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Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Nachdem das Wertpapier des US-Konsumgüterherstellers Procter & Gamble praktisch erfolgreich das 138,2 % Fibo ausführlich getestet hat, kam es zu einer deutlichen Abkehr von den bisherigen Rekordständen. Unglücklicherweise erweisen sich die letzten Kursspitzen als potenzielles Doppelhoch, was im weiteren Verlauf sogar mit einem Aufwärtstrendbruch einhergehen könnte und dadurch neuerdings Potenzial auf der Unterseite bieten würde.
Die alte Bundesregierung hat sich angesichts des Investitionsstaus bei Rüstung und Infrastruktur auf neue Schulden und damit eine notwendige Verfassungsänderung geeinigt. Dies verschaffte dem Deutschen Aktienindex DAX am Freitag deutlichen Rückenwind, das Barometer ging im regulären Xetra-Handel mit einem Kursplus von 1,86 Prozent bzw. plus 22.986 Punkten aus dem Handel - inklusive der Hoffnung auf einen baldigen Test der Rekordstände.
Der US-Technologieindex NASDAQ 100 markierte noch zu Beginn dieses Jahres einen frischen Rekordstand, konnte sich aber nicht nachhaltig über das Vorgängerhoch hinwegsetzen und wurde zurückgeworfen. Übrig blieb im Bereich einer oberen Aufwärtstrendkanalbegrenzung ein klares Doppelhoch, welches nun aus technischer Sicht das Barometer schwer belastet. Außerdem ist es vor einigen Tagen zu einem Aufwärtstrendbruch gekommen.
Die zuletzt einkassierten Gewinnaussichten für 2025 machen praktisch allen Aktien auf dem US-Markt zu schaffen, dem Abwärtsdruck kann sich auch die einst sehr starke Apple-Aktie nicht entziehen und hat sich in den letzten Stunden in ihren seit 2022 bestehenden Aufwärtstrend zurückbegeben. Ein Ende der Talfahrt ist bislang noch nicht absehbar, bis markante Unterstützungen greifen, ist noch ein weiter Weg zu gehen.
Der Deutsche Aktienindex DAX startete etwas leichter in den Donnerstagshandel und bewegte sich tagsüber in der Handelsspanne des Vortages grob seitwärts. Größere Signale gehen aus der Schiebephase der letzten Wochen immer noch nicht hervor, obwohl die Märkte in den USA derzeit regelrecht zusammenbrechen. Gleiches Schicksal könnte dem DAX aber auch drohen, wenn wichtige Supports gerissen werden.
Entgegen dem allgemeinen Markttrend in den USA hat sich das Wertpapier des Konsumgüterherstellers Johnson & Johnson (JnJ) in die Gegenrichtung entwickelt und konnte sogar einen seit April 2022 bestehenden Abwärtstrend knacken. Zwar wird die Aktie in dieser Woche von Abgaben belastet, bietet aufgrund des jüngsten Ausbruchs dennoch Chancen auf eine Rallyefortsetzung und entsprechende Long-Positionen.
Die Sorge, dass die US-Wirtschaft in eine Rezession schlittert und die jüngst aufgebauten Handelsbeschränkungen durch die Trump-Administration sowie chaotische Zustände in der Wirtschaftspolitik, haben Ökonomen zuletzt dazu bewegt, die Gewinnschätzungen für 2025 deutlich zurückzuschrauben. Auch das zu den „Magnificent Seven“ gehörende Papier von Apple konnte sich dem Abwärtsdruck nicht entziehen und markierte zur Wochenmitte ein frisches Jahrestief.
Der Deutsche Aktienindex DAX hat sich wie vermutet um 22.320 Punkten in letzter Minute stabilisiert und konnte zur Wochenmitte einen Teil der vorausgegangenen Verluste wieder aufholen. Damit setzt sich das Kursgeplänkel der letzten Wochen unvermindert fort, ohne größere Signale zu generieren. Überdies drängt sich die Vermutung auf, dass die wilden Kurssprünge seit Mitte Februar Teil einer groß angelegten Trendwendeformation sein könnten.