Aktien des US-Netzwerkausrüsters Cisco Systems befinden sich seit nunmehr einigen Wochen in einer korrektiven Phase und sind dabei im Bereich einer der Aufwärtstrendkanalbegrenzung eine SKS-Formation zu etablieren und womöglich später noch zu aktivieren. Letzteres könnte weiteres Abwärtspotenzial bedeuten.
Seit nunmehr Anfang dieses Jahres tritt die Aktie von Fuchs praktisch in einer engen Handelsspanne auf der Stelle und sucht nach einer Richtung. Für einen kleinen Impuls konnten die Quartalszahlen aus letzter Woche sorgen, allerdings bedarf es noch größerer Anstrengungen, damit ein seit Ende 2018 bestehender Abwärtstrend endgültig beendet werden kann.
Aktien von Jenoptik haben zuletzt sehr stark unter der Abgabebereitschaft der Märkte gelitten und sich in die Nähe der Vorjahrestiefs talwärts begeben. Just an diesen setzte aber eine dynamische Stabilisierung ein, die im Vorfeld der am 9. November erwarteten Quartalszahlen durchaus noch Luft nach oben bietet.
Obwohl der Münchner Softwareentwickler Atoss Software einen geradezu fantastischen Quartalsbericht in der abgelaufenen Handelswoche vorgelegt hatte und sogar davon ausgeht, seine Prognosen für dieses Jahr zu schlagen, steht das Wertpapier unter Druck und könnte nach einem Aufwärtstrendbruch noch weiter talwärts tendieren. Dies dürfte auch nicht weiter verwunderlich sein, erst kürzlich markierte die Aktie ein frisches Rekordhoch.
Papiere des US-Werkzeugherstellers Stanley Black & Decker Inc. beschreiben seit Oktober letzten Jahres einen breiten Aufwärtstrend, der zuletzt wieder einmal einem ausgiebigen Test unterzogen wurde. Glücklicherweise verhelfen die heute gemeldeten Quartalszahlen sich von diesen Tiefs zu lösen und einen potenziellen Doppelboden im Ansatz zu etablieren.
Die Boeing-Aktie könnte man an aktueller Stelle durchaus in einer Stresssituation sehen, das aktuelle Kursniveau befindet sich an einer wichtigen Trendwendemarke, die es seitens bullischer Marktteilnehmer nun gilt zu nutzen, anderenfalls würden neuerliche Verluste sogar zurück auf die Jahrestiefs drohen.
Wertpapiere der Deutschen Bank sind nach Vorlage der Quartalszahlen durchaus gefragt, obwohl die Aufwärtsdynamik zuletzt etwas zu wünschen lässt. Nichtsdestotrotz hat sich die Aktie nun in einen potenziellen Kaufbereich manövriert, der sogar ein untergeordnetes Kaufsignal auslösen könnte.
Nachbörslich wird der Handelsriese Amazon Quartalszahlen vorlegen und sicherlich für die eine oder andere Überraschung sorgen. Aufgrund der jüngsten Kursentwicklung wird nun eine Vorabanalyse vorgenommen, bevor das Unternehmen seine Bücher für Investoren öffnet.