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Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Erneut musste sich der deutsche Leitindex DAX einer bärischen Attacke zur Wochenmitte stellen und notierte zeitweise unter dem Niveau von 19.000 Zählern. Am Ende des Handelstages gelang es aber die Verluste ein Stück weit einzudämmen. Der Druck von Verkäufern wächst aber zunehmend, wie sich an den kleineren Ausschlägen auf der Oberseite zeigt. Zeitgleich wächst auch die Unsicherheit unter Marktteilnehmern durch Trumps neue Politik täglich, könnte sogar hin zu einem Crash führen.
Anteilsscheine des US-Zahlungsdienstleisters Visa konnten seit dem 11. November keine frischen Rekorde mehr ausbilden und treten seit Tagen auf der Stelle. Dabei hat die Aktie nahezu ihr zuvor favorisiertes Kursziel am 161,8 % Fibo-Retracement nahezu abgearbeitet. Gut möglich, dass aus dem aktuellen Kursgeplänkel eine Topping-Formation hervorgeht, bestehende Long-Positionen sind zweifelsfrei enger abzusichern.
Das Wertpapier des US-Streamingdienstes Netflix erwächst zu einem wahren Kursmonster, jeden Tag markiert die Aktie frische Rekorde, so auch am Dienstag. Dies bekräftigt die übergeordneten Ziele für das Wertpapier, investierte Anleger sollten jedoch nicht vergessen, ihre Stopps kontinuierlich nachzuziehen. Aber auch Neulinge könnten noch angesichts des Restpotenzials auf ihre Kosten kommen.
Am Dienstag kam es auf dem Frankfurter Parkett zu deutlichen Gewinnmitnahmen auf deutlich unter 19.000 Punkte, am Ende des Handelstages konnte sich das heimische Leitbarometer erneut über das Niveau der runden Kursmarke retten. Scheinbar sind noch nicht genügend Verkäufer bereit, aktiv zu werden und den Index in eine längere Konsolidierung zu schicken. Dies war der zweite Test zur Auslotung der Verkaufsbereitschaft des Marktes.
In dem Wertpapier des US-Technologiekonzerns Broadcom zeichnet sich seit Anfang dieses Monats ein potenzielles Doppelhoch ab, welches in der abgelaufenen Handelswoche praktisch aktiviert worden ist. Die anhaltenden Verluste spiegeln dies bestens wider und könnten nun zu einer kurz- bis mittelfristigen Trendwende oder zumindest einer Abkühlung der Rallye führen.
Wertpapiere des Immobilienkreditvermittlers Hypoport haben einen schwachen Wochenstart erwischt, nachdem sich die Anzeichen auf eine strengere Geldpolitik in den USA verdichtet haben. Dabei wurde die Schiebephase der letzten Tage zur Unterseite aufgelöst, sodass nun die einstige Triggermarke für ein größeres Kaufsignal und mehrjährige Widerstandszone in den Fokus rücken.
Der Deutsche Aktienindex DAX steckt seit Wochen knapp über der Marke von rund 19.000 Punkten in einer volatilen Schiebephase fest und lässt Anleger mit weiteren Signalen auf sich warten. Aus charttechnischer Sicht bereiten Investoren aber ein gründliches Verkaufssignal vor, welches allerdings noch nicht aktiviert worden ist und sich der Index dadurch weiter auf Richtungssuche befindet.
In der abgelaufenen Handelswoche veröffentlichte Wirtschaftsdaten aus China zeigen ein durchwachsendes Bild, was darauf hindeutet, dass die von Peking aufgelegten Stimulierungsmaßnahmen bislang noch nicht ausreichend wirken. Dies brachte sogleich den Erdölpreis wieder ins Rutschen, die US-Sorte WTI verbilligte sich im Freitagshandel auf eine markante Schlüsselstelle hin zu einem Verkaufssignal.