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Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Bereits vor Amtseinführung von Donald Trump als US-Präsident, hat er unmissverständlich klargemacht, die Energiepreise weiter senken zu wollen. Hierbei setzt die neue US-Administration auf eine massive Ausweitung der Förderaktivitäten, aber schon jetzt befindet sich die US-Ölproduktion auf dem höchsten je gemessenen Stand. Ein Blick auf den Rohöl-Future WTI zeigt zu Wochenbeginn einen massiven Kurssturz in Richtung eines im Dezember etablierten Aufwärtstrends. An dieser Stelle dürften sicherlich einige Schnäppchenjäger warten und könnten zu einer temporären Stabilisierung führen.
Überraschend starke Fortschritte der Chinesen bei der Künstlichen Intelligenz hat Anleger zu Beginn dieser Woche weltweit aufschrecken lassen und Technologiewerte zeitweise um über 20 Prozent in die Verlustzone geschickt. Auch der DAX blieb hiervon nicht unberührt und büßte im regulären Xetra-Handel minus 0,53 Prozent auf 21.282 Punkte ein. Aus technischer Sicht zeigt der Widerstand um 21.500 Punkten Wirkung, einen Teil der Verluste konnte intraday aber wieder aufgeholt werden, was zeitgleich die Stärke des Barometers unterstreicht. Dennoch mehren sich die Anzeichen auf eine weitere Konsolidierung, zumal noch etliche Kurslücken der jüngeren Vergangenheit sperrangelweit offen stehen.
Die Seitwärtsbewegung in der NVIDIA-Aktie und einem drohenden Doppelhoch setzte sich auch in der abgelaufenen Woche weiter fort, obwohl das Papier leicht zulegen konnte. Einen klaren Dämpfer gab es dagegen am Freitag, das Papier verlor über drei Prozent auf 142,62 USD an Wert. Ohne eine nachhaltige Auflösung der seit nunmehr Mitte Oktober laufenden Seitwärtsspanne bleibt die Signallage kurzfristig als neutral zu bewerten.
Das Wertpapiere des US-Zahlungsabwicklers Visa hat nach einer äußerst kurzen Konsolidierung Anfang dieses Monats seine Stärke unter Beweis gestellt und konnte ein weiteres mittelfristiges Kursziel entsprechend abarbeiten. Doch die steile Rallye der letzten Tage dürfte nicht für immer andauern, womit ab sofort mit kurzzeitigen Gewinnmitnahmen gerechnet werden muss. Übergeordnet wird dem Papier jedoch weiteres Kurspotenzial zugetraut, kurzfristig ist die Gefahr von Fehlsignalen jedoch spürbar gestiegen, ein striktes Stopp-Management sollte jetzt nicht vernachlässigt werden.
Der Deutsche Aktienindex DAX hat am Freitag noch einen frischen Rekord an seiner zweiten mittelfristigen Zielmarke markiert, ist daran jedoch zur Unterseite abgeprallt. Dies könnte ein erster Hinweis auf eine bevorstehende Konsolidierung sein, zumal in den letzten Tagen zahlreiche Kurslücken gerissen worden sind und diese nun sukzessive geschlossen werden könnten. Eine kleine Pause hat sich das heimische Leitbarometer auch redlich verdient.
Nach einem massiven Kurssprung über die Vorgängerhochs aus Sommer letzten Jahres direkt an das 200 % Fibonacci-Extension-Retracement pausiert die Broadcom-Aktie seit nunmehr Mitte Dezember in einer volatilen Seitwärtsbewegung und bewegt sich dadurch in einer neutralen Handelsspanne. Für gewöhnlich werden solche Konstrukte in Trendrichtung aufgelöst, hier dürfte dies nach oben geschehen, wenn die Aktie wieder genügend Kräfte für einen solchen Vorstoß gesammelt hat.
Die Aussicht auf weiter sinkende Zinsen im Euroraum haben die Hypoport-Aktie zuletzt sichtlich belebt, der Wert konnte an einen wichtigen Widerstand der letzten Monate zulegen und hängt dort kurzzeitig fest. Das Wertpapier präsentiert sich recht fest und könnte die kurzzeitige Konsolidierung der letzten Stunden demnächst erfolgreich auf der Oberseite auflösen und damit ein Folgekaufsignal auslösen.
Einen weiteren Tag in Folge markierte der deutsche Leitindex ein frisches Rekordhoch, diesmal bei 21.423 Punkten und bekräftigt seinen dynamischen Ausbruch aus der vorausgegangenen Flagge. Zeitgleich nährt sich das heimische Leitbarometer einem weiteren Ziel deutlich an, wo einige Gewinnmitnahmen einsetzen könnten. Etwas Sorge bereiten die zuletzt gerissenen Kurslücken, die zeitnah geschlossen werden dürften, sogleich aber auch wieder neue Chancen auf der Oberseite eröffnen.