Suchergebnisse für das Schlagwort Micron
von Harald Zwick
Siltronic AG: Investition sorgt für Verluste!
Siltronic ist durch Investitionen in Produktionskapazitäten für 300-mm-Wafer in die Verlustzone geraten. Dennoch wirkt das Zyklustief infolge des KI-Booms weniger ausgeprägt als in den Vorjahren. Infolgedessen hat sich der Aktienkurs - trotz Bilanzverlusten bis zum Jahr 2028 - in einer Seitwärtskonsolidierung auf hohem Niveau stabilisiert.
von Christian Zoller
Dürr - Erste Lebenszeichen am Boden
Für die Aktionäre von Dürr war 2026 bislang ein Jahr zum Vergessen. Seit Jahresbeginn haben die Aktien des Maschinen- und Anlagenbauers aus Bietigheim-Bissingen rund 17 Prozent verloren, am vergangenen Donnerstag fielen sie mit 16,24 Euro auf den tiefsten Stand seit sechs Jahren. Belastet wird der Konzern vor allem von der Tochter BBS Automation, die im zweiten Quartal eine negative bereinigte operative Marge von 2,4 Prozent auswies. Dürr musste deshalb eine Firmenwertabschreibung von 90 bis 100 Millionen Euro verbuchen und ein Sparprogramm mit weltweit rund 500 Stellen auflegen. Die Sonderbelastungen summieren sich 2026 auf 140 bis 150 Millionen Euro.
von Christian Zoller
Commerzbank - Rekordhoch im Visier
Im Übernahmekampf um die Commerzbank will die italienische UniCredit offenbar deutlich schneller vorankommen als bisher geplant. Laut einem Bericht der Financial Times strebt UniCredit-Chef Andrea Orcel die Kontrolle über das Frankfurter Geldhaus bereits bis Ende Februar an, im besten Fall sogar schon im Januar. Bislang war vom zweiten Quartal 2027 die Rede. Über eine außerordentliche Hauptversammlung soll der gesamte Aufsichtsrat der Anteilseignerseite ausgetauscht und Vorstandschefin Bettina Orlopp abgesetzt werden. UniCredit hält einschließlich Kaufoptionen inzwischen 47,6 Prozent der Anteile. Der Bund, mit gut 12 Prozent zweitgrößter Aktionär, pocht auf zwei Sitze im Aufsichtsrat, die Orcel ihm laut dem Bericht verweigern will.
von Christian Zoller
DAX - Zähes Ringen an der 100-Tage-Linie
Auch am Dienstag hat der DAX den Ausbruch aus seiner Handelsspanne nicht geschafft. Zunächst sorgten Hoffnungen auf eine Entspannung im Nahen Osten für Rückenwind. Saudi-Arabien hat nach eigenen Angaben rund die Hälfte der Kapazität seiner Ost-West-Pipeline wiederhergestellt, was die Ölpreise spürbar drückte. Im Verlauf kletterte der deutsche Leitindex dadurch bis auf rund 25.610 Punkte. Wieder anziehende Anleiherenditen ließen die Gewinne bis zum Abend aber fast vollständig abschmelzen. Am Ende stand ein knappes Plus von 0,10 Prozent auf 25.399 Punkte.