BMW: Bodenbildung im Gange!
BMW AG: Erholung wahrscheinlich!
Mit den Elektroautos der "Neuen Klasse" will BMW in China den Anschluss an die rasch davoneilende Konkurrenz finden und nach hohen Rabatten und rückläufigen Verkaufszahlen wieder mit besseren Nachrichten aufwarten. Das größte Problem aber sei, dass BMW mit seiner Neuen Klasse schlicht zu spät komme. Im November kommt mit dem iX3 das erste Modell der Neuen Klasse auf den chinesischen Markt. In Europa trifft das SUV den Nerv der Kunden, BMW zog die zweite Schicht in dem eigens dafür gebauten Werk in Debrecen auf Februar vor, um die Nachfrage bedienen zu können. BMW selbst sieht sich auch in China gut gerüstet. Bei den Fahrerassistenzsystemen arbeitet BMW hier mit dem chinesischen Anbieter Momenta zusammen, um im städtischen Verkehr beim teilautonomen Fahren mithalten zu können.
Zum Chart
Der Kursverlauf der BMW-Aktie erreichte am gestrigen Dienstag mit einem Rückgang auf 56,92 Euro ein Niveau, wie es zuletzt während des Corona-Crashs verzeichnet wurde. Fällt der Aktienkurs nachhaltig unter diese Marke, öffnet sich der Weg zur nächsten Unterstützung bei 50,02 Euro. Längerfristig betrachtet hatte der Kurs am 5. November 2025, dem Tag der Veröffentlichung der Quartalszahlen, die 200-Tage-Linie überschritten. Dies deutete auf die Ausbildung eines langfristigen Aufwärtstrends hin, der sich jedoch nicht realisierte. Damals ließ die ökonomische Bewertung vielmehr den Schluss zu, dass der Aktienkurs erstaunlich stabil verlief und eine Konsolidierung nicht unwahrscheinlich erschien. Dieses Mal könnte sich die Situation umkehren. Das aktuelle Chartbild lässt sich als Bildung einer W-Formation interpretieren, zumal BMW aus fundamentaler Sicht sehr günstig erscheint. Die Konsensschätzung für 2028 geht von einem Gewinnanstieg um knapp 90 Prozent gegenüber 2026 aus. Das für 2028 erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) sinkt dabei auf 4,97, was im Vergleich der vergangenen Jahre eine der niedrigsten Bewertungen darstellt. Mit dem iX3 könnte BMW in China wieder zu alter Stärke zurückfinden und die Gewinnprognosen bestätigen. Sollte sich die W-Formation vollenden, könnte der Kurs erneut ansteigen und das Kurs-Gap von Mitte Juni schließen. Zumindest der Widerstand bei 62,96 Euro könnte in diesem Zuge getestet werden.
Fazit
Der Verkaufserfolg des iX3 in Europa könnte auch auf die Märkte China und USA abfärben und die Durststrecke am Aktienmarkt wieder beenden.
Mit einem Open End Turbo Long (WKN JC1PYR) könnten risikofreudige Anleger, die einen steigenden Kurs der BMW AG in den nächsten Wochen erwarten, überproportional von einem Hebel in Höhe von 3,91 profitieren. Das Ziel sei bei 66,08 Euro angenommen (2,33 Euro beim Derivat). Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt 25 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.
Dieser könnte beim Basiswert bei 51,32 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs von 0,85 Euro. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,3 zu 1.
| Strategie für steigende Kurse | |
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| WKN: | JC1PYR | Typ: | Closed End Turbo Long | |
| akt. Kurs: | 1,47 – 1,48 Euro | Emittent: | JP Morgan | |
| Basispreis: | 42,94 Euro | Basiswert: | BMW AG | |
| KO-Schwelle: | 42,94 Euro | akt. Kurs Basiswert: | 57,32 Euro | |
| Laufzeit: | Open End | Kursziel: | 2,33 Euro | |
| Hebel: | 3,91 | Kurschance: | + 57 Prozent | |
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Risikohinweis: Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. |
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| Quelle: JP Morgan | ||||
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