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Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Obwohl der Shutdown in den USA nun in die dritte Woche geht, zeigen die Indizes in Europa und den USA immer noch konstruktive Kursmuster auf. Hierzu zählt auch der europäische Leitindex EuroStoxx 50, der sich über einem wichtigen Buy-Trigger aufhält und aus technischer Sicht noch weiteres Kurspotenzial bereithält. Hierzu muss aber die Schiebephase der letzten Tage nachhaltig aufgelöst werden, was anhand der Kursmuster schon bald geschehen könnte.
Die am Freitag durch US-Präsident Donald Trump ausgelösten Marktturbulenzen durch Androhung weiterer Zölle auf chinesische Produkte und damit eine Eskalation des Handelsstreits zwischen den beiden Supermächten hat dem DAX erheblich zugesetzt und ihn in den Bereich des 50-Tage-Durchschnitts talwärts geschickt. Aber genau dort fanden sich zuletzt wieder vermehrt Käufer ein, die am Donnerstag eine zuversichtliche Hammerkerze ausbilden konnten. Dies könnte den Grundstein für weitere Kursgewinne zum Ende dieser Woche legen, aber noch immer verharrt das Barometer in seinem vorherigen Abwärtstrend.
Der Hype um Künstliche Intelligenz hält weiter ungebrochen an und pushte zuletzt auch den US-Chiphersteller AMD in ungeahnte Höhen und direkt in den Bereich des Vorgängerhochs aus Anfang März 2024. Seit Anfang letzter Woche konsolidiert die Aktie dort grob seitwärts und sammelt offenbar Kräfte für einen weiteren Kursschub, der sich technisch sehr schön durch die vorausgegangenen Kursmuster untermauern lässt und daher vielversprechende Long-Chancen bietet.
In dem Wertpapier des Baukreditvermittlers Hypoport war über Wochen hinweg Stillstand angesagt, nun aber haben sich Bullen dazu durchgerungen, die Aktie hochzudrücken und damit erfolgreich einen mittelfristigen Aufwärtstrend vor einem Bruch verteidigt. Auf Tagesbasis sind in den letzten Tagen äußerst dynamische Kursbewegungen zu verzeichnen, die sogar einen kleineren Boden hervorgebracht haben und sich für ein unmittelbares Investment anbieten.
Zur Wochenmitte präsentierte sich der deutsche Leitindex DAX etwas orientierungslos und schwankte den gesamten Tag über um seinen Eröffnungskurs herum. Dabei hält sich der Index weiterhin in seinem einstigen Abwärtstrend auf, ohne wirklich verwertbare Signale auszusenden. Tendenziell präsentierte sich der Dienstagshandel durchaus zuversichtlich, im Chart wurde eine bullische Hammerkerze als mögliches Trendwendesignal etabliert, bisher aber ohne nennenswerten Erfolg.
Wertpapiere des Chipdesigners ARM Holdings haben sich in den letzten Tagen trotz der Marktturbulenzen sehr stark entwickelt und profitieren vom anhaltenden Boom bei der Künstlichen Intelligenz. Zeitgleich konnten mehrere Widerstände der jüngeren Vergangenheit erfolgreich überwunden werden. Nun macht sich die Aktie daran, einen seit Juli 2024 bestehenden Abwärtstrend zu überspringen und direkt über die Allzeithochs auf neue Rekorde anzusteigen. Als zusätzliche Besonderheit steht der Wert vor der Auflösung einer großen inversen SKS-Formation.
Gegen Ende September erreichte das Wertpapier von Goldman Sachs seinen bisherigen Zenit und ist exakt an dem zuvor ermittelten Kursziel erwartungsgemäß zur Unterseite abgeprallt. Im Zuge des laufenden Abwärtstrends hat die Aktie im Dienstagshandel ein erstes wichtiges Ziel auf der Unterseite erfolgreich abgearbeitet, obwohl die US-Investmentbank die Erwartungen der Wall Street im abgelaufenen Quartal deutlich geschlagen hat.
Der Deutsche Aktienindex DAX hat nach dem Verkaufsimpuls vom Freitag am darauffolgenden Dienstag wie erwartet weiter nachgegeben und ist punktgenau in den favorisierten Unterstützungsbereich zurückgefallen. Intraday sorgten erste US-Banken in der frischen Bilanzsaison für positive Impulse und verringerten die Verluste beim DAX. Aus der Gefahrenzone ist der Index dadurch aber noch längst nicht.