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Börse Daily News & Analysen - Rohstoffe/Devisen
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Rohstoffe & Devisen" wird jeden Tag ein interessanter Rohstoff oder ein attraktives Währungspaar für Sie charttechnisch betrachtet. Abgerundet wird die Tradingstrategie durch ein passendes Hebelzertifikat.
Trotz eines Kurssprungs des Gold-Futures über die markante Hürde der letzten Monate sowie das 61,8 % Fibonacci-Retracement konnte das Edelmetall an seine Kursgewinne Ende der letzten Woche nicht mehr anknüpfen und fiel deutlich zurück. Aus der technischen Auswertung geht allerdings noch größeres Konsolidierungspotenzial hervor, als es in dieser Woche bereits zu sehen war.
Beim Währungspaar Euro (EUR) zum polnischen Zloty (PLN) tobt seit Monaten ein erbitterter Kampf um eine Richtungsentscheidung, der sich in sehr volatilen Kursausschlägen manifestiert. Aktuell besitzen augenscheinlich Bullen Oberwasser, allerdings können sie sich ihrer Sache letztendlich noch nicht ganz sicher sein. Gleich zwei markante Formationen stehen sich gegenüber.
In der abgelaufenen Handelswoche hat der Silber-Future ein mehrere Wochen andauerndes Topping-Muster vollendet und ist zur Unterseite dynamisch abgedreht. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit weitere Abschläge merklich an, allerdings eilt auch eine sehr wichtige Unterstützung der letzten Jahre dem Edelmetall herbei, wo eine Wiederaufnahme der im Herbst gestarteten Rallye möglich wäre.
Immer wieder treiben Käufer den Soja-Future in den letzten Wochen voran, obwohl weiterhin eine hartnäckige Widerstandszone den Agrarrohstoff auf der Oberseite begrenzt. Innerhalb des laufenden Keils wäre dennoch ein weiterer Anstieg möglich, sofern sich Bullen endlich durchsetzen können.
Über Wochen hinweg tat sich das Währungspaar Euro (EUR) zur norwegischen Krone (NOK) an einem seit Sommer letzten Jahres bestehenden Aufwärtstrend mit einem Anstieg schwer, offenbar haben Bullen allerdings die Chance nach dem FED-Zinsentscheid genutzt und die Gemeinschaftswährung deutlich angeschoben. Ein Ausbruch aus dem laufenden Aufwärtstrend zur Oberseite könnte sogar zu einer Rallyebeschleunigung führen.
Kurs vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank FED hat der Goldpreis sichtlich nachgegeben, konnte aber von Schnäppchenjäger profitieren und sich erneut oberhalb des wichtigen EMA 50 stabilisieren. Nach und nach geht den Käufern jedoch sichtlich die Puste aus, wie die Kursentwicklung der letzten Tage belegt. Für erhöhte Volatilität dürften aber zweifelsfrei der FED- und EZB-Zinsentscheid sorgen.
Zunehmend zeichnet sich im Bereich von 1,2446 US-Dollar beim Währungspaare britisches Pfund (GBP) zum US-Dollar (USD) ein Doppelhoch ab, nachdem Ende November letzten Jahres eine wichtige Triggermarke einer inverse SKS-Formation überwunden werden konnte. Long positionierte Anleger sollten an dieser Stelle Vorsicht walten lassen, sollte der Greenback noch weiter an Stärke zugewinnen.
Noch vor wenigen Tagen sah es beim Währungspaar Euro (EUR) zum australischen Dollar (AUD) nach einer Rallyefortsetzung nach Abschluss eines Doppelbodens in 2022 aus, diese Hoffnungen scheinen sich durch die Entwicklung der letzten Tage jedoch zunehmend zu zerstreuen. Das Paar tendiert derzeit gefährlich tief und droht überdies eine Trendwendeformation zu aktivieren.