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Börse Daily News & Analysen - Rohstoffe/Devisen
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Rohstoffe & Devisen" wird jeden Tag ein interessanter Rohstoff oder ein attraktives Währungspaar für Sie charttechnisch betrachtet. Abgerundet wird die Tradingstrategie durch ein passendes Hebelzertifikat.
Seit dem ersten Quartal dieses Jahres zeigen sich keine frische Jahrestiefs mehr beim Währungspaar Euro (EUR) zur norwegischen Krone (NOK), im Prinzip könnte man hierdurch bei diesem Paar einen Aufwärtstrend definieren. Die aktuelle Anstiegsphase deutet dabei auf frische Jahreshochs hin, sollte die bullische Performance beibehalten werden.
Die japanische Zentralbank hat den Kampf mit der Yen-Schwäche aufgenommen und ist einen ungewöhnlichen Schritt gegangen. Promt reagierte der Yen mit einer deutlichen Aufwertung, wie am Beispiel des Währungspaares US-Dollar (USD) zum japanischen Yen (JPY) zu beobachten war.
Im gestrigen Handelsverlauf markierte der Euro (EUR) gegenüber dem Schweizer Franken (CHF) ein frisches Jahrestief, zeitgleich wurden die Tiefstände aus Januar 2015 nachhaltig unterschritten. Der derzeitige Wechselkurs beträgt 0,9527 CHF, aufgrund einer vorausgegangenen SKS-Formation wurde aber noch nicht das gesamte Abwärtspotenzial ausgeschöpft.
Angesichts des extremen Kampfes gegen die Inflation gepaart mit einer wirtschaftlichen Stagnation geben auch die Rohölpreise deutlich nach, anhand des Rohöl-Futures WTI lässt sich das ganze Dilemma sehr gut erkennen. Die US-Sorte scheint den Kampf um die Hochs aus 2021 nun endgültig aufgegeben zu haben und tendiert weiter talwärts.
Bereits seit Anfang 2021 und einem Rekordniveau von 1.337 Dollar je Feinunze für Platin tendiert das Edelmetall talwärts, die letzten Wochen über scheint sich jedoch ein zaghafter Versuch einer Bodenbildungsphase durchzusetzen. Noch kann von keiner nachhaltigen Trendwende gesprochen werden, die Bremsspuren im Abwärtstrend sind allerdings deutlich zu erkennen.
In der abgelaufenen Handelswoche wurde beim Währungspaar Euro (EUR) zum britischen Pfund (GBP) eine mittelfristige Weichenstellung getätigt. Zeitgleich konnte die Gemeinschaftswährung auf den höchsten Stand seit Februar letzten Jahres zulegen und bekräftigt einen seit dem Frühjahr 2022 laufenden Aufwärtstrend.
Noch vor wenigen Wochen kämpfte der Gold-Future um seinen seit 2018 bestehenden Aufwärtstrend, diesen Kampf scheinen Bullen allerdings mit dem gestrigen Kursrutsch verloren zu haben. Zusätzlich hat das Edelmetall eine mehrjährige Horizontalunterstützung um 1.676 Dollar aufgegeben.
Nach dem jüngsten Kursrutsch aus Sommer dieses Jahres versucht sich der Weizen-Future im Bereich einer langfristigen Aufwärtstrendlinie zu stabilisieren, dieses Unterfangen gelingt immer mehr, wie der aktuelle Kursverlauf zeigt. Doch es bleibt noch eine letzte wichtige Hürde zu meistern, ehe ein tragfähiges Folgekaufsignal hervorgeht.