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Börse Daily News & Analysen - Rohstoffe/Devisen
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Rohstoffe & Devisen" wird jeden Tag ein interessanter Rohstoff oder ein attraktives Währungspaar für Sie charttechnisch betrachtet. Abgerundet wird die Tradingstrategie durch ein passendes Hebelzertifikat.
Zwar hält sich das Währungspaar Euro (EUR) zur norwegischen Krone (NOK) in einem temporären Aufwärtstrend seit Ende letzten Jahres auf, die Hürde bestehend aus dem 200-Tage-Durchschnitt warf die Notierungen zuletzt aber wieder zurück. Außerdem kämpft das Paar um einen längerfristigen Aufwärtstrend, der angesichts der Kursentwicklung in Form einer bärischen Flagge schon bald aufgegeben werden könnte.
Seit Monaten schon sucht der Silber-Future nach einer Richtung und schlägt volatil zur Ober- und Unterseite aus. Übergeordnet steckt das Edelmetall seit Februar 2021 aber immer noch in einem Abwärtstrend fest.
Nach Veröffentlichung der US-Inflationsdaten am Dienstag sind intraday praktisch alle Assetklassen eingebrochen, darunter auch der Goldpreis. Im Gegensatz zu den Aktienmärkten bleibt eine Erholung bei dem Edelmetall bislang allerdings aus. Jetzt gilt es entsprechende Auffangpunkte im Chart zu orten, damit von einer anschließenden Erholungsbewegung profitiert werden kann.
Entgegen der Erwartungen von Ökonomen hat sich die Lohnentwicklung sowie der Arbeitsmarkt in Großbritannien stärker entwickelt, als erwartet worden war. Das gab dem britischen Pfund international sogleich Auftrieb. Ein Blick auf das Währungspaar Euro (EUR) zum britischen Pfund (GBP) zeigt den Wert in einem intakten Abwärtstrend, der nach Unterschreiten der Vorjahrestiefs sowie des dort befindlichen 61,8 % Fibos entsprechend fortgesetzt werden dürfte.
Das Währungspaar Euro (EUR) zum australischen Dollar (AUD) tut sich mit einem Ausbruch über den laufenden Abwärtstrend schwer, besonders das Niveau um 1,66 AUD spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Übergeordnet droht dem Wert immer noch ein größeres Verkaufssignal bei Aktivierung der vorliegenden SKS-Formation.
Der Agrarrohstoff Soja hat sich in den letzten Tagen an die für den Abschluss notwendige Triggermarke eines Doppelhochs der letzten Wochen talwärts begeben und testet diese nun ausgiebig. Sollte die Verlustserie seit Ende 2023 weiter anhalten, dürften auf mittelfristiger Sicht Bären die Oberhand gewinnen und zu einschneidenden Verlusten beitragen.
Rohöl der Nordseesorte Brent Crude Öl verharrt zwar immer noch in einem mittelfristigen Abwärtstrend, der Schiebebereich der letzten Monate lässt jedoch zunehmend eine glasklare Formation erkennen, die auf eine mögliche Trendwende hindeutet. Dabei kam der letzte Rücksetzer nicht unerwartet und wurde exakt im richtigen Augenblick abgefischt.
Weiterhin sieht sich die chinesische Regierung unter Zugzwang, um die träge Wirtschaft zum Laufen zu bringen und versucht es mit Stützungsmaßnahmen für die Börsen. Solange kein handfestes Konjunkturprogramm aufgelegt wird, dürfte es für die Regierung in Peking schwierig werden, aus der wirtschaftlichen Delle herauszukommen. Dies spiegelt sich an der schleppenden Nachfrage von Kupfer bestens wider.