Täglich neue Aktientipps, Technische Analysen und Trading-Knowhow von Börsenexperten
Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Ende letzter Woche wurde bei der American Express-Aktie auf die Möglichkeit eines mittelfristigen Kaufsignals durch Auflösung einer inversen SKS-Formation hingewiesen. Entscheidend hierfür war die Reaktion des Wertpapiers im Bereich der bisherigen Rekordstände, zu Beginn dieser Woche scheint offenbar eine Entscheidung gefallen zu sein, American Express sprintet los und konnte zugleich einen neuen Rekord aufstellen. Solche Bestmarken dürften sich unter der Annahme eines Kaufsignals demnächst häufen.
Seit dem letzten Blow-off der Hensoldt-Aktie gegen Ende Mai und einem anschließenden Rekordhoch, fiel der Wert in eine überfällige Konsolidierung und gab die letzten Wochen über moderat nach. An einer für ein Verkaufssignal entscheidenden Stelle konnten Bullen mit viel Mühe doch noch überzeugen und verhinderten einen größeren Ausverkauf der Aktie. Nun steuert der Wert wieder auf seinen Korrekturtrend zu, der im Idealfall sogar durch einen Ausbruch darüber beendet werden könnte.
Obwohl der deutsche Leitindex DAX zu Wochenbeginn die Kursmarke von 24.000 Punkten intraday zurückerobern konnte, stehen ihm auf der Oberseite eine Vielzahl von Widerständen entgegen. Größere Sprünge können daher kurzfristig nicht erwartet werden, das Chartbild hat sich seit Freitag letzter Woche spürbar eingetrübt und könnte noch eine weitere Verkaufswelle bereithalten. Unglücklicherweise hat die Wahrscheinlichkeit für verhängnisvolle Fehlsignale zuletzt massiv zugenommen.
Nach einem beispiellosen Kursabsturz von rund 95 Prozent binnen Zweijahresfrist zeichnet sich in dem Wertpapier des US-Unternehmens SolarEdge nun eine Trendwende in Form einer ganz speziellen Formation ab. In den letzten Tagen gelang es hierbei, eine wichtige Hürde auf dem Weg hin zu einem längerfristigen Kaufsignal zu nehmen und damit weitere Kapitalzuflüsse zu generieren. Aus technischer Sicht ein sehr interessanter Wert für die Beimischung im Depot.
Die Aussicht auf lukrative Deals mit Russland hat dem US-Ölkonzern Chevron zuletzt deutlichen Auftrieb verliehen, obwohl die Rohölpreise und die daraus resultierende Marge dies derzeit nicht hergeben. Aktuell steuert die Aktie ihren mittelfristigen Abwärtstrend an, nachdem zuvor wichtige Hürden gemeistert werden konnten. Mittel- bis langfristig könnte noch weitaus größere Kursfantasie aufkommen, wenn gewisse Handelsabkommen geschlossen werden.
Praktisch die ganze abgelaufene Handelswoche über bewegte sich der deutsche Leitindex DAX talwärts und beendete den Handel deutlich unter 24.000 Punkten. Unglücklicherweise ging hierbei eine sehr wichtige kurzfristige Unterstützung zu Bruch, was die Wahrscheinlichkeit für weitere Abschläge im neuen Handelsmonat deutlich erhöht. Ohnehin gilt der September statistisch als einer der schwächsten Handelsmonate.
Trotz relativer Marktschwäche präsentiert sich das Wertpapier des US-Streamingdienstleisters Netflix äußerst kämpferisch, nachdem Anfang August ein Fehlsignal durch den Bruch einer sehr wichtigen Unterstützung zustande gekommen war. Nun attackiert die Aktie ihren kurzfristigen Abwärtstrend, bestehend seit den jüngsten Rekordständen und könnte im Erfolgsfall ein kleineres Kaufsignal generieren.
Goldman Sachs und die Bank of America haben ihre Daumen für die Commerzbank gesenkt und die zum Teil äußerst steile Rallye der letzten Wochen abrupt zum Erliegen gebracht. Aktuell nähert sich das Wertpapier des zweitgrößten deutschen Geldinstituts dem 50-Tage-Durchschnitt, an dem eine Gegenreaktion zur Oberseite erwartet wird. Technisch fehlt aber weiterhin ein tragfähiger Boden, sodass weitere Abschläge zu erwarten sind und für ein Short-Engagement genutzt werden können.