Aktien des Halbleiterherstellers Dialog Semiconductor haben im jüngsten Ausverkauf gut 65 Prozent an Wert verloren. Nach technischen Maßstäben ist damit das Maximum ausgeschöpft, was auch die zuletzt gestartete Erholung untermauert. Doch eine Hürde bleibt noch zu meistern!
Aktien des Industriegaseherstellers Linde führen seit Tagen einen schweren Kampf um die letzte verbleibende Unterstützung von rund 150 EUR. Wird dieses Niveau nämlich aufgegeben, könnte ein weiterer Kursverlust in zweistelliger Höhe anstehen.
Je nachdem, seit welchem Zeitraum eine Kursbewegung beobachtet wird, befinden sich Bullen oder Bären kurzfristig im Vorteil. Anhand der Konterbewegung aus der letzten Handelswoche sind dies auf Sicht der nächsten Stunde bullische Marktkräfte. Unter gewissen Voraussetzungen könnten diese noch einmal für einen ordentlichen Kursschub bei der Aktie der Deutschen Post sorgen.
Wertpapiere des größten deutschen Chipherstellers Infineon weisen seit Ende 2019 eine stetige Zunahme der Volatilität auf, das als zunehmende Unsicherheit unter Marktteilnehmern gewertet wird. Doch an der unteren Begrenzung angekommen, könnte jetzt eine Phase der Erholung einsetzen.
Wertpapiere des US-Flugzeugherstellers Boeing haben ihre steile Talfahrt in dieser Woche unterbrochen und sind in einen kurzfristig entscheidenden Widerstandsbereich um 155,00 USD zurückgekehrt. Wie nachhaltig der Vorstoß der Bullen ausfällt, muss sich aber erst noch in den kommenden Stunden herausstellen.
Das Homeoffice ist gerade in der aktuellen Zeit weit verbreitet und für viele neu. Das Bürosoftwareunternehmen Teamviewer hilft dabei, die Arbeit von Millionen Menschen von zu Hause aus aufrechtzuerhalten. Dementsprechend präsentiert sich das Wertpapier derzeit stark nachgefragt.
Aktien des Chemiekonzerns BASF wurden in den letzten Wochen massiv ausverkauft, dabei fiel der Wert aber unter eine sehr wichtige Unterstützung aus den Jahren vor und nach der letzten Krise aus 2008. Möglicherweise folgen noch weitere Abschläge weit unter die diesjährigen Tiefs.
In dieser Woche haben Börsen rund um den Erdball eine kleine Erholung gestartet, doch aufgrund der vorausgegangenen Verluste und des immensen Scherbenhaufens stellt dies noch lange keine nachhaltige Trendwende dar. Im Falle von Ströer dürfte dies erst der Anfang einer längeren Abwärtsstrecke bedeuten, wovon Investoren auf Sicht der nächsten Wochen und Monate profitieren können.