Zwischen August und Dezember letzten Jahres bastelten Marktteilnehmern nach einem vorausgegangenen Kurssturz in der Knorr-Bremse-Aktie und einem Jüngling an der Börse an einem tragfähigen Boden, dieser scheint trotz höchster Volatilität immer weiter zu gelingen. Für das neue Jahr 2020 ist schon mal ein solider Grundstein gelegt worden und bietet vielversprechende Handelsansätze.
Die Old Economy, auf derer die deutsche Wirtschaft aufbaut, schwächelt weiter und die dazugehörigen Konzerne ebenfalls - jedenfalls aus Sicht der Börsen. Besonders das Wertpapier von Daimler tut sich mit einer nachhaltigen Stabilisierung schwer. Aber es gibt auch ein Fünkchen Hoffnung.
Nachdem die Vonovia-Aktie im abgelaufenen Jahr noch mit einer ausgeprägten Bodenbildungsphase beschäftigt war, gestaltet sich das Jahr 2020 nun wieder sehr viel interessanter für mittelfristig orientierte Anleger. Anfang Januar konnten nämlich ein Kurssprung über die Verlaufshochs aus 2019 sowie ein klares Kaufsignal aufgestellt werden.
Erst in dieser Woche ist die Aktie des Mobilitätsdienstleister Sixt endgültig aus ihrem Abwärtstrend bestehend seit Mai letzten Jahres ausgebrochen und hat nun ein regelkonformes Kaufsignal etabliert. Damit dürfte auf kurzfristiger Basis der Weg zurück zu den Hochs aus dem abgelaufenen Jahr frei werden und bietet aus technischer Sicht versprechende Handelsansätze.
Die letzten Wochen in 2019 waren von einer kurzfristigen Abgabephase in der Fresenius Medical Care Aktie geprägt. Die Annahme einer bullischen Flagge war jedoch folgerichtig, das Wertpapier konnte jüngst über wichtige Widerstandsmarken zulegen und ein regelkonformes Kaufsignal aktivieren.
Die Rallye bei der Tesla-Aktie hat in den letzten zwei Tagen einen sichtlichen Dämpfer abbekommen, auch vorbörslich zeichnet sich keine Besserung ab. Das Papier wird zur Stunde mit einem Abschlag von gut 1,75 Prozent gehandelt. Grund hierfür sind unter anderem die stark zurückgegangenen Absatzzahlen in Kalifornien.
Der Bezahldienstleister Wirecard mausert sich im heutigen Handelsverlauf zum DAX-Spitzenreiter und dringt damit in einen wichtigen technischen Kursbereich vor. Auch steht einmal mehr der mittelfristige Abwärtstrend auf dem Prüfstand!
Aktien des Chemie- und Pharmakonzerns Merck KGaA halten sich nach einer fulminanten Rallye in 2019 im Bereich der Jahreshochs aus 2019 auf. Dieser Bereich ist insofern wichtig, als dass sich an dieser Stelle der mittelfristige Weg des Wertpapiers entscheidet.