicht absehbar, bis markante Unterstützungen greifen, ist noch ein weiter Weg zu gehen.
Der Deutsche Aktienindex DAX startete etwas leichter in den Donnerstagshandel und bewegte sich tagsüber in der Handelsspanne des Vortages grob seitwärts. Größere Signale gehen aus der Schiebephase der letzten Wochen immer noch nicht hervor, obwohl die Märkte in den USA derzeit regelrecht zusammenbrechen. Gleiches Schicksal könnte dem DAX aber auch drohen, wenn wichtige Supports gerissen werden.
Entgegen dem allgemeinen Markttrend in den USA hat sich das Wertpapier des Konsumgüterherstellers Johnson & Johnson (JnJ) in die Gegenrichtung entwickelt und konnte sogar einen seit April 2022 bestehenden Abwärtstrend knacken. Zwar wird die Aktie in dieser Woche von Abgaben belastet, bietet aufgrund des jüngsten Ausbruchs dennoch Chancen auf eine Rallyefortsetzung und entsprechende Long-Positionen.
Die Sorge, dass die US-Wirtschaft in eine Rezession schlittert und die jüngst aufgebauten Handelsbeschränkungen durch die Trump-Administration sowie chaotische Zustände in der Wirtschaftspolitik, haben Ökonomen zuletzt dazu bewegt, die Gewinnschätzungen für 2025 deutlich zurückzuschrauben. Auch das zu den „Magnificent Seven“ gehörende Papier von Apple konnte sich dem Abwärtsdruck nicht entziehen und markierte zur Wochenmitte ein frisches Jahrestief.
Der Deutsche Aktienindex DAX hat sich wie vermutet um 22.320 Punkten in letzter Minute stabilisiert und konnte zur Wochenmitte einen Teil der vorausgegangenen Verluste wieder aufholen. Damit setzt sich das Kursgeplänkel der letzten Wochen unvermindert fort, ohne größere Signale zu generieren. Überdies drängt sich die Vermutung auf, dass die wilden Kurssprünge seit Mitte Februar Teil einer groß angelegten Trendwendeformation sein könnten.
Die Hoffnung auf baldige Lockerungen der US-Sanktionen gegen Russlands Ölindustrie und eine Verknappung des Ölangebots durch das Ölkartell OPEC+ haben den Preisverfall der US-Sorte WTI an den Verlaufstiefs aus September letzten Jahres kurzzeitig gestoppt. Im laufenden Abwärtstrend und nach Bestätigung eines potenziellen Doppelbodens könnte eine technische Gegenreaktion starten und kurzzeitige Chancen auf der Long-Seite bilden.
Ausgerechnet ein enttäuschender Ausblick bei dem Konsumgüterhersteller Henkel hat das Papier am Dienstag schwer belastet und um über 10 Prozent gen Süden geschickt, obwohl die Kennzahlen für 2024 vergleichsweise gut ausgefallen waren. Die Vorstandsetage rechnet mit einer sichtlichen Belebung des Geschäfts erst im zweiten Halbjahr. Unterdessen dreht das Papier eine weitere Runde in der altbekannten Handelsspanne aus dem abgelaufenen Jahr.
Zu Beginn dieser Handelswoche haben sich die Verluste an den Aktienmärkten rund um den Erdball weiter fortgesetzt, am Dienstag war dagegen eine leichte Stabilisierungstendenz in den USA zu verzeichnen gewesen und hat das heimische Leitbarometer DAX an entscheidender Stelle vor einem Verkaufssignal stoppen können. Weiterhin hält sich der Index jedoch in der Handelsspanne seit Mitte Februar auf und lässt mit größeren Signalen auf sich warten, was ein Short-Szenario per se aber weiterhin nicht ausschließt.