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Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
In der abgelaufenen Handelswoche hielt sich die Cisco-Systems-Aktie überwiegend oberhalb der für ein Kaufsignal notwendigen Kaufmarke von 58,20 US-Dollar auf, konnte diese auf Wochenbasis jedoch nicht nachhaltig überwinden. Dies weckt nun Zweifel an einer unmittelbaren Rallyefortsetzung, zum anderen an einer nahenden Konsolidierung in dreiwelliger Form.
Der Deutsche Aktienindex DAX hat am Mittwoch nahezu ein Verkaufssignal durch einen temporären Bruch der Verkaufsmarke von 19.000 Punkten generiert, konnte sich zum Schluss der Handelswoche jedoch wieder in die Gewinnzone retten und die Schiebephase der letzten Wochen fortsetzen. Konkrete Handelssignale gehen aus diesem Bereich derzeit nicht hervor, erst die entscheidenden Triggermarken dürften eine eindeutige Entscheidung für die Märkte hervorrufen.
Obwohl das Wertpapier des US-Chipherstellers Intel die letzten zwei Handelstage über an Wert zulegen konnte, kann noch von keiner nachhaltigen Trendwende im Chart ausgegangen werden. Unter technischen Gesichtspunkten fehlt noch eine zweite Abwärtswelle in den Bereich der in der Vorwoche gerissenen Kurslücke. Erst dann dürfte das Chartbild so weit komplett sein und einen mittelfristigen Folgeanstieg an die einstige Unterstützung aus der ersten Jahreshälfte erlauben zu vollziehen.
Die geplanten Fördererhöhungen durch das Öl-Kartell OPEC sind angesichts des anhaltend niedrigen Rohölpreises vom Tisch, währenddessen planen die USA ihrerseits unter dem neuen Präsidenten, die Förderung von Kohlenwasserstoffen zu erhöhen. Ein Blick auf den US-Rohöl-Future WTI zeigt ein mögliches Szenario für weiter fallende Preise auf.
Wie die jüngste Kursentwicklung vom Mittwoch beim deutschen Leitindex gezeigt hat, zählen am Ende mindestens Tagesschlusskurse, um eine fundierte Aussage über den weiteren Verlauf formulieren zu können. Zwar notierte der DAX zeitweilig am Mittwoch unter der Verkaufsmarke von 18.900 Punkten, beendete jedoch seinen Tageshandel über dem Niveau von 19.000 Zählern, wodurch die Verkaufsbereitschaft der Marktteilnehmer auf der Unterseite ausgetestet wurde. Am Donnerstag konnte der Leitindex wieder sichtlich zulegen, tendiert jedoch weiter orientierungslos innerhalb seiner seit mehreren Wochen bestehenden Seitwärtsspanne.
Anteilsscheine von Broadcom beißen sich seit nunmehr Mitte Juni die Zähne an den bisherigen Jahreshochs aus, ein zweiter Ausbruchsversuch Anfang dieses Monats ist erneut gescheitert. Dadurch haben sich die Kursmuster kurzzeitig etwas eingetrübt, noch kann aber von keiner nachhaltigen Trendwende oder gar einem Doppelhoch in diesem Bereich gesprochen werden. Unglücklicherweise mehren sich die Anzeichen aber für ein solches Szenario.
Wertpapiere des deutschen Softwarekonzerns SAP trumpfen mit relativer Stärke auf, dennoch droht der Aktie Ungemach in Form eines Doppelhochs im Bereich der aktuellen Rekordstände, nachdem der Wert das mittelfristige Ziel am 227,2 % Fibo abgearbeitet hat. Eine Rallyepause würde der Aktie sogar gut tun und neuerliche Höchststände zu einem späteren Zeitpunkt ermöglichen. Noch aber sind die Kursmuster nicht komplett.
Zur Wochenmitte hat der deutsche Leitindex DAX seine Talfahrt weiter fortgesetzt und das Niveau von rund 19.000 Punkten auf Tagesschlusskursbasis zeitweise unterschritten. Damit mehren sich die Anzeichen, dass die vorausgegangene SKS-Formation nun einer Aktivierung unterliegt und dadurch auf Sicht der nächsten Tage und Wochen weiteres Korrekturpotenzial freigesetzt werden dürfte.