Aktien des US-Mischkonzerns 3M verfolgen immer noch einen intakten Abwärtstrend, aber zumindest ein großes Ziel konnte durch die Verluste der letzten Tage abgearbeitet werden. Nun könnten sich Marktteilnehmer daran machen, in diesem Bereich einen Boden aufzubauen und im Anschluss eine Trendwende zu versuchen.
Wertpapiere des IT-Ausrüsters Kontron stecken seit nunmehr Ende 2018 in einem intakten Abwärtstrend fest und haben sich in ihrem Wert in der Spitze mehr als halbiert. Seit März letzten Jahres hat sich das Chartbild allerdings wieder signifikant verbessert, obwohl für Käufer bis zu einem endgültigen Trendwechsel noch dicke Bretter zu bohren bleiben.
Nach einer steilen Rallye Ende letzten Jahres musste die PDD Holdings-Aktie herbe Verluste einstecken und fiel zuletzt sogar in den Bereich einer vorausgegangenen Nackenlinie einer SKS-Formation zurück. An dieser Stelle versucht sich das Papier nun zu stabilisieren, der Ausgang bleibt allerdings ungewiss.
Trotz kürzlich etablierter Rekordstände tut sich das Wertpapier des Kosmetikhändlers Ulta Beauty im Bereich seiner Jahreshochs mit einem Folgeanstieg schwer, vielmehr droht die Aktie nun in eine gesunde Konsolidierung überzugehen, nachdem die letzten Monate über von kräftigen Kursgewinnen geprägt waren.
Aktien des US-Versorgungsunternehmens Exelon haben eine schwache letzte Woche erlebt und sind auf die Tiefs aus Mitte März zurückgefallen. Zeitgleich ist die Akte jedoch in ihren vorausgegangen Abwärtstrend wieder eingetreten, was für eklatante Schwäche spricht.
Papiere des Flughafenbetreibers Fraport sind nach einem temporären Verlaufstief aus Ende März weiter gefragt und bauen ihre zweite Kaufwelle konsequent aus. Kurzzeitig belastet allerdings ein seit Jahresanfang bestehender Abwärtstrend, der für ein Folgekaufsignal nun unbedingt geknackt werden muss. Die Chancen darauf stehen vergleichsweise aber gut.
Der US-Handelsriese Walmart hat Zahlen zum ersten Quartal 2023 vorgelegt und die Konsensschätzungen der Analysten geschlagen. Vorbörslich legt das Papier etwas zu, aber eine entscheidende Hürde für ein größeres Kaufsignal bleibt noch zu meistern.
Die Bankenkrise in den USA hat auch hierzulande Auswirkungen auf Finanzinstitute genommen, darunter auch das Wertpapier der Commerzbank. Nach einem hoffnungsvollen Test eines langfristigen Aufwärtstrends fielen die Notierungen zurück und bewegen sich wieder in einer neutralen Handelsspanne. Allerdings zeugen die jüngsten Käufe auch von Vertrauen in dieses Geldhaus.