Rheinmetall: Abwärtstrend intakt!
Rheinmetall AG: Produktportfolio nicht state of the art!
Die Aktie von Rheinmetall hat seit Januar 2026 deutlich an Wert eingebüßt. Ein wesentlicher Grund für diesen Rückgang könnte die technische Weiterentwicklung im Ukrainekrieg sein. Traditionelle Waffen wie Panzer und Artilleriesysteme spielen dort eine zunehmend geringere Rolle. Durch den umfangreichen Einsatz von Drohnen für unterschiedliche Aufgaben ist es der Ukraine gelungen, den zahlenmäßig überlegenen Aggressor Russland auf Distanz zu halten. Genau hier liegt die Herausforderung für das Portfolio von Rheinmetall. Rund 40 Prozent des Umsatzes stammen aus dem Verkauf von Panzern, die auf dem modernen Schlachtfeld inzwischen eine untergeordnete Bedeutung haben. Im Vordergrund stehen stattdessen Hersteller von Drohnen, die überwiegend in der Ukraine produzieren.
Zum Chart
Der deutliche Kursanstieg vor der zweiten Jahreshälfte 2025 führte zu einer erheblichen Verteuerung der Rheinmetall-Aktie. Ab Ende Mai 2025 entwickelte sich eine Seitwärtsbewegung, die Anfang April 2026 in eine Abwärtsphase überging. Die Seitwärtsbewegung wird durch die Unterstützung bei 1.408,50 Euro und den Widerstand bei 2.008,00 Euro begrenzt. Letzterer entspricht dem Allzeithoch vom 3. Oktober 2025. Nach Erreichen dieses Höchststands begann die Aktie zu fallen. Die Unterstützungszone zwischen 1.408,50 Euro und 1.539,00 Euro dämpfte den Verkaufsdruck Mitte November 2025 noch, doch inzwischen wird die Unterstützung bei 933,00 Euro getestet und zeitweise unterschritten. Ob sich dieser Durchbruch bestätigt, werden die kommenden Handelstage zeigen. Sollte dies eintreten, könnte der Kurs bis zur nächsten Unterstützung bei 770,80 Euro fallen. Grundsätzlich hat die weltweite geopolitische Lage durch die Krise im Persischen Golf an Unsicherheit zugenommen. Folglich haben viele Staaten ihre Verteidigungsbudgets erhöht. Dieser Prozess dürfte den Kurs von Rheinmetall vor einem stärkeren Rückgang schützen. Allerdings werfen die fortschreitenden technischen Entwicklungen auf dem Schlachtfeld Zweifel an den Konsensschätzungen des Bilanzgewinns für die Jahre 2027 und 2028 auf, was weitere Kursverluste nach sich ziehen könnte.
Fazit
Rheinmetall gerät aufgrund des technischen Fortschrittes in der Ukraine ins Hintertreffen.
Mit einem Open End Turbo Short (WKN JE9W1A) könnten risikofreudige Anleger, die einen fallenden Kurs der Aktie der Rheinmetall AG in den nächsten Wochen erwarten, überproportional von einem Hebel in Höhe von 3,69 profitieren. Das Ziel sei bei 770,80 Euro angenommen (47,92 Euro beim Derivat). Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt 27 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.
Dieser könnte beim Basiswert bei 1144,80 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Short ergibt sich daraus ein Stoppkurs von 10,52 Euro. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,3 zu 1.
| Strategie für fallende Kurse | |
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| WKN: | JE9W1A | Typ: | Open End Turbo Short | |
| akt. Kurs: | 26,58 – 26,73 Euro | Emittent: | JP Morgan | |
| Basispreis: | 1.250,45 Euro | Basiswert: | Rheinmetall AG | |
| KO-Schwelle: | 1.250,45 Euro | akt. Kurs Basiswert: | 984,20 Euro | |
| Laufzeit: | Open End | Kursziel: | 47,92 Euro | |
| Hebel: | 3,69 | Kurschance: | + 79 Prozent | |
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Risikohinweis: Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. |
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| Quelle J.P. Morgan | ||||
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