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Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Das Wertpapier des Kreditvermittlers Hypoport kämpft an der markanten Unterstützung aus Juni 2022 fortwährend um einen Boden, nach aktueller Auswertung könnte jetzt ein Doppelboden in diesem Bereich hervorgehen. Zwar lässt sich dieser derzeit nur im Ansatz erkennen, einen wichtigen Schritt in Richtung Turnaround geht die Aktie dennoch.
Gleich mehrere wichtige Impulse haben die Börsen in Europa zu Beginn der neuen Woche durchgerüttelt, zum einen positive Konjunkturdaten seitens des Beratungsunternehmens Sentix, zum anderen der Ausruf von Neuwahlen in Frankreich und die Nachwehen des EZB-Zinsentscheids und der damit einhergehenden Aussagen zur zukünftigen Entwicklung der Zinspolitik.
Die Situation in der Booking-Aktie hat sich oberhalb des Niveaus der rechten Schulter einer vorausgegangenen SKS-Formation zuletzt etwas eingetrübt, ein drohendes Doppelhoch bestimmt kurzfristig das Chartbild. Doch am Freitag haben wieder beherzt Käufer zugegriffen und für einen deutlichen Aufschwung gesorgt. Jetzt müssen nur noch die Maihochs geknackt werden, um das volle Potenzial auszuschöpfen.
Nach dem tiefen Kurssturz der Rohöl-Futures zu Beginn der abgelaufenen Handelswoche wurden die Verluste teilweise wieder etwas eingegrenzt. Dies ganze geschah jedoch innerhalb einer einzigen Kaufwelle, aus technischer Sicht dürfte eine zweite folgen und dadurch gute Handelsansätze auf der Oberseite liefern.
Am Freitag standen US-Arbeitsmarktdaten im Fokus der Börsenteilnehmer, dieser ist besser als erwartet ausgefallen und hat für nicht unerhebliche Verluste gesorgt. Trotzdem schafften es der S&P 500 sowie NASDAQ 100-Index ein frisches Rekordhoch intraday zu markieren, DAX und Dow gingen dagegen auf Tauchstation über. Dennoch ist beim heimischen Leitbarometer die Handelsspanne der Vorwoche nicht verlassen worden, Bullen und Bären liefern sich derzeit einen erbitterten Kampf auf ihrer Richtungssuche.
Das stark von dem KI-Boom angetriebene Wertpapier des US-Chipherstellers NVIDIA hat im gestrigen Handelsverlauf ein frisches Rekordhoch bei 1.240 USD markiert, aber bereits einen Tag zuvor ein weiteres mittelfristiges Kursziel am 138,2 % Fibonacci-Retracement erreicht. Im weiteren Handelsverlauf verlor die Aktie an Wert, gut möglich, dass an dieser Stelle eine kurze Konsolidierung auf Anleger zukommt. An der übergeordneten Kursstärke der Aktie wird aber nicht gezweifelt, weshalb eine zeitnahe Wiederaufnahme der Rallye durchaus zu erwarten ist.
Am Donnerstag hat sich der DAX-Konzern SAP als einer der stärksten Werte hervorgehoben, Investoren honorieren die Anstrengungen bei der Restrukturierung des Konzerns und hievten das Wertpapier im gleichen Atemzug nahe an seine Rekordstände aus Ende März 2024. Noch aber beherrscht genau seit diesem Zeitpunkt ein untergeordneter Abwärtstrend das Handelsgeschehen, der zwingend für ein Kaufsignal unbedingt überwunden werden muss.
Die Europäische Zentralbank EZB hat wie erwartet den Hauptrefinanzierungszins von 4,5 auf 4,25 % gesenkt, bleibt mit Blick auf weitere Zinssenkungen jedoch sehr vorsichtig, was angesichts angehobener Inflationsprognosen durchaus verständlich ist. Unterdessen hat der deutsche Leitindex im Donnerstagshandel erneut versucht, über die einstige Nackenlinie einer vorausgegangenen SKS-Formation zu springen, musste sich zum Handelsschluss jedoch dieser Hürde erneut geschlagen geben.