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Börse Daily News & Analysen - Insight
In unserem täglich erscheinenden Newsletter "Insight" erhalten Sie morgens einen DAX Ausblick. Zudem werden zwei weitere, spannende Basiswerte analysiert. Am Nachmittag, vor US Börseneröffnung, gibt es ein Update auf den DAX plus eine US-Indexanalyse.
Ein negativer Ausblick beim US-Konkurrenten Salesforce nach Vorlage der Zahlen für das zweite Quartal hat auch die deutsche Softwareschmiede SAP im Donnerstagshandel sichtlich in die Tiefe gezogen und die Aktie auf den tiefsten Stand seit Anfang Mai gedrückt. Zwar verweilt das Wertpapier immer noch in der Handelsspanne der letzten Monate, allerdings scheint sich aus technischer Sicht nun größerer Korrekturbedarf einzustellen.
Nach einem gescheiterten Ausbruch über ein mittelfristiges Kursziel um 324 EUR hat Hypoport sichtlich Geschwindigkeit aus ihrer steilen Rallye herausgenommen und dadurch für eine gesunde Konsolidierung gesorgt. Auf der Unterseite ist der Wert jedoch vergleichsweise sehr gut abgesichert, was potenzielle Long-Chancen eröffnet.
Erstmals in diesem Jahr hat die Inflation in Deutschland wieder zugelegt und Händler auf dem Frankfurter Parkett verunsichert. Der DAX hat entsprechend seine Konsolidierung der letzten zwei Wochen zur Unterseite aufgelöst und ist auf 18.400 Punkte zurückgesetzt. Damit liegt nun ein kleineres Verkaufssignal vor, von einer größeren Trendwende kann anhand der aktuellen Kursmuster allerdings noch nicht gesprochen werden.
Mit einem weiteren Kursplus von 6,4 Prozent wartete die NVIDIA-Aktie im Dienstagshandel nach dem verlängerten Wochenende auf und steuert auf ihr nächstes mittelfristiges Kursziel gelegen am 138,2 % Fibonacci-Retracement zu. Nach Vorstellung der Quartalszahlen hat das Wertpapier bereits 18 Prozent an Wert zugewonnen und dürfte angesichts der boomenden KI-Branche weiterlaufen.
Nahezu alle im Bereich der KI-Branche angesiedelten Chiphersteller profitieren vom Boom in diesem Bereich, Massenhersteller wie Intel gingen zuletzt dagegen fast leer aus. Trotzdem wird diesen Unternehmen trotzdem eine große Bedeutung angesichts der Spannungen rund um Taiwan und China beigemessen, das Wertpapier versucht sich derzeit auf dem Niveau aus Anfang 2023 an einer Stabilisierung.
Nach der dünnen Datenlage zu Beginn dieser Handelswoche folgen erst noch die risikoreichen Nachrichten, wie beispielshalber Zahlen zu den privaten Konsumausgaben in den USA und allen voran Inflationsdaten aus Deutschland und der Eurozone. Volkswirte rechnen mit gestiegenen Verbraucherpreisen, was offenbar die Stimmung am Dienstag auf dem Frankfurter Parkett bestimmte und der DAX im Minus abschloss.
Seit den aktuellen Jahreshochs hat das Wertpapier von BMW etwas mehr als 20 Prozent an Wert verloren und zeitgleich seine dreistellige Kursmarke aufgegeben. Allerdings versucht sich die Aktie derzeit an einer Horizontalunterstützung bestehend seit Januar 2023 zu stabilisieren und damit einen längerfristigen Aufwärtstrend zu verteidigen. Zwar geht aus dem Kursgeplänkel der letzten Tage noch keine eindeutige Signallage hervor, ein Boden könnte aber durchaus gelingen.
Papiere der deutschen Softwareschmiede SAP haben sich in der abgelaufenen Handelswoche sehr nahe an die bisherigen Rekordstände herangetastet, wurden jedoch von der kurzfristigen Nervosität an den Märkten in der Vorwoche ungeplant ausgebremst. Doch der Beginn dieser Woche präsentiert sich wieder freundlich, am Montag gelang es SAP um 0,2 Prozent unter Ausschluss der US-Börsen zuzulegen.