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Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
84 Prozent Gewinneinbruch bei BMW haben die Aktien zur Wochenmitte auf ein frisches Jahrestief geschickt, insbesondere bereitet die niedrige Gewinnmarge dem Autobauer Probleme. Die Zahlen fielen sogar schlechter aus als Analysten zuvor erwartet haben.
Der Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen ist für Europa und den Rest der Welt nicht gerade zum Besten bestellt, wie der DAX auf dem Frankfurter Parkett am Mittwoch gezeigt hatte. Sollten seitens der USA tatsächlich Zölle auf EU-Importe auferlegt werden, dürfte vor allem das exportorientierte Deutschland sehr stark hiervon betroffen sein. Ähnlich sehen dies offenbar auch Händler, die das heimische Leitbarometer zur Wochenmitte um rund zwei Prozent auf rund 19.000 Punkte abwärts gedrückt haben.
Ein unmittelbarer Ausbruch der Aktie des US-Chipherstellers NVIDIA über die Vorgängerhochs aus Ende Juni 2024 war nach kurzem Kursgeplänkel in diesem Bereich gescheitert, das Papier ist in eine gesunde Konsolidierung übergegangen, ohne den untergeordneten Aufwärtstrend seit Anfang August zu gefährden. Aktuell steuert die Aktie wieder die obere Begrenzung des kurzzeitigen Abwärtstrends und mutmaßlich bullischer Flagge an. Dieses Gesamtkonstrukt wird weiter als bullisch gewertet und hält einen potenziellen Ausbruch auf der Oberseite aufrecht.
Wertpapiere des Immobilienkreditvermittlers Hypoport haben seit dem letzten markanten Verlaufshoch aus Ende September in der Spitze 30 Prozent an Wert verloren und wurden sehr tief durchgereicht. Zwar weist die Aktie kurzzeitig eine Seitwärtsphase in dem Supportbereich aus dem Frühjahr auf, allerdings ist das Wertpapier von einer Trendwende noch weit entfernt und könnte aufgrund der schwachen Kursmuster erneut einbrechen.
Wie erwartet hat sich der Deutsche Aktienindex DAX so kurz vor der US-Wahl in den ersten zwei Handelstagen dieser Woche kaum vom Fleck bewegt und tendiert zunächst oberhalb der markanten Nackenlinie von 19.000 Punkten grob seitwärts. Entsprechend geht aus der Kursentwicklung keine eindeutige Signallage hervor, allerdings schwebt immer noch ein Damoklesschwert in Form einer potenziellen SKS-Formation über dem deutschen Leitindex.
Die Ölkartell OPEC+ hat in dieser Woche ihre geplante Fördermengenerhöhung verschoben, die für den Dezember angepeilt war. Sogleich hat auch der Schwelbrand im Nahen Osten dem Ölpreis weiteren Auftrieb verliehen, aus technischer Sicht steht beim Rohöl der US-Sorte WTI ein mögliches Kaufsignal bevor. Auch könnten die USA sich nach den Wahlen dazu gewillt sehen, ihre eigenen Ölproduzenten durch einen höheren Preis zu unterstützen.
Aktien des Netzwerkausrüsters Cisco Systems befinden sich seit dem Jahreshoch vom 21. Oktober in einer abwärts gerichteten Konsolidierung und sind hierbei nur sehr knapp an den Vorgängerhochs aus September 2023 vorbeigeschrammt. Die Annahme einer Konsolidierung leitet sich aus dem engen Abwärtstrendkanal ab, der typische Anzeichen für eine bullische Flagge aufweist und damit weiterhin bullischen Charakter besitzt.
Der Deutsche Aktienindex DAX startete etwas leichter in die neue Handelswoche und konnte intraday nur marginal über das Freitagshoch blicken. Nach Beginn der US-Börsen fingen die Kurse an zu bröckeln, sowohl in den USA als auch auf dem europäischen Kontinent trüben sich die Chartmuster zuletzt sichtlich ein. Bis zu einem handfesten Ergebnis bei den US-Wahlen können aber noch zahlreiche Fehlsignale auftreten und den einen oder anderen auf dem falschen Fuß erwischen.