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Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Nach empfindlichen Verlusten von annähernd 35 Prozent in diesem Jahr hat die Aktie von Mercedes-Benz im Bereich ihrer 2022er-Tiefs offenbar einen Boden gefunden, der unterdessen allerdings noch durch einen weiteren Kursanstieg bestätigt werden muss. Dies würde es im Erfolgsfall dem Wertpapier erlauben, eine zwischengeschaltete Erholung einzuleiten und damit Long-Chancen zu eröffnen.
Der deutsche Automobilsektor steckt in der Krise, aber auch zahlreiche andere mit der Branche verbundene Unternehmen sehen sich mit schwierigen Zeiten konfrontiert. Investoren dagegen schöpfen offenbar Hoffnung, am Beispiel von BMW versucht sich die Aktie entsprechend an einer Unterstützung aus Anfang 2022 zu stabilisieren. Das muss zwar noch keinen nachhaltigen Trendwechsel hervorrufen, könnte sich aber für ein spekulatives Long-Investment auf der Oberseite durchaus auszahlen.
Je näher für gewöhnlich das Jahresende rückt, desto geringer wird bei vielen Anlegern die Bereitschaft, neue Risiken einzugehen. Gegen Ende dieses Monats scheint sich dies nicht zu bewahrheiten, der DAX legte am Freitag um ein knappes Prozent zu und hinterließ im Tageschart eine bullische Hammerkerze. Noch steckt der Index aber in seiner seit nunmehr Ende September andauernden Handelsspanne fest, der Wille neuer Jahreshochs ist aber klar erkennbar.
Wertpapiere des US-Zahlungsdienstleisters Visa hängen an ihren aktuellen Rekordständen und einem mittelfristigen Kursziel resultierend aus den Fibonacci-Reihen fest. Derzeit verdichten sich die Hinweise auf eine bevorstehende Konsolidierung, zumal noch zahlreiche Kurslücken aus der jüngeren Vergangenheit weit offen stehen.
Der US-Chiphersteller Intel befindet sich in einem kurzzeitigen Abwärtstrend und versucht sich an den Vorgängerhochs aus Ende Oktober sowie dem EMA 50 zu stabilisieren und könnte im Anschluss dieses Niveau als Sprungbrett für eine Jahresendrallye nutzen. Dies wäre insofern wünschenswert, als dass eine fünfwellige Impulswelle aus dem Konstrukt entspringen würde, da bislang lediglich eine klassische 123-Erholung vorliegt.
Einen weiteren Tag musste der Deutsche Aktienindex DAX das psychologisch relevante Niveau von rund 19.000 Punkten intraday verteidigen, um ein größeres Verkaufssignal abzuwenden. Dabei haben die Ausschläge in den letzten Tagen sichtlich zugenommen, derzeit scheint sich der Markt auf diesem Niveau zu konsolidieren. Größere Signale können jedoch erst bei nachhaltigen Tagesschlusskursen um einer der beiden Triggermarken gesetzt werden.
Zwar konnte die Netflix-Aktie zur Wochenmitte ein frisches Rekordhoch bei 890,60 USD ausbilden, verfehlte aber knapp ihre endgültige Zielzone um 925,87 USD. Unterdessen wurde Intraday eine brandgefährliche Doji-Tageskerze etabliert, die überdurchschnittlich häufig am Ende einer Trendbewegung auftaucht und diese im Umkehrschluss beendet. Dies kann allerdings auch mit den Quartalszahlen von NVIDIA zusammenhängen, die erst nachbörslich gemeldet wurden.
Seit einem frischen Jahrestief in der abgelaufenen Handelswoche hat sich das BMW-Papier ein Stück weit erholt und konnte eine wichtige Unterstützung der letzten Monate zurückerobern. Dennoch wirkt offenbar der Bruch eines längerfristigen Aufwärtstrends noch nach und lässt Käufer zögern. Aus technischer Sicht könnte aber noch eine zweite Kaufwelle erfolgen und die Anfang November gerissene Kurslücke damit schließen.