Täglich neue Aktientipps, Technische Analysen und Trading-Knowhow von Börsenexperten
Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Der Alphabet-Konzern und Google-Mutter hat einen außerordentlichen Erfolg im wichtigsten Kartellverfahren der letzten Jahre erzielt und ist dadurch einer Zerschlagung entgangen. Die Aktie reagierte zur Wochenmitte mit einem satten Kurssprung von knapp neun Prozent und stieg auf 231,00 USD an. Zeitgleich gelang es auch die Vorgängerhochs aus Anfang dieses Jahres weit hinter sich zu lassen und damit eine neue Rallyestufe zu zünden.
Nach dem dramatischen Kurseinbruch des deutschen Aktienbarometers DAX am Dienstag und einem ausgiebigen Test der Augusttiefs, erfolgte am Mittwoch die technische Gegenreaktion (Dead-Cat-Bounce) zur Oberseite, ein nachhaltiger Boden ist auf keiner Zeitebene bislang zustande gekommen. Im Tagesstart etablierten Investoren eine Doji-Kerze auf, die von Orientierungslosigkeit unter Anlegern zeugt. Wegen eines fehlenden Bodens sollten sich Marktteilnehmer nach dem aktuellen Kenntnisstand auf eine weitere Verkaufswelle vorbereiten.
Der erfolgreiche Durchbruch über einen Horizontalwiderstand, bestehend seit Sommer letzten Jahres, hat der Johnson & Johnson-Aktie Anfang August ein mittelfristiges Kaufsignal beschert und die ersten beiden identifizierten Kursziele erfolgreich abgearbeitet. Nun aber befindet sich die Aktie in einer gesunden Konsolidierung, weist bislang aber nur zwei einzelne Wellen auf. Eine weitere lässt auf sich warten und bietet Investoren auf einem niedrigeren Kursniveau die Chance für einen erneuten Long-Einstieg. Kurzfristig orientierte Anleger könnten aber auch ein Short-Engagement in Erwägung ziehen.
Allein im Jahr 2025 hat die Aktie des Baustoffhändlers Heidelberg Materials rund 77 Prozent an Wert zugewonnen und sämtliche Kursziele auf der Oberseite erfolgreich abgeräumt. Nun aber hat die Aufwärtsdynamik in den letzten Wochen sichtlich abgenommen, es bahnt sich eine Trendumkehr mit einem passenden Aufwärtstrendbruch an und damit eine gesunde Konsolidierung auf die Gewinne der letzten Monate.
Durch den impulsiven Rückfall des Deutschen Aktienindex DAX am Freitag der abgelaufenen Handelswoche hat sich kurzfristig ein bärisches Szenario für den Leitindex angebahnt und wurde prompt am Dienstag fast vollständig umgesetzt. Noch einige wenige Punkte fehlen bis zum Zieleinlauf, die zuvor favorisierte Short-Strategie ist fast vollständig aufgegangen.
Ende letzter Woche wurde bei der American Express-Aktie auf die Möglichkeit eines mittelfristigen Kaufsignals durch Auflösung einer inversen SKS-Formation hingewiesen. Entscheidend hierfür war die Reaktion des Wertpapiers im Bereich der bisherigen Rekordstände, zu Beginn dieser Woche scheint offenbar eine Entscheidung gefallen zu sein, American Express sprintet los und konnte zugleich einen neuen Rekord aufstellen. Solche Bestmarken dürften sich unter der Annahme eines Kaufsignals demnächst häufen.
Seit dem letzten Blow-off der Hensoldt-Aktie gegen Ende Mai und einem anschließenden Rekordhoch, fiel der Wert in eine überfällige Konsolidierung und gab die letzten Wochen über moderat nach. An einer für ein Verkaufssignal entscheidenden Stelle konnten Bullen mit viel Mühe doch noch überzeugen und verhinderten einen größeren Ausverkauf der Aktie. Nun steuert der Wert wieder auf seinen Korrekturtrend zu, der im Idealfall sogar durch einen Ausbruch darüber beendet werden könnte.
Obwohl der deutsche Leitindex DAX zu Wochenbeginn die Kursmarke von 24.000 Punkten intraday zurückerobern konnte, stehen ihm auf der Oberseite eine Vielzahl von Widerständen entgegen. Größere Sprünge können daher kurzfristig nicht erwartet werden, das Chartbild hat sich seit Freitag letzter Woche spürbar eingetrübt und könnte noch eine weitere Verkaufswelle bereithalten. Unglücklicherweise hat die Wahrscheinlichkeit für verhängnisvolle Fehlsignale zuletzt massiv zugenommen.