Feiertag in den USA
DAX unter Druck erwartet
US-Präsident Donald Trump hat am Wochenende angekündigt, ab dem 1. Februar neue Zölle einzuführen. Betroffen sind Waren aus acht NATO-Staaten, darunter Deutschland, Frankreich, Großbritannien und mehrere nordische Länder. Die Zölle sollen zunächst 10 Prozent betragen und ab dem 1. Juni auf 25 Prozent steigen. Trump begründet diesen Schritt mit einem Streit um Grönland und die Kontrolle der Arktis, in dem er den europäischen Ländern vorwirft, amerikanische Interessen zu gefährden.
Diese Aussagen haben bereits vor Handelsbeginn für Unruhe gesorgt. Die Vorzeichen für den DAX stehen auf Minus, starke Schwankungen sind zu erwarten. Aktuell wird der deutsche Leitindex bei etwa 25.000 Punkten gesehen und liegt damit unter einer wichtigen Marke, die von vielen Marktteilnehmern als Warnsignal betrachtet wird.
Sollte der DAX weiter nachgeben, könnten zunächst niedrigere Kursniveaus getestet werden. Gleichzeitig bleibt die Hoffnung bestehen, dass sich die Lage bei einer politischen Entspannung wieder beruhigt und die Kurse mittelfristig erneut steigen. Die aktuellen geopolitischen Spannungen könnten diese Erholung jedoch verzögern oder im schlimmsten Fall ganz verhindern.
Insgesamt bleibt die Lage unsicher. Anleger müssen sich zu Beginn der Woche auf erhöhte Nervosität einstellen – vor allem, da wichtige Impulse aus den USA wegen des Feiertags ausbleiben.
Aktuelle Lage
DAX bei 25.297 Punkten
VDAX wieder im Normbereich
Tagesanalyse:
RSI: um 71 - Buy
MACD: 367 - Buy
MOM: Das Momentum auf Tagesbasis ins bullische Lager gewechselt
Fear& Greed Index bei 62 auf "Greed" gewechselt!
Anlaufmarken nach oben bei 25.410 / 25.475 / 25.554 und 25.601 Punkten, nach unten bei 24.982 / 24.771 / 24.639 und 24.480 Punkten.
Gaps bei 24.969 / 22.607 / 21.296 / 18.198 / 17.817 / 16.957 und 16.262 Punkten.
Big Picture
Langfristige Trendverläufe intakt - DAX im Korrekturmodus
VDAX-New
Angstlevel wieder normal
VDAX-New der Deutschen Börse (16. Januar 2026): Bei 16,10% (steigend) (Vortag: 17,27%). Über 17% kaum stärkere Abwärtsbewegung.
Zonen: Tiefe Werte unter 17%, Norm 17 bis 27%, Angst und Panik über 27%.
(Der VDAX-New zeigt die Volatilität im DAX an. Dreht der VDAX-New von sehr hohen Werten nach unten ab, ist mit steigenden Kursen zu rechnen. Dreht der VDAX-New von sehr tiefen Werten wieder nach oben über 17% ab, ist verstärkt mit fallenden Kursen zu rechnen. Der VDAX-New ist dabei als Indikator für fallende Kurse besser geeignet. Um 12-13% Verlaufshoch wahrscheinlich.)
Handelsidee:
1. Buy-Limit-Position um 24.969 Punkten prüfen, Stopp bei 24.655 Punkten. Kursziel 26.000 Punkte - zunächst ausgesetzt!
| Strategie für steigende Kurse | |
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|---|---|---|---|---|
| WKN: | DU6STM | Typ: | Open End Turbo Long | |
| akt. Kurs: | 9,90 - 9,93 Euro | Emittent: | DZ Bank | |
| Basispreis: | 24.336,83 Punkte | Basiswert: | DAX-Performance-Index | |
| KO-Schwelle: | 24.336,83 Punkte | akt. Kurs Basiswert: | 25.297,14 Punkte | |
| Laufzeit: | Open End | Kursziel: | ||
| Hebel: | 25,51 | Kurschance: | ||
| http://www.boerse-frankfurt.de | ||||
| Strategie für fallende Kurse | |
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|---|---|---|---|---|
| WKN: | DY81FF | Typ: | Open End Turbo Short | |
| akt. Kurs: | 9,03 - 9,06 Euro | Emittent: | DZ Bank | |
| Basispreis: | 26.213,11 Punkte | Basiswert: | DAX-Performance-Index | |
| KO-Schwelle: | 26.213,11 Punkte | akt. Kurs Basiswert: | 25.297,14 Punkte | |
| Laufzeit: | Open End | Kursziel: | ||
| Hebel: | 27,94 | Kurschance: | ||
| http://www.boerse-frankfurt.de | ||||
Interessenkonflikt
Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:
Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur DZ Bank Aktiengesellschaft eingegangen ist.
Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.
Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.
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