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Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Erst nachdem die US-Notenbank Fed ihre Zinsen gesenkt hatte, konnte auch das Wertpapier der deutschen Softwareschmiede SAP profitieren und in die Nähe des mittelfristigen Kursziels bestehend aus dem 200 % Fibonacci-Retracement zulegen. Am Freitag suchte die Aktie nach einer Richtung, das mittelfristige Ziel könnte man nun aber als abgeschlossen definieren. Dennoch liegen weder auf Stunden- noch Tagesbasis relevante Umkehrmuster vor.
Die lange herbeigesehnte Zinssenkung durch die US-Notenbank Fed brachte am Mittwoch und dem Folgetag nur kurzzeitige Peaks auf der Oberseite, der Deutsche Aktienindex DAX scheiterte in der Vorwoche mit einem nachhaltigen Ausbruch über die Hürde von rund 19.000 Zählern und hat vorerst die Chance auf einen raschen Folgeanstieg vertan. US-Indizes zeigten sich am Freitag dagegen deutlich standhafter, hier fielen die Verluste nur marginal aus, was Hoffnungen für den DAX weckt.
Anteilsscheine des Immobilienkreditvermittlers Hypoport wechselten zuletzt nahezu täglich ihre Richtung, erst am Donnerstag kam ein hoffnungsvoller Schlusskurs oberhalb der kurzfristigen Hürde der letzten Wochen zustande. Gelingt eine nachhaltige Auflösung eines weiteren Widerstandes, könnte endlich das lang ersehnte Kaufsignal bei Hypoport aktiviert werden.
Auf welchen großen US-Index man auch blickt, erkennt man sofort die erfolgreiche Auflösung wichtiger Chartmuster, die über die letzten Monate hinweg aufgebaut worden sind. Am Beispiel des Dow Jones Industrial Average Index ist dies eine inverse SKS-Formation direkt an der oberen Aufwärtstrendkanalbegrenzung. Eine nachhaltige Auflösung könnte nun sogar zu einer Rallyebeschleunigung führen.
Einen Tag nach dem Fed-Zinsentscheid hat der DAX weiter an Wert zugelegt und die kurzzeitige Schwächephase aus Anfang September hinter sich gelassen. Zeitgleich gelang es bei 19.044 Punkten ein frisches Rekordhoch zu markieren, die Hürde von 19.000 Zählern konnte intraday allerdings nicht geknackt werden. Dennoch sind die weiteren Aussichten für das heimische Leitbarometer als vergleichsweise solide zu beurteilen.
Grundsätzlich steckt NVIDIA in einem längerfristigen Aufwärtstrend, mindestens seit Oktober 2023. Auf Sicht der letzten Monate allerdings hält sich die Aktie des Chipherstellers jedoch in einem Abwärtstrend auf und schwankt innerhalb dessen munter auf und ab. Dem Spektakel war ein misslungener Ausbruch gegen Ende August vorausgegangen.
Obwohl die Voraussetzungen für Deutschlands Vorzeigesoftwareunternehmen SAP auf weiter steigende Kurse vergleichsweise gut stehen und die US-Konkurrenz zuletzt solide Zahlen geliefert hat, kommt SAP schlichtweg nicht weiter, tendiert aber weiterhin auf hohem Niveau. Begrenzt wird die Aktie durch eine seit Ende Juli bestehende Trendbegrenzung, die es für ein weiteres Kaufsignal gilt, unbedingt zu überwinden.
Die US-Notenbank Fed hat auf die abflauende Inflation und eine Verlangsamung der Wirtschaftsaktivität wie erwartet die Leitzinsen gesenkt und sogleich mit den Fäusten auf den Tisch gehauen. Die Währungshüter haben die Zinswende mit einem ungewöhnlich großen Schritt nach unten von 0,5 Prozent gestartet. Nachbörslich legte der Deutsche Aktienindex DAX sehr stark zu und markierte um 18.900 Punkten sein außerbörsliches Tageshoch.