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Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Die Sorge, dass die US-Wirtschaft in eine Rezession schlittert und die jüngst aufgebauten Handelsbeschränkungen durch die Trump-Administration sowie chaotische Zustände in der Wirtschaftspolitik, haben Ökonomen zuletzt dazu bewegt, die Gewinnschätzungen für 2025 deutlich zurückzuschrauben. Auch das zu den „Magnificent Seven“ gehörende Papier von Apple konnte sich dem Abwärtsdruck nicht entziehen und markierte zur Wochenmitte ein frisches Jahrestief.
Der Deutsche Aktienindex DAX hat sich wie vermutet um 22.320 Punkten in letzter Minute stabilisiert und konnte zur Wochenmitte einen Teil der vorausgegangenen Verluste wieder aufholen. Damit setzt sich das Kursgeplänkel der letzten Wochen unvermindert fort, ohne größere Signale zu generieren. Überdies drängt sich die Vermutung auf, dass die wilden Kurssprünge seit Mitte Februar Teil einer groß angelegten Trendwendeformation sein könnten.
Die Hoffnung auf baldige Lockerungen der US-Sanktionen gegen Russlands Ölindustrie und eine Verknappung des Ölangebots durch das Ölkartell OPEC+ haben den Preisverfall der US-Sorte WTI an den Verlaufstiefs aus September letzten Jahres kurzzeitig gestoppt. Im laufenden Abwärtstrend und nach Bestätigung eines potenziellen Doppelbodens könnte eine technische Gegenreaktion starten und kurzzeitige Chancen auf der Long-Seite bilden.
Ausgerechnet ein enttäuschender Ausblick bei dem Konsumgüterhersteller Henkel hat das Papier am Dienstag schwer belastet und um über 10 Prozent gen Süden geschickt, obwohl die Kennzahlen für 2024 vergleichsweise gut ausgefallen waren. Die Vorstandsetage rechnet mit einer sichtlichen Belebung des Geschäfts erst im zweiten Halbjahr. Unterdessen dreht das Papier eine weitere Runde in der altbekannten Handelsspanne aus dem abgelaufenen Jahr.
Zu Beginn dieser Handelswoche haben sich die Verluste an den Aktienmärkten rund um den Erdball weiter fortgesetzt, am Dienstag war dagegen eine leichte Stabilisierungstendenz in den USA zu verzeichnen gewesen und hat das heimische Leitbarometer DAX an entscheidender Stelle vor einem Verkaufssignal stoppen können. Weiterhin hält sich der Index jedoch in der Handelsspanne seit Mitte Februar auf und lässt mit größeren Signalen auf sich warten, was ein Short-Szenario per se aber weiterhin nicht ausschließt.
Wertpapiere des US-Elektroautobauers Tesla haben zu Wochenbeginn einen brutalen Abverkauf erlebt, in der Spitze verlor die Aktie über 15 Prozent und tendiert weiter gen Süden. Insbesondere die rückläufigen Marktanteile auf dem Weltmarkt und allen voran in China sowie Deutschland haben die Talfahrt sichtlich verschärft. Für kurzzeitige Abhilfe könnte aber eine markante Unterstützung aus dem Frühjahr 2024 sorgen.
Der 500 Werte umfassende und vergleichsweise breit aufstellte S&P 500 Index hat sich in der abgelaufenen Handelswoche noch versucht im Bereich des 200-Tage-Durchschnitts zu stabilisieren, ist augenscheinlich zu Beginn dieser Handelswoche jedoch mit diesem Vorhaben endgültig gescheitert und wurde weiter zur Unterseite durchgereicht. Das aus einer Kombination einer SKS-Formation und einem Doppeltop resultierende Korrekturpotenzial verschafft Investoren nun vielversprechende Signale auf der Unterseite.
Unter hoher Volatilität setzte der Deutsche Aktienindex DAX seine seit Tagen anhaltende Seitwärtsbewegung zunächst fort, den Wochenstart verpatzte das Barometer aber und fiel im regulären Xetra-Handel um 1,69 Prozent bzw. 388 Punkte auf 22.620 Zähler zurück. Insbesondere Donald Trumps Aussagen hinsichtlich einer möglichen Rezession in den USA hat die Marktteilnehmer den Rückzug antreten lassen, viel ungemütlich sieht das Bild jedoch bei den US-Indizes aus, die schon seit Wochen mittelfristige Umkehrmuster ausbilden und diese zum Teil aktiviert haben.