Wertpapiere von HeidelbergCement konnten sich Ende 2020 über einen mittelfristigen Abwärtstrend hinwegsetzen und damit ein reguläres Kaufsignal aktivieren. Kurzfristig lief es für die Bullen wie geschmiert, in den letzten Tagen zeigt sich jedoch sukzessive Schwäche in der Aktie. Jetzt muss das Wertpapier im Bereich seiner einstigen Hürden Unterstützung suchen, um nicht doch noch in eine größere Korrektur zu schlittern.
Aktien einer der bekanntesten Fahrzeughersteller der Welt Ford Motor spielt seit März letzten Jahres eine extrem steile Erholungsbewegung ab, diese scheint um 12 US-Dollar jedoch kurzzeitig an ihre Grenzen gestoßen zu sein. Ein Pullback käme dem Wertpapier nicht ungelegen und könnte etwas Druck vom Kessel nehmen.
Seit 2017 markierte der Pharma und Gesundheitssektor keine frischen Hochs mehr, vielmehr steckt das Barometer in einem intakten, aber nur zwischengeschalteten Abwärtstrend fest. Doch der Aufschwung der letzten Wochen lässt auf ein baldiges Ende des Downtrends hoffen, sofern ein mustergültiges Kaufsignal über die obere Abwärtstrendbegrenzung gelingt.
In der abgelaufenen Woche präsentierten sich Wertpapiere des IT-Konzerns Salesforce wieder stärker nachgefragt und konnten in den Bereich der oberen Begrenzung des laufenden Abwärtstrendkanals zulegen. Dabei zeigt sich das Chartbild seit den Rekordständen aus Anfang September zunehmend als bullische Flagge und könnte vor einer baldigen Auflösung stehen.
Die Adidas-Aktie klopft zu Beginn dieser Handelswoche an einem kurzfristigen Abwärtstrend an und nährt dadurch die Annahme eines baldigen Ausbruchsversuchs darüber. Im Erfolgsfall könnte dies zu einem Folgekaufsignal und Gipfelsturm auf die Hochs aus 2020 führen.
Der Börsenbetreiber Deutsche Börse hat in der abgelaufenen Woche Zahlen zum Gesamtjahr vorgelegt und die Erwartungen geschlagen. Zwar brachen Aktionäre nicht gerade in Jubel aus, allerdings zeigt sich seit Wochen eine latente Verbesserung des Chartbildes auf einem niedrigen Kursniveau.
Wie der US-Zahlungsdienstleister MasterCard jüngst mitteilte, will sich der Konzern ebenfalls in Digitalwährungen engagieren und dadurch einen größeren Kundenstamm erreichen. Zwar kann die Aktie im heutigen Handel deutlich zulegen, die bisherige Handelsspanne seit August letzten Jahres ist allerdings weiterhin intakt.
Der Gesamtindex für die Versorgerbranche tut sich seit Anfang 2020 mit der Hürde um 1.000 Punkten sichtlich schwer und schwankt äußerst volatil um diese Marke herum. Bis zu den Höchstständen aus 2007 ist es noch ein weiter Weg, hier müsste sich grundsätzlich an der Performance etwas ändern.