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Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Eine klassische Korrekturstruktur lässt sich aktuell in dem Wertpapier des Baukonzerns Hochtief im Wochenchart erkennen, nachdem noch Mitte März ein frisches Rekordhoch markiert werden konnte. Die steile Rallye der letzten Monate könnte nun einer ausgewachsenen Konsolidierung weichen, zumindest wenn es nach der technischen Auswertung des Wertpapiers geht.
Im Handelsstreit zwischen China und den USA gibt es eine Annäherung, bereits am Wochenende soll ein Treffen hochrangiger Regierungsmitarbeiter auf neutralem Boden - Schweiz - stattfinden. Trotz der Perspektive auf eine Deeskalation im Zollstreit nahmen Investoren an der Frankfurter Börse den zweiten Tag in Folge Geld vom Tisch und haben den deutschen Leitindex DAX erneut in die Verlustzone geschickt. Dennoch konnte das Niveau von rund 23.000 Punkten intraday verteidigt werden.
Obwohl der US-amerikanische Big-Data-Spezialist Palantir die Analystenschätzungen getroffen und zuletzt seine Prognose sogar angehoben hat, wurde das Papier im Dienstagshandel durch einen Abschlag im zweistelligen Prozentbereich exakt an seinem Vorgängerhoch aus Mitte Februar abgestraft. Damit gerät auch die Rallye der letzten Monate ein klein wenig ins Wanken, bislang lassen sich die Rücksetzer noch als gewöhnliche Konsolidierung werten. Damit das auch so bleibt, sollten Käufer demnächst wieder aktiv werden und würden entsprechende Chancen auf der Oberseite bieten.
Im gestrigen Handelsverlauf hat das Wertpapier von Continental innerhalb seiner seit Wochen bestehenden Seitwärtsphase erneut sein Jahreshoch einem Test ausgesetzt, ist am Ende des Tages jedoch mit einem nachhaltigen Ausbruch darüber gescheitert. Diese Situation hat sich ausgerechnet am 200-Wochen-Durchschnitt und einer knapp darüber verlaufenden Barriere der letzten Jahre ereignet, die für ein Aufblühen der Aktie entscheidend ist. Noch könnten Bullen in dieser Woche aber nachlegen und am Ende doch noch zu einem versöhnlichen Ausgang führen.
Wie erwartet hat der deutsche Leitindex DAX am Dienstag seine Rallye weiter fortgesetzt, ist mit einem Wochenhoch bei 23.425 Punkten jedoch knapp an seinem März- und Rekordhoch vorbeigeschrammt. Ein anschließender Schwächeanfall konnte binnen zwei Stunden wieder beendet und die Verluste entsprechend eingegrenzt werden. Eine derartige Reaktion an den Rekordhochs ist nicht ungewöhnlich und wird häufig durch temporäre Gewinnmitnahmen ausgelöst.
Der Boom bei Rüstungs- und Versicherungswerten hat in den letzten Tagen wieder an Fahrt aufgenommen, hiervon profitiert ganz klar die Renk Gruppe und konnte sich stündlich auf ein neues Allzeithoch schrauben. Durch den Ausbruch über das Vorwochenhoch wurden indes neue Ziele auf der Oberseite aktiviert. Zur Erinnerung, seit Anfang April hat sich die Aktie im Wert fast verdoppelt und beschleunigt die Rallye sogar noch.
Seit nunmehr November 2021 befindet sich die Puma-Aktie auf einem beschwerlichen Weg in Richtung Süden und fiel in der Vorwoche auf den tiefsten Stand seit Juni 2016 zurück. Aber ausgerechnet in diesem Bereich scheinen Investoren wieder eine faire Bewertung des Papiers zu sehen und basteln nach technischer Lesart an einem Trendwendemuster. Das äußerst niedrige Kursniveau stützt zusätzlich die Notierungen und könnte durch Schnäppchenjäger schon bald in dynamische Kurszuwächse umgesetzt werden.
Der deutsche Leitindex DAX konnte an die Stärke vom Freitagshandel zu Beginn dieser Woche nahtlos anknüpfen und hat sich erneut ein Stück weit seiner Rekordstände angenähert, im regulären Xetra-Handel ging das Barometer mit einem Kursplus von 1,12 Prozent bzw. 23.344 Punkten aus dem Handel. Nachbörslich erreichte der Index sogar einen Stand von 23.404 Zählern. Am Dienstag dürfte bei gleichbleibendem Momentum schließlich ein Gipfelsturm mit anschließenden neuen Rekordständen möglich werden.