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Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Zu Beginn dieser Handelswoche haben sich die Verluste an den Aktienmärkten rund um den Erdball weiter fortgesetzt, am Dienstag war dagegen eine leichte Stabilisierungstendenz in den USA zu verzeichnen gewesen und hat das heimische Leitbarometer DAX an entscheidender Stelle vor einem Verkaufssignal stoppen können. Weiterhin hält sich der Index jedoch in der Handelsspanne seit Mitte Februar auf und lässt mit größeren Signalen auf sich warten, was ein Short-Szenario per se aber weiterhin nicht ausschließt.
Wertpapiere des US-Elektroautobauers Tesla haben zu Wochenbeginn einen brutalen Abverkauf erlebt, in der Spitze verlor die Aktie über 15 Prozent und tendiert weiter gen Süden. Insbesondere die rückläufigen Marktanteile auf dem Weltmarkt und allen voran in China sowie Deutschland haben die Talfahrt sichtlich verschärft. Für kurzzeitige Abhilfe könnte aber eine markante Unterstützung aus dem Frühjahr 2024 sorgen.
Der 500 Werte umfassende und vergleichsweise breit aufstellte S&P 500 Index hat sich in der abgelaufenen Handelswoche noch versucht im Bereich des 200-Tage-Durchschnitts zu stabilisieren, ist augenscheinlich zu Beginn dieser Handelswoche jedoch mit diesem Vorhaben endgültig gescheitert und wurde weiter zur Unterseite durchgereicht. Das aus einer Kombination einer SKS-Formation und einem Doppeltop resultierende Korrekturpotenzial verschafft Investoren nun vielversprechende Signale auf der Unterseite.
Unter hoher Volatilität setzte der Deutsche Aktienindex DAX seine seit Tagen anhaltende Seitwärtsbewegung zunächst fort, den Wochenstart verpatzte das Barometer aber und fiel im regulären Xetra-Handel um 1,69 Prozent bzw. 388 Punkte auf 22.620 Zähler zurück. Insbesondere Donald Trumps Aussagen hinsichtlich einer möglichen Rezession in den USA hat die Marktteilnehmer den Rückzug antreten lassen, viel ungemütlich sieht das Bild jedoch bei den US-Indizes aus, die schon seit Wochen mittelfristige Umkehrmuster ausbilden und diese zum Teil aktiviert haben.
Papiere des Immobiliendienstleisters Grand City Properties haben nach einer jahrelangen Talfahrt im April 2023 den Trend zur Oberseite gewechselt und sich in den Bereich des 200-Wochen-Durchschnitts bis Oktober letzten Jahres aufwärts begeben. Dort angelangt, ging es wieder talwärts, in den letzten Wochen wurde außerdem eine handfeste Trendwendeformation etabliert und diese durch einen Aufwärtstrendbruch sowie Kursrutsch unter die dazugehörige Triggermarke aktiviert.
In den letzten Tagen ist das Wertpapier von Amazon stärker unter Druck geraten und hat einen Großteil seiner Gewinne seit Oktober letzten Jahres pulverisiert. Hoffnung keimt jetzt nun auf den Verlaufshochs aus Mitte 2024, die offenbar auf Tagesbasis stabilisierend wirken und eine Gegenreaktion zur Oberseite hervorrufen könnten. Noch kann sich das Amazon-Papier auf einen mittelfristigen Aufwärtstrend berufen, der sich ebenfalls stützend auf den Aktienpreis auswirkt.
Langsam, aber sicher tendieren die Aktienmärkte aus der saisonal schwachen Phase heraus und könnten in den nächsten Wochen wieder deutlichen Auftrieb erhalten. Dies gilt weniger für den DAX-Index, der kürzlich erst noch frische Rekorde feiern konnte, sondern vielmehr für die US-Indizes, die am Freitag wichtige Unterstützungen angesteuert und erste Schnäppchenjäger zugeschlagen haben.
Mit einem drastischen Stellenabbau in Deutschland hat die Deutsche Post auf rückläufige Gewinne im vergangenen Jahr reagiert und plant 8.000 Mitarbeiter zu entlassen. Das auf insgesamt eine Milliarde Euro geschätzte Einsparvolumen katapultierte das Wertpapier am Donnerstag um knapp 15 Prozent aufwärts.