Wertpapiere des US-Energiekonzerns American Electric Power (AEP) haben in dieser Woche den tiefsten Stand seit Ende 2021 markiert und setzten ihre Talfahrt ausgehend von den Hochs aus August letzten Jahres unvermindert fort. Auch konnte das markante Unterstützungsniveau bestehend aus dem 61,8 % Fibonacci-Retracement nicht mehr nachhaltig verteidigt werden.
Der Vorstand des Versicherungskonzerns Talanx blickt sehr optimistisch in die Zukunft und das laufende Jahr und stellt höhere Erlöse in Aussicht. Der Aktie hat diese Ankündigung zweifelsfrei geholfen, allerdings notiert das Papier auf einem vergleichsweise sehr, sehr hohen Niveau.
Auf Tagesbasis stützt der 50-Tage-Durchschnitt fortwährend das Wertpapier des US-Chemiekonzerns Dow, allerdings begrenzt auf der Oberseite ein anderer markanter Widerstand das Aufwärtspotenzial. Langsam, aber sicher scheinen sich Bullen jedoch durchzusetzen, wenn auch nur in kleinen Schritten.
Die Home Depot-Aktie tritt seit nunmehr März letzten Jahres praktisch auf der Stelle und beschreibt dadurch eine grobe Seitwärtsbewegung. Aktuell notiert das Papier im oberen Drittel, könnte aber in eine temporäre Pullback-Phase eintreten, wie das aktuelle Chartbild es vermuten lässt.
Wertpapiere des US-Medizintechnikherstellers Illumina präsentieren sich in diesem Sommer fortwährend schwach und steuern nunmehr ihre Verlaufstiefs aus Sommer letzten Jahres an. Darüber hinaus droht der Aktie nun die regelkonforme Auflösung einer SKS-Formation, die zusätzlich Abwärtsdruck aufbringen dürfte.
Der Immobiliendienstleister Hypoport hat heute früh Zahlen zum zweiten Quartal vorgelegt, demnach setzte sich die positive Tendenz zum Jahresauftakt leider nicht fort – vielmehr ist das Unternehmen sogar in die roten Zahlen gerutscht. Aktionäre verursachten im Wertpapier zwar einen leichten Abschlag, noch aber hält ein seit September letzten Jahres bestehender Aufwärtstrend.
In der abgelaufenen Handelswoche hat der Konsumgüter Konzern Henkel Zahlen zum abgelaufenen Quartal und Halbjahr vorgelegt und durchaus überzeugt. Insbesondere blickt das Unternehmen optimistischer auf das Jahr 2023 und hob seine Prognose zeitgleich an. Aktionäre honorieren diese Entwicklung, allerdings zeichnet sich charttechnisch noch ein schwieriger Weg für das Wertpapier ab.
Immobilienkonzerne waren in 2021 und 2022 wegen der rasant gestiegenen Zinssätze keine Lieblinge der Investoren, allerdings zeichnet sich bei TAG Immobilien durchaus ein vielversprechendes Chartbild ab, nachdem ein Doppelboden zuletzt etabliert und anschließend auch aktiviert werden konnte. Noch hat die Aktie aus technischer Sicht Luft nach oben.