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Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Wertpapiere des US-Streamingdienstleisters Netflix haben sich erfolgreich aus ihrer kurzzeitigen Konsolidierung bestehend seit Mitte Februar dieses Jahres befreit und nach Abschluss einer klassischen 123-Bewegung ein Kaufasignal aktiviert. Dadurch steuert der Wert geradewegs den dreistelligen Bereich an und könnte im Zuge des Kaufsignals sogar neuerliche Rekordstände erreichen. Technisch sind die Zielmarken auf der Oberseite klar gesetzt.
Aktien des US-Chipherstellers NVIDIA setzen ihren seit dem Doppelhoch vom Jahreswechsel etablierten Abwärtstrend zu Beginn dieser Woche unbeirrt fort, nachdem in der jüngsten Crashphase aus Anfang April ein temporärer Aufwärtstrendbruch zustande gekommen ist. Im Montagshandel ist der Chipwert unter den dreistelligen Kurswert gerutscht, womit aus technischer Sicht nun ein eindeutiges Verkaufssignal vorliegt und nun neuerliche Jahrestiefs erwartet werden müssen.
Am Donnerstag vor Ostern erreichte der deutsche Leitindex DAX knapp seinen idealen Short-Einstiegspunkt um 21.500 Punkten und ist an dieser Stelle zur Unterseite abgedreht. Damit wächst nun unmittelbar die Gefahr weiterer Rücksetzer und einer neuerlichen großen Verkaufswelle, wie sie sich bereits bei den US-Indizes in einem fortgeschrittenen Stadium präsentiert. Der US-Handel hat bereits am Montag begonnen, bis Redaktionsschluss verlor der US-Leitindex Dow Jones um knapp drei Prozent an Wert und könnte auch das heimische Leitbarometer gen Süden runterziehen.
Die jüngsten Marktturbulenzen, ausgelöst durch die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump, hat die Märkte sichtlich verunsichert und einen temporären Crash erzeugt. Aktien des US-Chipherstellers NVIDIA drohte sogar der Bruch eines seit Oktober 2023 bestehenden Aufwärtstrends, allerdings lässt die Handelspolitik des amtierenden US-Präsidenten auf schwerwiegende Kollateralschäden schließen, nachdem das Staatsoberhaupt nun Zölle auf den Import von seltenen Erden prüfen lässt. Ohne diese funktioniert kein moderner Halbleiter.
Die Aussicht auf eine engere Zusammenarbeit der Europäischen Union mit China beflügelt derzeit den europäischen Bankensektor, allen voran auch das Wertpapier der Commerzbank. Diese befindet sich geradewegs auf dem Sprung, die letzte Hürde zu einem Gipfelsturm zu knacken und damit ein neuerliches Long-Signal zu generieren.
Während die Kurse bei den wichtigsten US-Indizes stagnieren, zeigt sich der europäische Markt sehr viel fester, allen voran der deutsche Leitindex DAX. Der schaffte es nämlich zur Wochenmitte eine Hammerkerze auszubilden und könnte am letzten Handelstag dieser Woche einen Versuch unternehmen, über das Vorwochenhoch zu springen.
Da US-Präsident Donald Trump die heimische Autoproduktion schützen und sogar wieder ankurbeln will, ist lobenswert. Allerdings sind die wirtschaftlichen Verflechtungen der US-Automobilkonzerne mit Zulieferern aus dem Ausland viel zu komplex, als dass es von heute auf morgen einfach geschehen könnte. Die häufigen Kurzschlussreaktionen bei dem Staatsoberhaupt könnten der General Motors-Aktie aus aktueller Sicht noch erheblichen Schaden zufügen, wie es sich charttechnisch bereits seit einigen Wochen andeutet.
Anteilsscheine des größten deutschen Sportartikelherstellers Adidas haben unlängst ihren seit November 2022 bestehenden Aufwärtstrend verlassen, nachdem im Vorfeld ein Fehlausbruch aus der vorausgegangenen Rechteckkonsolidierung aufgekommen war. Der Rückzug der Investoren führte in der abgelaufenen Woche zeitweise auf den tiefsten Stand seit Februar 2024, aktuell sucht das Papier nach einer Richtung, aus charttechnischer Sicht ist diese klar zur Unterseite vorgegeben.