Nach Ausbruch der Wells Fargo-Aktie aus einer bullischen Flagge vor zwei Wochen kennt das Wertpapier kein Halten mehr und tendiert in Richtung seiner Verlaufshochs aus 2022 aufwärts. Noch wurde dieses Ziel nicht erreicht, daher könnte sogar auf aktuellem Niveau ein Long-Einstieg über entsprechende Positionen erfolgen.
Im Sog schlechter Zahlen des US-Konkurrenten IFF finden sich heute Papiere des Duft- und Aromenherstellers Symrise wider. Offenbar sehen Investoren auch auf das europäische Pendant deutlichen Gegenwind durch niedrigere Preise und damit geringeren Umsätzen zukommen.
Der US-Softwareentwickler sieht sich Kritik von Anlegern ausgesetzt, dass die künstliche Intelligenz dem Konzern in einigen Unternehmensbereichen schaden könnte. Im Umkehrschluss hat dies einen massiven Kursverfall Ende der abgelaufenen Woche ausgelöst, auch der Handelsstart in die neue Woche dürfte unter negativen Vorzeichen starten.
Wertpapiere des IT-Dienstleisters Bechtle können auf einen langfristigen Aufwärtstrend zurückblicken, nach den Kurskapriolen in 2021 hat sich die Aktie wieder in einen fair bewerteten Kursbereich talwärts begeben und zieht wieder merklich an. Kurzfristig hat das Papier jedoch mit der Hürde um 50 Euro zu kämpfen.
Die Catalent-Aktie hatte im abgelaufenen Jahr zum einen mit hoher Volatilität, zum anderen mit der Etablierung eines Bodens zu tun. Dies ist auch zu Beginn dieses Jahres weitestgehend geglückt, sodass für 2024 eine solide Grundlage für einen mittelfristigen Trend geschaffen wurde.
Im vierten und letzten Quartal hat der US-Getränkeriese Coca-Cola zwar beim Umsatz überzeugt, allerdings einen geringeren Gewinn eingefahren. An dem langfristigen Aufwärtstrend bestehend seit mindestens 2011 ändert dies derzeit allerdings nichts, die bisherigen Kursmuster innerhalb eines untergeordneten Abwärtstrends sind als gewöhnliche 123-Konsolidierung anzusehen.
Anteilsscheine des deutschen Rüstungskonzerns Hensoldt haben nach Beendigung eines kurzzeitigen Abwärtstrends aus dem abgelaufenen Jahr ein zweites großes Kursziel bestehend aus den Zwischenhochs aus Sommer 2023 erreicht. Dabei hat die Akte zuletzt stark beschleunigt, ein Indiz dafür, dass nun wieder die Rekordstände aus dem abgelaufenen Jahr in den Fokus rücken.
Der während der Pandemie unter die Räder gekommene sowie weltgrößte Reisekonzern TUI blick optimistisch in die Zukunft und profitiert von einer starken Wintersaison, wie die heute vorgelegten Zahlen belegen. Unterdessen bastelt die Aktie an einer langfristigen Trendwende, wie aus der Auswertung des vorliegenden Charts hervorgeht.