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Börse Daily News & Analysen - Rohstoffe/Devisen
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Rohstoffe & Devisen" wird jeden Tag ein interessanter Rohstoff oder ein attraktives Währungspaar für Sie charttechnisch betrachtet. Abgerundet wird die Tradingstrategie durch ein passendes Hebelzertifikat.
Der Euro Bund-Future tendiert seit einigen Tagen wieder talwärts, nachdem ein erfolgreicher Bodenbildungsprozess abgeschlossen werden konnte. Dabei notiert das Barometer exakt auf seinem Ausbruchsniveau, dass nun eine mittelfristige Entscheidung herbeiführen wird.
Das Währungspaar Euro (EUR) zum Schweizer Franken (CHF) steckt seit nunmehr Ende September in einer Aufwärtsphase und versucht sich zugleich an einem Boden. Zumindest aus technischer Sicht stehen die Signale auf eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung, wenn Bullen das Momentum weiter für sich nutzen können.
Soja kann seit dem Sommer wieder auf einen steigenden Trend blicken, nachdem zuvor ein äußerst heftiger Kurssturz den Agrarrohstoff belastete. An der Hürde aus den letzten Monaten beißt sich der Wert jedoch immer noch die Zähne aus, die Hoffnungen steigen jedoch aufgrund der dynamischen Zugewinne auf einen nachhaltigen Ausbruch.
Der Gold-Future hat in den letzten Tagen eine außerordentliche Performance abgelegt und ist sogar in seinen vorherigen Aufwärtstrend zurückgekehrt. Außerdem deutet sich zudem noch ein klares Trendwendemuster in Form einer inverse SKS-Formation an.
Mit den Ölpreisen ist es am Dienstag noch einmal kräftig abwärts gegangen, nachdem bereits zu Wochenbeginn deutliche Abschläge das Chartbild dominierten. Unglücklicherweise markierte Rohöl der Nordseesorte Brent Crude zugleich frische Jahrestiefs, womit nun andere Unterstützungen einspringen müssen.
Seit Ende letzter Handelswoche zeigen sich auffällig starke Verluste an den Rohstoffmärkten, auch bei Agrarrohstoffen wie Weizen. Aktuell notiert das Korn auf der letztmöglichen Unterstützung, bevor es zu einem größeren Verkaufssignal und empfindlichen Verlusten kommt.
Das Währungspaar Euro (EUR) zum US-Dollar (USD) macht sich offenbar für eine zweite Kaufwelle bereit und steuert auf einen untergeordneten Abwärtstrend zu. Ein erfolgreicher Ausbruch könnte die Bodenbildungsphase der letzten Monate weiter festigen und würde entsprechend fortgesetztes Aufwärtspotenzial freisetzen.
In der abgelaufenen Handelswoche drohte der Rohölpreis für die US-Sorte WTI unter das markante Unterstützungsniveau von 76,55 USD durchzurutschen, in letzter Sekunde konnten Bullen ein Zeichen setzen und die Preise oberhalb von 80,00 USD stabilisieren. Zu einer nachhaltigen Trendwende ist es aber nach aktueller Auswertung des Chartverlaufs weit, die Volatilität dürfte auch weiter hoch bleiben.