Börse Daily News & Analysen - Insight

In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.

von Maciej Gaj

NVIDIA rutscht gefährlich tief ab

Gut zwei Jahre lang hat das Wertpapier des US-Chipherstellers NVIDIA den 50-Wochen-Durchschnitt von oben her nicht touchiert, zuletzt Anfang Februar dieses Jahres. Der etwas maue Ausblick nach Vorstellung der Quartalszahlen sorgt nun für Gewinnmitnahmen in der Aktie, erneut steuert das Wertpapier auf diese entscheidende Unterstützung zu, die bei einem Bruch eine Stopp-Loss-Welle auslösen könnte.

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von Maciej Gaj

DAX durchbricht nächste Schallmauer

Die am Wochenende aufgekommene Diskussion um eine rekordverdächtige Neuverschuldung des Bundes für Rüstungs- und Infrastrukturaufgaben hat den Aktienmärkten Auftrieb verliehen, allen voran explodierten Rüstungsaktien um bis zu 25 Prozent. Unterdessen schoss der Deutsche Aktienindex DAX auf ein frisches Rekordhoch, diesmal bei 23.312 Zählern, und hat die Barriere von 23.000 Punkten ohne mit der Wimper zu zucken übersprungen.

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von Maciej Gaj

Visa startet wieder durch!

Ungewöhnlich schnell endete die jüngste Konsolidierung beim Papier des US-Zahlungsdienstleisters Visa, diese betrug lediglich vier Tage und brachte einen Abschlag von 3,1 Prozent hervor. In den letzten zwei Tagen schossen die Notierungen wieder hoch, sogar über das Vorgänger- und Rekordhoch, womit nun eine unmittelbare Rallyefortsetzung zu erwarten ist und entsprechende Handelssignale auf der Oberseite vorliegen.

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von Maciej Gaj

DHL mit klarem Ausbruchsversuch

Die Kurskapriolen aus den Jahren 2020 und 2021 haben in der DHL-Aktie im darauf folgenden Jahr ein Ende gefunden, dementsprechend ist das Wertpapier wieder in an seinen mehrjährigen Durchschnitt zurückgekehrt. Nachdem es gegen Ende Dezember in einem untergeordneten Abwärtstrend gelang, einen Boden zu finden, bewegen sich die Notierungen seit einigen Wochen wieder gen Norden und notieren derzeit an der aktuellen Trendbegrenzung.

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von Maciej Gaj

DAX mit Wochenplus von 1,18 Prozent

Während die US-Indizes die letzten Wochen und Monate über praktisch auf der Stelle treten, schaffte es der DAX seit dem Jahreswechsel, um knapp 16 Prozent auf 22.935 Punkte zuzulegen und damit klare Outperformance gegenüber seinen US-Kollegen aufzubauen. Insbesondere die schwache zweite Februarhälfte könnte auch zu Beginn des neuen Monats andauern und den DAX kurzzeitig belasten. Hierfür würde beispielshalber die Evening-Star-Kerze aus der abgelaufenen Woche sprechen.

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von Maciej Gaj

SAP mit weiteren Korrekturrisiken

Die SAP-Aktie befindet sich seit etwa Mitte Februar in einem temporären Abwärtstrend und begab sich auf eine erste wichtige Unterstützung aus Ende Januar talwärts. Zunächst schien der Pullback an dieser Stelle abgeschlossen zu sein, allerdings verhagelte der schwache Handel am Donnerstag einen erneuten Aufschwung der Aktie, sodass immer noch um den Support aus Ende Januar gekämpft werden muss. Die dabei an den Tag gelegte Tageskerze zeugt nicht unbedingt von bullischem Druckaufbau.

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von Maciej Gaj

BMW: Trump-Zölle schlagen zu

US-Präsident Donald Trump rechnet nun auch mit Europa ab! Am Donnerstag hat er praktisch Zölle von 25 Prozent auf importierte Automobile verkündet, allerdings offengelassen, ab wann die Abgaben fällig werden. Nichtsdestotrotz hat dies den deutschen Automobilherstellern im Handelsverlauf sichtlich zugesetzt und könnte unter Umständen eine Verkaufslawine auslösen. Nach aber hält sich das Papier von BMW tapfer über dem 200-Tage-Durchschnitt und in einem seit Mitte November bestehenden Aufwärtstrend auf.

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von Maciej Gaj

DAX mit schwachem Donnerstagshandel

Die deutschen Aktienindizes haben sich am Donnerstag mehrheitlich in der Verlustzone bewegt, wobei das heimische Leitbarometer DAX am deutlichsten aus dem Dreiergespann an Wert verloren hatte. Seit Handelsbeginn belasteten die von US-Präsident Donald Trump bereits seit Langem angekündigten Zöllen auf Autos und Waren aus der EU in Höhe von 25 Prozent. Bislang ist aber nicht bekannt, wann sie genau und ob sie auch tatsächlich in besagter Höhe eingeführt werden. Trump selbst verwies auf den 2. April, Import-Zölle gegen Mexiko und Kanada sollen ab dem 4. März in Kraft treten.

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