Scheinbar schlagartig hat der Boom rund um die KI am Freitag der abgelaufenen Handelswoche ein Ende genommen, besonders die Highflyer der letzten Monate entpuppten sich als größte Verlierer an der NYSE. NVIDIA feierte hierbei einen runden Kursabschlag von minus 10 Prozent.
Unter Ludwig Erhard und den goldenen Zeiten erlebte die deutsche Wirtschaft ein wahres Wunder, was derzeit von der aktuellen Regierung stark torpediert wird, wie die Indizes der Mittelschicht MDAX und SDAX klar belegen. Der DAX fällt hierbei aus der Rolle, weil dieser international aufgestellt ist und die Wirtschaftsleistung Gesamtdeutschlands schlichtweg nicht darstellen kann.
Wertpapiere der US-Fluggesellschaft United Airlines haben zur Wochenmitte einen deutlichen Kurssprung vollzogen, nachdem bessere Ergebnisse für das erste Quartal gemeldet wurden. Die Verluste resultierend aus einem temporären Flugverbot für einige Boeing-Maschinen vielen nicht so stark ins Gewicht, wie zuvor erwartet worden war. Investoren konnten infolgedessen aufatmen, die Aktie legte um knapp 18 Prozent zu.
Einer der größten Profiteure seit Ausbruch des Konflikts in der Ukraine ist der Rüstungskonzern Hensoldt, das Papier konnte zu Beginn dieses Monats ein frisches Rekordhoch ausbilden. Seither hat der Wert allerdings deutlich an Wert eingebüßt und korrigiert seinen vorherigen Kursanstieg derzeit zur Unterseite aus. Als vollständig ist der Rückgang allerdings noch nicht zu werten, was weitere Abwärtsrisiken birgt, zeitgleich aber auch Chancen auf einen günstigeren Einstieg eröffnet.
Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat im ersten Quartal dank robuster Geschäfte im Investmentbanking mehr als erwartet verdient, im Vorfeld wurde das Wertpapier zu Unrecht von Anlegern abgestraft. Eine wahre Achterbahnfahrt nach einem mehrere Wochen andauernden und geordneten Aufwärtstrend.
Eine positive Kursentwicklung lässt sich trotz der jüngsten Abschläge nach einem holprigen Jahresstart für die Kranich-Airline Lufthansa verzeichnen, ein potenzieller Doppelboden sorgt nämlich für Kursfantasie unter Anlegern. Die Aktie könnte unterdessen ihren Monate andauernden Abwärtstrend versuchen zu beenden und damit eine mittelfristig wichtige Signallage hervorzurufen.
Wertpapiere von Cancom haben sich in den letzten vier Wochen prächtig entwickelt und konnten erneut in den Widerstandsbereich um den EMA 200 vordringen. Aus technischer Sicht fehlt allerdings noch eine viel größere zweite Kaufwelle, die im Ansatz erkennbar ist. Jetzt müssen nur noch Bullen einen letzten Schritt gehen, um das volle Potenzial in der Aktie freizusetzen.
Wertpapiere des US-Ölmultis Chevron haben sich in den letzten Tagen positiv entwickelt, nachdem Anfang 2024 noch ein Mehrjahrestief markiert wurde. Die ungewöhnliche Kursstärke konnte Anfang April dazu genutzt werden, sogar einen seit Mitte November 2022 bestehenden Abwärtstrend zu beenden und eine Trendwendeformation zu etablieren.