Täglich neue Aktientipps, Technische Analysen und Trading-Knowhow von Börsenexperten
Börse Daily News & Analysen - Rohstoffe/Devisen
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Rohstoffe & Devisen" wird jeden Tag ein interessanter Rohstoff oder ein attraktives Währungspaar für Sie charttechnisch betrachtet. Abgerundet wird die Tradingstrategie durch ein passendes Hebelzertifikat.
Beim Währungspaar Euro (EUR) zum britischen Pfund (GBP) zeichnet sich kurzfristig eine Trendwende ab, nachdem in der abgelaufenen Woche ein eindeutiges Doji seitens der Marktteilnehmer gesetzt worden ist. Unterdessen verliert die britische Wirtschaft deutlich an Fahrt, das stützt unter anderem einen Trendwechsel zum Euro.
Der Schmierstoff der Weltwirtschaft hat sich in den letzten Monaten äußerst positiv entwickelt und konnte dabei mehrere Hürden überwinden. Bei grob 70,00 US-Dollar prallte der Rohstoff jedoch zur Unterseite ab und läuft Gefahr seine laufende Konsolidierung jetzt weiter auszubauen.
Der Silber-Future hangelt sich seit September letzten Jahres von Hoch zu Hoch, seit Februar dominiert aber sukzessive Schwäche das Kursbild des Edelmetalls. Der technische Zählalgorithmus hält allerdings die Option weiterer Abschläge und einer zweiten großen Korrekturwelle bei Silber bereit.
Viele Monate tat sich das Industriemetall Palladium mit einem Ausbruch über die zentrale Hürde von 2.500 USD schwer, konnte diesen Widerstand in der abgelaufenen Woche jedoch endlich dynamisch zur Oberseite überwinden. Die Kraft reichte dabei zwar nicht ganz an die Verlaufshochs aus Anfang 2020 heran, wohl aber kam ein klares Kaufsignal hierdurch zustande.
Beim Währungspaar Euro (EUR) zur norwegischen Krone (NOK) tut sich endlich wieder etwas im Bereich von 10 NOK. An dieser Stelle versucht der Wert eine Trendwende zu vollziehen und gib Hoffnungen auf eine Anstiegsphase des Euros.
Gestern Abend hat die Fed erneut getagt und ihre Fiskalpolitik für die nächste Zeit bekannt gegeben. Das löste an den Währungsmärkten eine merkliche Dollar-Schwäche aus, der Gold-Future konnte jedoch von einem deutlichen Kursschub profitieren und steuert mit großen Schritten auf sein erstes Ziel bestehend aus den Dezembertiefs auf 2020 zu.
Insgesamt herrscht noch immer ein intakter Aufwärtstrend seit August 2012 beim Währungspaar Euro (EUR) zum australischen Dollar (AUD), allerdings droht dieser mit der aktuellen Wochenkerze gebrochen zu werden. Euro-Bullen können sich einfach nicht gegen die Stärke des Aussie durchsetzen.
Seit Anfang dieses Jahres läuft beim Währungspaar US-Dollar (USD) zum japanischen Yen (JPY) eine steile Rallye innerhalb eines mehrjährigen Abwärtstrends ab. Dabei gelang es in der letzten Woche sogar den 200-Wochen-Durchschnitt zu überwinden und damit eine wichtige Hürde aus dem Weg zu räumen.