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Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Die Kursentwicklung bei dem Wertpapier von BMW hat sich in den letzten Tagen sichtlich verbessert, ein Short-Szenario kann bei der aktuellen Entwicklungslage für die Aktie durch einen möglichen Doppelboden nicht mehr gezeichnet werden, vielmehr versucht das Wertpapier einen irren Turnaround nach einem Aufwärtstrendbruch zu vollziehen.
Der Deutsche Aktienindex DAX startete am letzten Handelstag der Vorwoche relativ bescheiden in den Tag, konnte aber intraday seine Gewinne dynamisch ausbauen und Bären klar hinter sich lassen. Die äußerst starke Tageskerze zeugt von Überzeugung der Käufer und könnte in wenigen Stunden unmittelbar auf frische Rekordhochs führen.
Wertpapiere des US-Streamingdienstleisters Netflix wurden vor wenigen Stunden seitens der Anleger fallen gelassen, nachdem nahezu die runde Kurszielmarke von 700 USD erreicht worden ist. Die empfindlichen Verluste vom Donnerstag direkt auf die Horizontalunterstützung um 655 USD könnten unter den aktuellen Umständen sogar noch ausgeweitet werden, Long-Positionen gehören von nun der Geschichte an.
Aktien des US-Chipherstellers Intel habe nach erfolgreicher Aktivierung eines Bodens aus den letzten Wochen ein erstes Ziel gelegen am EMA 200 erfolgreich abgearbeitet, sind daran allerdings zur Unterseite abgeprallt und vollziehen nun eine zweite von drei Kurswellen. Genau dieser Umstand bietet sich schon bald für einen neuerlichen Long-Ansatz auf einem niedrigeren Niveau an.
Der DAX startete am Donnerstag neutral in den Handel, konnte aber seine Gewinne deutlich und nach Vorlage der US-Inflationsdaten in Richtung 18.600 Punkte ausbauen. Die Hoffnung auf Zinssenkungen durch die US-Notenbank Fed wurde durch die stärker zurückgegangenen Verbraucherpreise gestützt - dennoch ist nach Ansicht der Fed der Inflationsdruck noch zu hoch.
Wertpapiere des US-Zahlungsdienstleisters Visa haben bis ins Frühjahr hinein eine mehr als ein Jahr andauernde Rallyephase abgespielt, allerdings ist die Aktie nach dem aktuellen Jahreshoch auch an ihr mittelfristiges Kursziel bestehend aus dem 138,2 % Fibonacci-Retracement geraten. Dort ist der Wert im Anschluss zur Unterseite abgeprallt, hat nun aber mit einem möglichen Aufwärtstrendbruch zu kämpfen.
Obwohl es wirtschaftlich bei dem deutschen Autobauer Mercedes-Benz nicht zum Besten bestellt ist und ein klarer Aufwärtstrendbruch vorliegt, lassen Aktionäre die Aktie nicht tiefer fallen, versuchen indes sogar ein Doppeltief im Bereich der Jahrestiefs aus Mitte Juni aufzubauen. Im Erfolgsfall könnte daraus sogar eine Trendwende hervorgehen und einen Wiedereintritt in den zuvor gebrochenen Aufwärtstrend auslösen.
Zur Wochenmitte hat der Deutsche Aktienindex DAX mal wieder auf dem Absatz gedreht und einen Teil der Verluste vom Dienstag aufgearbeitet. Dabei gelang ihm in letzter Sekunde den seit Mitte Juni bestehenden Aufwärtstrend zu verteidigen, anderenfalls wäre es zu einem Verkaufssignal gekommen.