Laut Medienberichten erwägt die US-Regierung die bereits geltenden Exportbeschränkungen von Halbleitern nach China auszuweiten, dies brachte die beiden US-Chiphersteller Intel und NVIDIA intraday erheblich unter Druck. Einen Teil der Verluste konnte letztere Aktie wieder aufarbeiten, notiert zur Stunde aber immer noch mit einem Kursabschlag von rund drei Prozent in der Verlustzone.
Aktien des US-Elektroautobauer Tesla schwanken seit Anfang Sommer knapp unter einem seit Ende 2021 bestehenden Abwärtstrend grob seitwärts und lassen mit Signalen auf sich warten. Allerdings verrät die Kursentwicklung der letzten Wochen auch, dass es aller Wahrscheinlichkeit nach bald zu einem Ausbruchsversuch über den laufenden Trend kommen dürfte.
Die größte Fondsgesellschaft der Welt Blackrock hat im dritten Quartal trotz geringerer Zuflüsse und deutlicher Marktrisiken seinen Gewinn steigern können. Die Reaktion der Investoren fiel allerdings verhalten aus, die Aktie bewegte sich kaum von der Stelle und verharrt weiterhin in der Handelsspanne der letzten zwei Wochen.
Erneut sieht sich der US-Flugzeugbauer Boeing mit dem Problemflugzeug 737 MAX 8 konfrontiert, Investoren reagierten prompt und schickten das Papier in die Nähe der Jahrestiefs talwärts. Augenscheinlich könnte es demnächst noch einmal eine Etage tiefer gehen.
Die Erholung des Flugsektors nach der Corona-Pandemie ist klar vorangeschritten, bereits für das kommende Jahr erwarten Flughafenbetreiber mehr Passagiere als noch vor der Pandemie. Anhand der Kursentwicklung der Fraport-Aktie lässt sich dies nicht unbedingt ablesen, vielmehr scheinen Investoren damit beschäftigt zu sein, die Aktien aus ihren Depots zu werfen.
Aktien von Aixtron konnte nur für wenige Tage über ihre Verlaufshochs aus 2011 zulegen, mussten sich wenig später aber dem Abgabedruck an den Aktienmärkten geschlagen geben und fielen in die Handelsspanne aus dem ersten Halbjahr zurück. Außerdem wurde ein Trendbruch vollzogen, auch der EMA 200 als Unterstützung wackelt nun bedenklich.
Die Dow-Aktie schaffte es trotz sichtlicher Anstrengungen im Sommer eine wichtige Barriere aus der ersten Jahreshälfte nicht zu überwinden und fiel zuletzt sogar in ihren mittelfristigen Abwärtstrend bestehend seit April letzten Jahres zurück. Aktuell mehren sich die Anzeichen auf einen weiteren Ausverkauf, der das Papier empfindlich treffen dürfte.
Wertpapiere des US-Technologieherstellers Broadcom fallen heute durch einen satten Kurssprung im S&P 500 ins Auge, ein Blick auf den Kursverlauf der Aktie zeigt die Bereitschaft zu neuen Rekordständen. Im Erfolgsfall könnte sogar der vierstellige Kursbereich erreicht werden.