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Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Nach erfolgreicher Auflösung einer über Monate hinweg aufgebauten inversen SKS-Formation in der abgelaufenen Handelswoche kam es zu einem Kaufsignal und zeitgleich zu dynamischen Kurszuwächsen auf den höchsten Stand seit Juli 2024. Dennoch befindet sich die hierdurch ausgelöste Kursrallye erst am Anfang und dürfte neuerliche Rekordstände mit sich bringen, wenn es nach der charttechnischen Auswertung geht. Eine vielversprechende Aktie mit einem bärenstarken Momentum.
In der abgelaufenen Handelswoche kam es beim deutschen Leitindex DAX zu einem Durchbruch auf der Oberseite, insgesamt konnte das Barometer um 2,69 Prozent auf 24.525 Punkte in der Spitze zulegen. Zwar konnte der seit dem Rekordhoch bestehende Abwärtstrend noch nicht geknackt werden, dennoch stehen die Zeichen auf eine Rallyefortsetzung im letzten und statisch stärksten Quartal dieses Jahres auf Grün. Kurzfristige Rücksetzer eignen sich hierbei besonders gut für den Aufbau von weiteren Long-Positionen.
Ein sehr ähnliches Chartbild wie bei Goldman Sachs präsentiert sich auch bei der klassischen Citigroup-Aktie, nachdem weniger Tage zuvor das maximale Projektionsziel am 161,8% Fibonacci-Retracement erreicht worden war. Zwar steuert der Wert kurzfristig auf eine nicht unerhebliche Unterstützung zu, eine ausgedehnte Konsolidierung könnte aber noch sehr viel tiefer reichen. Investierte Anleger sollten ihr Kapital nun schleunigst in Sicherheit bringen.
Nachdem US-Banken und darunter auch das Wertpapier der Investmentbank Goldman Sachs ihre mittelfristigen Ziele vor wenigen Tagen erreicht haben, haben Käufer den Rückzug angetreten und für einen nicht unerheblichen Kurssturz gesorgt. Auf Sicht von nur wenigen Tagen bildet sich bei Goldman Sachs nun ein kleineres Topping-Muster im übergeordnet noch intakten Aufwärtstrend aus. Nun scheint die Zeit für einen Short-Ansatz gekommen zu sein.
Just mit dem Beginn des US-Shutdowns haben die Kapitalzuflüsse in den DAX sprunghaft zugenommen und binnen zwei Tagen in der Spitze für einen Kurssprung von 3,13 Prozent gesorgt. Zeitgleich hat sich der deutsche Leitindex DAX damit in den Bereich der übergeordneten Abwärtstrendbegrenzung, bestehend seit dem letzten Rekordhoch begeben, der Trend gilt als mutmaßlich bullische Flagge und könnte in den nächsten Tagen neue Rekorde ermöglichen.
Wertpapiere des US-Rüstungskonzerns Lockheed Martin präsentieren sich seit Sommer dieses Jahres äußerst stark und konnten ohne eine einzige Pause einzulegen, an die zentrale Hürde der letzten Monate zulegen. Gelingt es demnächst über diesen Widerstand zu springen, könnte aus dem Kursgeplänkel der letzten Monate ein tragfähiger Boden hervorgehen und würde zeitgleich Optionen für einen Gipfelsturm eröffnen.
In einem seit nunmehr Oktober 2007 anhaltenden Abwärtstrend zeigt sich in dem Wertpapier von ThyssenKrupp eine sehr volatile Stabilisierungstendenz, die bis Anfang 2020 zurückreicht. Dabei gelang es in den letzten Wochen merklich an Boden gutzumachen und an eine zentrale Hürde der letzten Jahre anzusteigen. Eine Auflösung dieser Schiebephase könnte überdies eine mittel- bis langfristige Trendwende in dem Wertpapier einleiten und würde sich besonders gut für langfristig orientierte Anleger anbieten.
In den USA ist es zur Wochenmitte zu dem erwarteten Regierungsshutdown gekommen und lähmt ab jetzt die Behörden außer Grund- und Notversorger. Bereits im Vorfeld reagierten die US-Indizes auf dieses Ereignis unentschlossen und tendierten seit Tagen um ihre Eröffnungsstände herum. Auffällig sind beim DAX aber die sprunghaften Geldmittelzuflüsse, die sich in einem Aufschlag von knapp einem Prozent am Mittwoch manifestiert haben und dem Index aus der Schiebephase der letzten Monate geholfen haben, auszubrechen. Dadurch liegt kurzfristig nun ein Kaufsignal vor.