Täglich neue Aktientipps, Technische Analysen und Trading-Knowhow von Börsenexperten
Börse Daily News & Analysen - Rohstoffe/Devisen
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Rohstoffe & Devisen" wird jeden Tag ein interessanter Rohstoff oder ein attraktives Währungspaar für Sie charttechnisch betrachtet. Abgerundet wird die Tradingstrategie durch ein passendes Hebelzertifikat.
In Phasen der Unsicherheit greifen Investoren ganz gerne auf Edelmetalle zurück, am Beispiel des Silberpreises lässt sich dies sehr gut durch einen fortwährenden Kampf um die Rückeroberung eines zuvor verlassenen Aufwärtstrends erkennen. Die volatilen Ausschläge der letzten Tage lassen sehr kampflustige Käufer erahnen, die auf Teufel komm raus eine Trendwende durchsetzen wollen.
Der Goldpreis hat sich nach Veröffentlichung der US-Inflationsdaten am Dienstag stark verfestigt, die kurze Konsolidierungsphase seit Ende Oktober lässt nach einer vorausgegangenen Aufwärtsbewegung den aktuellen Abwärtstrend als potenziell bullische Flagge dastehen. Ein Ausbruch über die Oktoberhochs würde demnach eine neue Rallyephase sogar auf frische Rekordstände zünden können.
Praktisch den ganzen Oktober über konnte das Paar Euro (EUR) zum US-Dollar (USD) zulegen und hat sich hierbei an wichtige Schaltmarken auf mittelfristiger Basis herangetastet. Akut steht der 200-Tage-Durchschnitt im unmittelbaren Fokus der Anleger, den es für ein Folgekaufsignal gilt zu überwinden.
Der Silberpreis zeigt seit einigen Tagen klar nach unten, vielmehr könnte sich als Belastungsfaktor jedoch die Aufgabe einer sehr wichtigen Unterstützungszone seit Mitte August erweisen. Zweifelsfrei dürfte der Wochenstart für das Edelmetall negativ ausfallen, hier ist nun erhöhte Vorsicht angesagt.
Im Bereich der Verlaufshochs aus 2011 wurde im Kakao-Future mit einer längeren Konsolidierung gerechnet, diese blieb bisher aber aus, der Agrarrohstoff marschiert geradewegs durch und steuert sein nächstes großes Kursziel an. Investierte Anleger sollten trotzdem nicht vergessen, ihre Stopps nachzuziehen!
Das Währungspaar Euro (EUR) zum britischen Pfund (GBP) hat erst Mitte Oktober seinen mittelfristigen Abwärtstrend verlassen und dadurch ein Kaufsignal generiert. Auch erfolgte bereits ein Rücklauf zurück auf das Ausbruchsniveau sowie den EMA 200, sodass der Weg auf Sicht der nächsten Wochen auf der Oberseite frei sein dürfte.
Gedämpfte Konjunkturerwartungen der Analysten haben sich zu Beginn dieser Handelswoche negativ auf den Ölpreis ausgewirkt, Brent Crude verlor am Dienstag knapp vier Prozent an Wert. Zeitgleich nähert sich die Nordseesorte nun ihrer technischen Zielmarke mit großen Schritten an.
Für gewöhnlich hängt der Kupferpreis von der Weltkonjunktur ab, ein Blick auf die Entwicklung der letzten Monate lässt nichts Gutes erahnen. Dennoch zeichnet sich im Bereich der Sommertiefs ein potenzieller Doppelboden ab, der einen seit nunmehr Januar laufenden Abwärtstrend durchbrechen könnte. Die Gewinne werden indes allerdings auch nur sehr langsam ausgebaut, eine wirtschaftliche Abschwächung in den USA ist bereits zu erkennen.