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Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Die Kursrücksetzer aus Ende letzter Woche hat nicht jedes Wertpapier gleichermaßen getroffen, wie sich anhand der Aktie von Johnson & Johnson erkennen lässt. Sie kämpft weiter mit dem markanten Horizontalwiderstand aus Ende letzten Jahres und sammelt fortwährend Kräfte für einen neuen Ausbruchsversuch. Im Erfolgsfall würde hieraus ein mittelfristiges Kaufsignal in Richtung der Hochs aus 2023 hervorgehen.
Der deutsche Leitindex DAX startete wie erwartet fester in die neue Handelswoche, vollzieht nach aktuellem Kenntnisstand aber lediglich eine technische Gegenbewegung auf die herben Verluste vom Freitag. Nennenswerte Signale ergeben sich hierdurch nicht, vielmehr lädt das Barometer für ein unmittelbares Short-Engagement ein. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch bei den US-Indizes, das volle Abwärtspotenzial wurde noch nicht ausgeschöpft.
Aus technischer Sicht lässt sich trotz des kleinen Crashs aus Ende letzter Woche für den US-Aktienmarkt derzeit keine größere und relevante Korrektur ableiten, lediglich eine längst überfällige Konsolidierung hat in der seit April andauernden Kursrallye beim S&P 500 Index Einzug gehalten und lässt den Index nun auf seine vorbestimmten Korrekturziele fallen. Ein besonders guter Moment, um sich auf tieferen Preisniveaus bei Long-Positionen auf die Lauer zu legen.
Wertpapiere der US-Investmentbank Goldman Sachs haben nach erfolgreichem Ausbruch über die Vorgängerhochs aus Anfang dieses Jahres ein Kaufsignal generiert und auch zum großen Teil abgearbeitet. Ende letzter Woche kam es jedoch zu einem nicht unerwarteten Turnaround und gesunder Konsolidierung. Kurzzeitig könnte sich die Aktie auf den Julitiefs stabilisieren, insgesamt sind weitere Rückschläge jedoch im Rahmen einer klassischen 123-Konsolidierung einzuplanen. Wegen eines fehlenden Topping-Musters ist im Anschluss aber mit einer vollständigen Abarbeitung des übergeordneten Projektionsziels am 138,2 % Fibo zu erwarten.
Am letzten Handelstag der vergangenen Woche sind die Aktienmärkte rund um den Erdball regelrecht kollabiert, der deutsche Leitindex DAX verlor 640 Punkte und unterschritt sehr wichtige Unterstützungsmarken der jüngeren Vergangenheit. Zwar hatte sich eine Abschwächung der Aufwärtsdynamik bei den US-Indizes bereits angekündigt, allerdings nicht mit einer derartigen Heftigkeit. Das am Freitag ausgesandte Signal lässt sich aber recht gut verwerten.
Nach Vorstellung des Zahlenwerks der Facebook-Mutter Meta Platforms ist die Aktie am Donnerstag regelrecht explodiert und hat frische Rekorde markieren können. Damit zeichnet sich zum Ende dieser Woche ein nachhaltiger Wochenschlusskurs oberhalb der Vorgängerhochs ab, womit eine Folgerallye ausgelöst werden könnte. Auf Sicht der nächsten Stunden dürften aber tendenziell fallende Kurse dominieren und erleichtern einen Einstieg auf tieferen Preisniveaus.
Wertpapiere des deutschen Onlinehändlers Zalando fliegen in dieser Woche im hohen Bogen, nach vorheriger Aktivierung eines Verkaufssignals durch einen Aufwärtstrendbruch, aus den Depots und markierten im gestrigen Handelsverlauf frische Jahrestiefs. Dabei sind die Ziele auf der Unterseite für das Wertpapier klar definiert, es könnte sogar zu einem Kursrutsch auf das Vorgängerjahrestief kommen.
Am Donnerstag ist der deutsche Leitindex DAX nach zwei positiven Handelstagen deutlich in die Verlustzone gerutscht und hat einen Großteil der vorherigen Gewinne zunichtegemacht. Zwar verfolgt das Leitbarometer damit seine seit Wochen andauernde Seitwärtsbewegung weiter, könnte aber im Zusammenspiel mit dem Rekordhoch aus Anfang Juli im Nachgang aber noch eine bullische Flagge ausbilden, die aus charttechnischer Sicht ein Folgekaufsignal generieren könnte.