Täglich neue Aktientipps, Technische Analysen und Trading-Knowhow von Börsenexperten
Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Im US-Chipsektor treten derzeit kaum vorstellbare Veränderungen auf, der einstige Branchenprimus Intel wird den Dow Jones Industrial Average Index verlassen müssen. Der noch vor einigen Jahren kleinere Konkurrent und heute Weltmarktführer in der KI-Chiptechnologie NVIDIA wird die Aktie ab dem 8. November im Dow Jones ersetzen.
Seit Wochen schwankt die Mercedes-Benz-Aktie unterhalb ihres mittelfristigen und zuvor gebrochenen Aufwärtstrends grob seitwärts und lässt mit eindeutigen Signalen auf sich warten. Gegen Ende letzter Woche kam es beinahe zu einem Durchbruch auf der Unterseite, in letzter Sekunde konnte sich das Papier wieder auf das für ein Verkaufssignal notwendige Triggerniveau hocharbeiten. Dennoch steht die Aktie derzeit auf tönernen Füßen und könnte mit Leichtigkeit an die aktuellen Jahrestiefs durchgereicht werden.
In der abgelaufenen Handelswoche kam es auf dem Frankfurter Parkett beim Deutschen Aktienindex DAX zu einer regelkonformen Auflösung einer untergeordnet bärischen Flagge, erwartungsgemäß hat das heimische Leitbarometer in den Bereich des 50-Tage-Durchschnitts sowie der Nackenlinie einer vorausgegangenen SKS-Formation um 19.000 Punkten zurückgesetzt. Daraufhin folgte eine positive Gegenreaktion, die durchaus noch ausgebaut werden könnte.
Rund um die deutsche Automobilbranche ist es wirklich nicht zum Besten bestellt, etliche Absatzrückgänge und Gewinnwarnungen haben sich in der letzten Zeit gehäuft, auch BMW hat mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Angesichts dieser düsteren Nachrichtenlage stehen Automobiltitel weiter unter Druck, bei BMW könnte es sogar noch einmal ein Test der Jahrestiefs bevorstehen.
Wertpapiere des wertvollsten deutschen Softwareunternehmens SAP haben offenbar ihren Meister am 227,2 % Fibonacci-Extension-Retracement gefunden, an dieser Hürde ist das Papier nämlich mit einem nachhaltigen Ausbruch gescheitert und dynamisch zur Unterseite abgeprallt. Außerdem verstärkt ein mögliches Island-Gap potenzielle Abwärtsrisiken, es sind nämlich auffällig starke Gewinnmitnahmen so kurz vor den US-Wahlen zu verzeichnen.
Negative Nachrichten aus dem Technologiesektor sorgten am Donnerstag für Abgaben in Europa und den USA. Der DAX beschleunigte seine Talfahrt der letzten Tage sogar auf glatt 19.000 Punkte. Langsam wirds für das deutsche Leitbarometer eng, Bullen müssen handeln!
Der jüngste Rücklauf der Visa-Aktie im September verlief vollkommen im Rahmen der Fibonacci-Reihen, das letzte mögliche Trendwendeniveau wurde elegant seitens der Bullen als Sprungbrett für neuerliche Monatshochs genutzt. Zur Wochenmitte kam noch einmal ein Kurssprung von weiteren drei Prozent in dem Visa-Papier hinzu, womit nun eine zweite große Kaufwelle anstehen und sogar neuerliche Jahreshoch etablieren dürfte.
Technologiewerte werden zuletzt wieder mehr nachgefragt, was sich in einer Stabilisierung der Kursnotierungen im laufenden Abwärtstrend abzeichnet. Ein solches Szenario lässt sich derzeit bei dem Wertpapier von Broadcom feststellen, seit einem gescheiterten Ausbruch über die Vorgängerhochs konsolidiert der Wert in einer mutmaßlich bullischen Flagge talwärts. Bislang stehen die Chancen auf einen weiteren Anstieg und neuerliche Rekordstände vergleichsweise gut.