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Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
In der neuen Woche startete der DAX auf vergleichsweise tiefem Niveau und ließ sämtliche Gewinne nach der Rede von Fed-Chef Powell vom Freitag auflaufen. Zwar erholte sich der Index intraday ein Stück weit, zum Handelsschluss zogen Käufer aber wieder davon und ließen das heiß heißen vorerst fallen. Zweifelsfrei hustet der DAX, die Ausgangslage für ihn ist nicht so eindeutig, wie sie zuvor noch den Anschein machte.
Ähnlich wie beim EuroStoxx 50 hat auch sein US-amerikanisches Pendant, Dow Jones Industrial Average, im Zeitraum seit November letzten Jahres eine große inverse SKS-Formation ausgebildet und auf den richtigen Zeitpunkt für einen Ausbruch gewartet. Dieser dürfte mit der neu entbrannten Zinssenkungsfantasie durch die US-Notenbank nun vorliegen und einen neuen mittelfristigen Rallyeabschnitt einläuten. Zeitgleich konnte das Barometer im Freitagshandel auf ein neues Rekordniveau zulegen.
Nach der Rede von US-Notenbankchef Jerome Powell hat die Wahrscheinlichkeit für baldige Zinssenkungen im September sichtlich zugenommen, daraufhin haben sich die wichtigsten Indizes merklich in Bewegung gesetzt. Der europäische Leitindex EuroStoxx 50 versucht sich derweil an einer seit Ende März bestehenden Barriere und hat schon mal seine Fühler darüber ausgestreckt. Ein Wochenschlusskurs darüber dürfte indes sogar eine größere inverse SKS-Formation aktivieren und damit mittelfristig einen neuen Rallyeabschnitt eröffnen.
Dank positiver Impulse seitens des US-Notenbankchefs Jerome Powell konnte der deutsche Leitindex DAX in der abgelaufenen Woche seine Tiefstände verlassen und drehte zur Oberseite ab. Dennoch gelang es ihm nicht, einen im Vorfeld aufgebauten bullischen Keil vollständig aufzulösen, was aber in dieser Woche durchaus anstehen könnte. Ein bisschen mehr Enthusiasmus sollte seitens der Käufer jedoch noch folgen, ehe wieder in die Vollen gegangen werden kann.
Wertpapiere des US-Softwarekonzerns Salesforce haben nach Ausbildung und anschließender Aktivierung eines Doppelhochs aus Anfang dieses Jahres um etwa 38 Prozent an Wert verloren und sind auf den tiefsten Stand seit Mai 2024 zurückgefallen. Genau in diesem Bereich tobt nun aber der Kampf um einen Doppelboden, der auf Wochensicht sehr positive Signale aussendet. Vorläufig ist der Wert aber als neutral zu bewerten, zur Bestätigung sollten noch weitere Preisanstiege bei Salesforce abgewartet werden.
Die Aussicht auf den Wiederaufbau der Ukraine hat dem Baustoffgiganten Heidelberg Materials in den letzten Monaten deutlichen Auftrieb verschafft und über mehrere mittelfristige Zielzonen auf frische Rekorde katapultiert. Doch seit letzter Woche trübt sich das Chartbild zunehmend ein, zur Disposition steht nun ein aufwärts gerichteter Keil, der in der Regel entgegen der Haupttrendrichtung aufgelöst wird. Augenscheinlich fehlt bis zu einem Verkaufssignal nicht mehr viel.
Ohne größere Impulse in dieser Woche verharrt der DAX nach erfolgreicher Beendigung seines vorherigen Abwärtstrends in einer leichten Konsolidierungsphase auf der ehemaligen Trendbegrenzung, die Ratlosigkeit umfasst sowohl die Ober- als auch die Unterseite. Umso mehr wird mit Spannung die Rede von US-Notenbankchef Jerome Powell am Freitagnachmittag erwartet und könnte den DAX in die eine oder andere Richtung anschieben.
Nachdem Investoren in der Walmart-Aktie einen im Mai etablierten Horizontalwiderstand erfolgreich zu Beginn dieses Monats knacken konnten, nimmt Walmart wieder Kurs auf seine bisherigen Rekordhochs aus Mitte Februar. Auch verlief zuletzt ein klassischer Pullback zurück auf das Ausbruchsniveau erfolgreich und sammelte weitere Käufer ein, die nun die erneut gestartete Rallye tragen.