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Börse Daily News & Analysen - Rohstoffe/Devisen
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Rohstoffe & Devisen" wird jeden Tag ein interessanter Rohstoff oder ein attraktives Währungspaar für Sie charttechnisch betrachtet. Abgerundet wird die Tradingstrategie durch ein passendes Hebelzertifikat.
Beim Währungspaar Euro (EUR) zum Singapur Dollar (SGD) läuft im Bereich des markanten 61,8 % Fibonacci-Retracements sowie der letzten möglichen Trendwendezone eine volatile Seitwärtsbewegung ab. Zusammen mit den Verlaufstiefs aus dem Frühjahr 2020 könnte hieraus durchaus ein Boden resultieren und für eine anschließende Trendwende sorgen.
Obwohl die Aufwärtsdynamik in den letzten Monaten beim Rohöl der US-Sorte Western Texas Intermediate merklich nachgelassen hat, sollten Investoren nicht das große und ganze Bild aus den Augen verlieren. Die aktuelle Preisgestaltung ist zwar neutral zu bewerten, es macht sich jedoch eine eindeutige Formation in den letzten Jahren breit.
Ungewöhnlich zähe Dürrephasen in ganz Südamerika sowie eine weltweit stockende Logistik in den letzten Monaten haben sichtlich den Kaffeepreis befeuert, seit den Tiefs aus Mitte 2020 hat sich der Kaffeepreis mehr als verdoppelt. Aktuell notiert der Future allerdings an einer sehr hohen Hürde und könnte daran immer noch zur Unterseite abprallen.
Den jüngsten Marktturbulenzen konnten sich auch Rohstofftitel nicht entziehen, wie der Blick auf den Platin-Future zeigt. Durch die jüngsten Abschläge liegt das Industriemetall aktuell aber auf einer sehr wichtigen Unterstützung auf und könnte von hieraus eine Erholung einleiten.
Kaum hat sich der Aktienmarkt rund um den Globus beruhigt, ziehen auch die Ölpreise wieder merklich an. Der kurze Ausflug in den Bereich des EMA 50 dürfte damit ein Ende gefunden haben, frische Jahreshochs könnten jetzt folgen.
Der Wert der deutschen Bundesanleihe Euro-Bund Future profitiert weiterhin von der Gunst der Anleger und konnte in der abgelaufenen Woche an einen ersten markanten Widerstand zulegen. Die Aufwärtsbewegung geht in dieser Woche offenbar in eine neue Runde, schon bald dürfte die obere Begrenzung der laufenden Handelsspanne erreicht sein.
Der Euro (EUR) gegenüber dem polnischen Zloty (PLN) ist erwartungsgemäß an seiner oberen Trendkanalbegrenzung zur Unterseite abgeprallt und musste herbe Rückschläge einstecken. Ein Boden liegt derzeit nicht vor, bei einem Aufwärtstrendbruch könnten hieraus neuerliche Short-Ansätze hervorgehen.
Nach wochenlangen Hin und Her im Bereich von 20 US-Cents hat sich beim Zucker-Future doch noch ein klares Bild durch einen Trendbruch in dieser Handelswoche gezeigt und gibt Aufschluss über den weiteren Verlauf des Agrarrohstoffs. Dadurch rücken nun greifbare Handelssignale in Reichweite.