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Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Wertpapiere des US-Chipherstellers Intel haben Ende letzter Woche noch einmal empfindliche Verluste erlitten, nachdem die Aktie zuvor einen Stabilisierungsversuch an den Jahrestiefs aus 2024 unternommen hatte. Doch die Schwächephase der Märkte könnte das Papier auf eine neue Reise gen Süden schicken, sollten die Verluste in dieser Form anhalten.
Der Deutsche Aktienindex DAX startete sichtlich schwächer in die neue Woche und markierte bei 20.025 Punkten sein vorläufiges Tagestief. Damit hat der Index ein erstes kleineres Kursziel abgearbeitet, dennoch sind weitere Abschläge auf Sicht der kommenden Tage aufgrund des intakten Abwärtstrends seit den Rekordständen aus Mitte Dezember stark anzunehmen. Diese Korrektur sollte dem klassischen 123-Korrekturschema folgen.
Obwohl die USA unter Präsident Donald Trump wieder verstärkt auf fossile Energieträger setzen werden, macht sich derzeit ein knappes Angebot an dem für die Weltwirtschaft wichtigen Rohöl durch einen merklichen Preisaufschwung bemerkbar. Verstärkt wird dieser Effekt unter anderem durch ein milliardenschweres Konjunkturprogramm in China, was die Nachfrage wieder ankurbeln soll und zu einem heftigen Preisanstieg in der letzten Woche geführt hatte.
Für den Onlinebaukreditvermittler Hypoport steht es aus technischer und fundamentaler Sicht gerade nicht zum Besten, die Hoffnung auf weitere Zinssenkungen schwindet mit einem robusten US-Arbeitsmarkt zusehends und belastet das Papier trotz einer zwischenzeitlichen Kurserholung. Nach frischen Jahrestiefs gegen Ende Dezember 2024 kann noch von keinem ausgeprägten Boden gesprochen werden, was die Rückfallrisiken in dem Wertpapier deutlich erhöht.
Der Deutsche Aktienindex DAX hat nach einer durchweg positiven Handelswoche und einem äußerst starken US-Arbeitsmarktbericht am Freitag den Rückwärtsgang eingelegt und sich deutlich von seinem Wochenhoch entfernt. Sollte die Enttäuschung auch in dieser Woche weiter anhalten, dürfte der DAX entsprechend negativ auf die Vorgaben aus den USA reagieren und weitere Verluste anhäufen.
Der größte Profiteur der Künstlichen Intelligenz (KI) in Computersystemen ist zweifelsfrei das US-Chipunternehmen NVIDIA, die Aktie allerdings reagiert auf neuerliche Vorstöße auf der Oberseite ziemlich empfindlich und droht nach dem jüngsten Test der Vorjahreshochs nun sogar ein brandgefährliches Doppelhoch auszubilden. Wenn nicht bald wieder Käufer in das Papier zurückkehren, könnte es in der ersten Jahreshälfte ziemlich angespannt werden.
Die deutsche Automobilbranche steckt tief in der Krise, das hatte bei Mercedes-Benz im Sommer letzten Jahres zu einem Aufwärtstrendbruch und Abgaben in den Bereich der 2022er-Tiefs geführt. Seither versucht sich das Papier in einer äußerst volatilen Seitwärtsphase zu stabilisieren und einen Boden aufzubauen. Bislang blieb das Interesse jedoch weitestgehend gering, was es allerdings für ein erfolgreiches Kaufsignal unbedingt benötigt.
Der Deutsche Aktienindex DAX hat zur Wochenmitte eine kleine Pause eingelegt und diese am Donnerstag oberhalb von 20.200 Zählern weiterverfolgt. Klare Impulse konnten Marktteilnehmer nicht setzen, weiterhin schwebt über dem Kopf des heimischen Leitbarometers die Gefahr für größere Rücksetzer, sofern die aktuellen Rekordstände nicht bald in Angriff genommen werden.