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Börse Daily News & Analysen - Rohstoffe/Devisen
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Rohstoffe & Devisen" wird jeden Tag ein interessanter Rohstoff oder ein attraktives Währungspaar für Sie charttechnisch betrachtet. Abgerundet wird die Tradingstrategie durch ein passendes Hebelzertifikat.
Obwohl für gewöhnlich steigende Zinsen für das jeweilige Land einen Devisenvorteil bringen können, sieht das Bild beim Währungspaar Euro (EUR) zum polnischen Zloty (PLN) leider anders aus. Nach einer weiteren Zinsanhebung auf nun 7,00 Prozent profitiert die Gemeinschaftswährung ungemein und steuert auf frische Jahreshochs zu.
Der Rohölpreis der Nordseesorte Brent Crude sowie WTI ziehen seit Tagen wieder merklich an, zudem hat die Gruppe der OPEC+ beschlossen, die Ölfördermenge deutlich zu reduzieren. Das könnte dem Energieträger weiteren Vorschub verleihen und einen seit Sommer dieses Jahres bestehenden Abwärtstrend beenden.
Das Währungspaar Euro (EUR) zum australischen Dollar (AUD) hat wie erwartet nach Auflösung einer inversen SKS-Formation in der zweiten Jahreshälfte den Zieleinlauf endgültig geschafft. Nun müssen sich Bullen abermals unter Beweis stellen, ob sie das Zeug zu einer Trendwende besitzen.
Das Währungspaar Euro (EUR) zur norwegischen Krone (NOK) hat in der abgelaufenen Handelswoche seine Hochs aus Anfang 2022 erreicht und ist im Montagshandel daran deutlich zur Unterseite abgeprallt. Diese heftige Gegenreaktion könnte nun Hinweise auf eine kurzzeitige Unterbrechung der Kursrallye bei EUR/NOK liefern, weshalb bestehende Long-Positionen nun realisiert werden können.
Das Währungspaar Euro (EUR) zum australischen Dollar (AUD) konnte sich wie erwartet zur Oberseite absetzen und hat Ende dieser Woche sogar den 200-Tage-Durchschnitt in Angriff genommen. Hierdurch entfaltet die im dritten Quartal etablierte inverse SKS-Formation sukzessive ihre Wirkung und kann immer noch für ein Long-Investment genutzt werden.
Die Kursexplosion aus dem zweiten Halbjahr 2020 hat der Silber-Future in den letzten Monaten zur Unterseite auskonsolidiert und ist auf den letzten möglichen Trendwendepunkt um das 38,2 % Fibonacci-Retracement bei grob 18 USD zurückgefallen. Dort zeichnet sich seit Wochen eine volatile Seitwärtsphase mit Bodenbildungstendenzen ab.
Der Rückzug der Investoren aus nahezu allen Asset-Klassen drückt auch aufs Gemüt der Edelmetallhändler, der Gold-Future hat erst kürzlich ein mittelfristiges Verkaufssignal aktiviert und setze dieses konsequent um. Umkehrsignale sind derzeit nicht zu erkennen, dies könnte durchaus eine gute Beimischung zum Depot sein.
Rohöl der Nordseesorte Brent Crude schafft es wegen den steigenden Zinsen und drohenden Rezession in den wirtschaftlich stärksten Industrieländern keinen Boden aufzubauen und wird weiter auf der Unterseite durchgereicht. In dieser Woche wurden sogar die Hochs aus 2018 unterschritten, was nun einem Folgeverkaufssignal gleichkommt.