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Börse Daily News & Analysen - Rohstoffe/Devisen
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Rohstoffe & Devisen" wird jeden Tag ein interessanter Rohstoff oder ein attraktives Währungspaar für Sie charttechnisch betrachtet. Abgerundet wird die Tradingstrategie durch ein passendes Hebelzertifikat.
Der richtungweisende Terminkontrakt der Bundesanleihe Euro Bund-Future fiel nach Veröffentlichung der Geschäftsklimadaten vom Ifo-Institut deutlich zurück und ist gerade im Begriff, einen bärischen Keil regelkonform zur Unterseite aufzulösen. Grund hierfür sind etwas bessere Konjunkturdaten aus Deutschland, als zuvor erwartet worden war.
Der Rohölpreis wird maßgeblich von den Förderländern bestimmt, das Ölkartell OPEC+ hat ihr für Sonntag geplantes Treffen überraschend verschoben und dadurch leichte Turbulenzen im Ölsektor ausgelöst. Technisch allerdings deutet sich ein Hoffnungsschimmer für Bullen an, der in Form einer ganz speziellen Formation daherkommt.
Im Rohstoffsektor kehrt langsam wieder Dynamik ein, wie beispielshalber beim Industriemetall Palladium. Im Bereich einer wichtigen Horizontalunterstützung aus 2018 könnte nun eine volatile Bodenbildungsphase nach dem letztmaligen Sell-Off beginnen.
Nach einer kurzzeitigen Konsolidierung aus Anfang dieses Monats präsentiert sich der Gold-Future nach einem Test des EMA 200 wieder gefragt und konnte an seine Oktoberhochs zulegen. Ein Durchbruch könnte infolgedessen weiteres Kurspotenzial an die Rekordstände aus Anfang dieses Jahres freisetzen.
Noch vor wenigen Tagen waren keine größeren Auffälligkeiten beim Kupfer-Future zu beobachten, dafür aber umso mehr zu Beginn dieser Woche. Der an der US-Rohstoffbörse NYMEX gehandelte Future legte deutlich zu und versucht sich überdies über den diesjährigen Abwärtstrend hinwegzusetzen.
Am Donnerstag sah es beim Rohöl der Nordseesorte Brent Crude noch nach einem folgenschweren Bruch einer wichtigen Horizontalunterstützung aus dem Frühjahr aus, am Freitag verhinderten Bullen ein weiteres Verkaufssignal und holten den Treibstoff der Weltwirtschaft am entscheidenden Punkt ab.
Beim Währungspaar Euro (EUR) zur schwedischen Krone (SEK) geht es in den letzten zwei Tagen heiß her, dem Wert droht nämlich ein astreines Verkaufssignal, sollte sich die Abwärtsdynamik in den nächsten Tagen weiter fortsetzen. Noch wird aber um den EMA 200 hart gekämpft.
In Phasen der Unsicherheit greifen Investoren ganz gerne auf Edelmetalle zurück, am Beispiel des Silberpreises lässt sich dies sehr gut durch einen fortwährenden Kampf um die Rückeroberung eines zuvor verlassenen Aufwärtstrends erkennen. Die volatilen Ausschläge der letzten Tage lassen sehr kampflustige Käufer erahnen, die auf Teufel komm raus eine Trendwende durchsetzen wollen.