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Börse Daily News & Analysen - Rohstoffe/Devisen
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Rohstoffe & Devisen" wird jeden Tag ein interessanter Rohstoff oder ein attraktives Währungspaar für Sie charttechnisch betrachtet. Abgerundet wird die Tradingstrategie durch ein passendes Hebelzertifikat.
Der Platin-Future weist seit nunmehr Sommer letzten Jahres eine positive Tendenz auf und hat sich Anfang dieses Jahres den dreistelligen Kursbereich wieder zurückerobert. Damit muss allerdings die Aufwärtsbewegung noch nicht enden, wie die Auswertung zeigt, zumal auch noch einige Kursziele auf der Oberseite offen stehen.
Kurz nach Ausbruch des Krieges in der Ukraine hat sich beim Rohöl der Nordseesorte Brent Crude und WTI ein längerer Abwärtstrend eingestellt, hierbei fielen die Notierungen sogar auf den tiefsten Stand seit Dezember 2021. Mit dieser Phase könnte es aber nun vorbei sein, zumal der Verband OPEC+ eine Fördermengendrosselung ab Mai plant.
Anfang Februar hat sich in den letzten Tagen eine mehrtägige Konsolidierung oberhalb dieses Niveaus eingestellt, diese verläuft derzeit in einem sogenannten Wimpel und lässt aus technischer Sicht schon bald eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung vermuten. Noch könnte daraus allerdings auch eine Flagge entspringen, die ebenfalls als bullisch zu bewerten wäre.
Zusammen mit den Inflationsdaten für Deutschland hat auch die Gemeinschaftswährung Euro (EUR) zum US-Dollar (USD) einen Satz nach oben gemacht und ist zeitweise über das Niveau von 1,09 USD gesprungen. Heute werden die Inflationsdaten für die Eurozone veröffentlicht, dies könnte die Gemeinschaftswährung noch einmal ordentlich vorantreiben.
Seit Mitte Januar konsolidiert der Kupfer-Future innerhalb einer mittelfristigen Aufwärtsbewegung gen Süden, nach Erreichen einer wichtigen Unterstützung aus Dezember letzten Jahres steigen die Preise seit einigen Tagen wieder stark an. Aktuell notiert das Industriemetall an seiner oberen Abwärtstrendbegrenzung und sammelt offenbar Kräfte für einen Ausbruch darüber, womit sich der Trendverlauf als bullische Flagge entpuppen dürfte.
Ein stärkerer Inflationsanstieg in Großbritannien nähert die Erwartungen der Marktakteure, dass die Notenbank BoE künftig wieder größere Zinsschritte vollzieht, dies half der Landeswährung zu einer deutlichen Aufwertung. Am Beispiel des britischen Pfunds (GBP) zum US-Dollar (USD) wird weiterhin ein positives Bild für die zukünftige Entwicklung gezeichnet.
Das Währungspaar US-Dollar (USD) zum japanischen Yen (JPY) kann seit dem Jahreswechsel auf einen Aufwärtstrend zurückblicken, dieser stand in der abgelaufenen Handelswoche auf dem Prüfstand, in allerletzter Sekunde konnten Greenback-Käufer das Duell aber noch für sich entscheiden.
Die europäische Gemeinschaftswährung Euro (EUR) zum australischen Dollar (AUD) weist bereits seit Spätsommer letzten Jahres eine äußerst dynamische Aufwärtsbewegung auf, diese könnte allerdings aufgrund zahlreicher Widerstände aus 2021 demnächst ins Stocken geraten. Erste Achtungszeichen ergeben sich bereits durch die aktuell erhöhte Volatilität.