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Börse Daily News & Analysen - Rohstoffe/Devisen
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Rohstoffe & Devisen" wird jeden Tag ein interessanter Rohstoff oder ein attraktives Währungspaar für Sie charttechnisch betrachtet. Abgerundet wird die Tradingstrategie durch ein passendes Hebelzertifikat.
Nach Ausbildung eines Mehrfachbodens um 1.614 USD im September verlief der Novembermonat recht erfolgreich für bullische Marktteilnehmern, diese ermöglichten einen Kurssprung zurück in den Bereich des 50-Wochen-Durchschnitts. Doch genau dort verläuft ein langfristiger Aufwärtstrend, der vor einigen Monaten gebrochen wurde.
Die letzte Aufwärtsbewegung des Öl-Futures der Nordseesorte Brent Crude hat sich exakt in drei Wellen abgespielt und an der Marke von rund 100 USD gekratzt. Vor wenigen Tagen hat der Trend schon wieder gewechselt, Brent tendiert derzeit unter der Marke von 90 USD und zielt offenbar erneut auf seine Jahrestiefs ab.
Das Barometer für den Wert der deutschen Bundesanleihe Euro Bund-Future (BuFu) versucht sich seit Ende September an einer klaren Trendwende und hämmert von unten her mehrfach auf den EMA 50 ein. Dabei präsentieren sich die Notierungen äußerst volatil, ein Abschluss ist allerdings noch nicht gelungen.
Industriemetalle gelten häufig als Vorläufer der wirtschaftlichen Entwicklung, mehrere Prognosemodelle sehen sogar die erwartete Rezession schon als beendet an. Blicken wir doch einmal auf den Kursverlauf des Platin-Futures, der eine eindeutige Sprache spricht.
Seit einigen Tagen schwankt das Währungspaar Euro (EUR) zum polnischen Zloty (PLN) um seine Tiefstände aus Mitte August dieses Jahres grob seitwärts und versucht sich zusätzlich im Bereich des EMA 200 an einem Trendwechsel. Hierdurch könnte der vorausgegangene Abwärtstrend beendet werden und würde eine zwischenzeitliche Erholung ermöglichen. Sollte ein Engagement in Erwägung gezogen werden, sollten aber strikte Einstiegsvoraussetzungen beachtet werden.
Das Währungspaar Euro (EUR) zum US-Dollar (USD) hat in der abgelaufenen Handelswoche um gut 4,6 Prozent zulegen können. Dadurch hat sich das Paar allerdings zeitgleich in einen äußerst starken Widerstandsbereich aufwärts begeben, der durchaus für Gewinnmitnahmen genutzt werden dürfte.
Obwohl die Inflation in den USA bereits den vierten Monat infolge zurückgeht und dies sichtlich auf die Aktienmärkte positiv abgefärbt hat, herrscht im Energiesektor eine außerordentliche Zurückhaltung. Die US-amerikanische Ölsorte WTI konnte nur wenig von der guten Stimmung profitieren, versucht sich aber immerhin noch an einer technischen Trendumkehr.
Beim Währungspaar Euro (EUR) zum australischen Dollar (AUD) kommt wieder Schwung in die kurzzeitig festgefahrene Konsolidierung oberhalb einer äußerst wichtigen Hürde. Damit deutet sich nun eine weitere Kaufwelle an und könnte schon bald für Long-Positionen genutzt werden.