Täglich neue Aktientipps, Technische Analysen und Trading-Knowhow von Börsenexperten
Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Traditionell markiert der Oktober das Ende der schwächeren Sommerpause und den Beginn einer möglichen Jahresendrallye. Diesem Ereignis hat sich der DAX am Freitag sichtlich angenähert und in der Folge einen mehrwöchigen Abwärtstrend zum Teil beenden können. Fehlt nur noch der Sprung über einen ganz bestimmten Durchschnitt, damit für den DAX wieder einige sonnige Tage zustande kommen.
Bewertungstechnisch hatte die Aktie des Konsumgüter- und Healthcare-Konzerns Johnson & Johnson in 2024 einen erhöhten KGV, dieser ist jedoch in diesem Jahr auf ein attraktives Niveau zurückgefallen und brachte dem Wertpapier zuletzt wieder deutliche Kapitalzuflüsse. Aus technischer Sicht bereitet sich die Aktie derzeit in Form einer bullischen Flagge auf den letzten finalen Lauf zurück zum Allzeithoch aus 2022 vor und bietet daher ein äußerst interessantes Long-Setup.
Der deutsche Technologiesektor markierte zwar im Hochsommer nahezu neue Rekorde, schaffte den Sprung über die Vorgängerhochs aus Ende 2021 aber nicht und kann auch lange nicht mit der Performance des US-Techsektors mithalten. Eine vielversprechende inverse SKS-Formation seit Anfang dieses Jahres nahm durch den Kursrückfall der letzten Wochen etwas Schaden, dennoch konnte sich das Barometer an einer wichtigen Unterstützung aus Herbst 2021 stabilisieren.
Auch am Donnerstag setzte sich ein untergeordneter Abwärtstrend beim deutschen Leitindex DAX durch und zwang das Barometer zeitweise unter die Verkaufsmarke von 23.476 Punkten talwärts. Zwar konnte intraday diese Preismarke noch verteidigt werden, dennoch schwindet die Hoffnung auf weitere und vor allem schnelle Zinssenkungen in den USA durch ein überragend starkes zweites Quartal mit einem unerwartet hohen Wirtschaftszuwachs.
Das Wertpapier von Micron Technology hat in der abgelaufenen Handelswoche ein frisches Rekordhoch markiert und konnte das Vorgängerhoch aus Juni 2024 deutlich hinter sich lassen. Damit liegt seit dem aktuellen Jahrestief aus dem Frühjahr vorläufig eine dreiwellige Kaufwelle vor, die in ihrer Intensität kaum zu übertreffen ist. Hier liegt die Annahme jetzt nahe, dass die kurzfristig eingeläutete Konsolidierung Teil einer fünfwelligen Impulswelle werden könnte.
Europas größter Softwarekonzern hat eine Kooperation mit dem ChatGPT-Entwickler OpenAI sowie Microsoft vereinbart und möchte dadurch seine Rückstände bei der Künstlichen Intelligenz ein Stück weit aufholen. Investoren hat dies offenbar gefallen, sie haben bei SAP zugegriffen und das Papier an einen untergeordneten Abwärtstrend herangeführt. Fehlt jetzt nur noch ein nachhaltiger Ausbruch für ein kleineres Kaufsignal im übergeordneten Abwärtstrend.
Am deutschen Aktienmarkt hob sich zur Wochenmitte besonders das Wertpapier der deutschen Softwareschmiede SAP hervor, der Konzern kooperiert in Zukunft mit OpenAI und Microsoft und ließ entsprechend die Kursfantasie der Anleger aufleben. Zeitgleich verhalf das Indexschwergewicht dem DAX zu einem erneuten Test des untergeordneten Abwärtstrends, leider ohne Erfolg.
Seit der letzten technischen Besprechung zum US-Baumaschinenhersteller Caterpillar aus Mitte September hat sich in der Aktie enorm viel bewegt, vor einigen Tagen gelang es nämlich dem Wertpapier, sich endgültig von den vorherigen Jahreshochs auf der Oberseite zu lösen und dadurch ein Kaufsignal zu generieren. Wer über Long-Positionen mitgegangen ist, sollte nun seine Stopps sichtlich an den aktuellen Kurs anpassen.