TeamViewer Kunden sind schneller

TeamViewer Long: 90-Prozent-Chance


So oder so kann die TeamViewer AG in Zukunft vom Digitalisierungsschub profitieren. Es bleibt der Modernisierungsdruck auf jene Unternehmen aufrecht, die den Schritt noch nicht getan haben. Viele Konkurrenten sind im Q1 2020 vorgeprescht, haben auch in Produkte von TeamViewer investiert und die Kommunikation über das Internet rationalisiert. Die Marktteilnehmer sollten auch weiter Anteilsverkäufe seitens des Hauptaktionärs Permira wegstecken und von einer Long-Strategie profitieren.

Die TeamViewer AG kann ihr Wachstum auf Grund hoher Nachfrage nach Fernzugriffs- und Homeoffice-Lösungen beschleunigen und gehört zu den wenigen Profiteuren der Corona-Pandemie. Der Umsatz stieg im Q1 2020 im Jahresvergleich um 19 %, das EBITDA konnte im selben Zeitraum gar um 96% auf 73,9 Millionen Euro gesteigert werden, wobei die EBITDA-Marge bei 62 % liegt. Hier kommen Skaleneffekte zum Tragen. Laut eigenen Angaben nutzen bereits 90% aller Fortune 500 Unternehmen die TeamViewer-Software, um beispielsweise bei Konferenzen den Computerbildschirm auf externen Geräten anzeigen zu können. Mittlerweile ist das Programm bereits auf 2,25 Milliarden Geräten installiert worden. Dennoch steckt noch sehr viel Phantasie im Geschäftsmodell von TeamViewer und die Marktteilnehmer sind bei diesem dynamischen Wachstum bereit, ein 2020er KGV von 66,74 in Kauf zu nehmen. Belastend für den Kurs könnten weitere Verkäufe des Finanzinvestors Permira sein, der mit Stand voriger Woche seinen Anteil an Teamviewer von 51,5 % auf 39 % reduziert hat.
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Der Ende September 2019 durchgeführte Börsengang wurde von den Marktteilnehmern positiv aufgenommen. In dieser kurzen Zeitspanne stieg der Kurs um 68 % auf nun mehr 42,43 Euro. Der Weg dorthin ist aber aufgrund der Coronakrise sehr volatil verlaufen. In wenigen Wochen waren ein 40 prozentiger Verlust und ein 90 prozentiger Gewinn zu registrieren. Um die März-Panik bereinigt, kann ein Aufwärtstrend identifiziert werden. An dessen Oberseite prallte der Kurs am letzten Donnerstag um 8 % ab, nachdem die Verkaufsmeldung vom Hauptaktionär Permira die Runde machte. Mit oder ohne Virusgefahr für die Unternehmen wird sich der im 1. Quartal 2020 angestoßene Digitalisierungsschub fortsetzen, weil er die Produktivität steigert und Firmen weltweit konkurrenzfähiger macht. Das spricht für eine Entwicklung des TeamViewer-Kurses entlang des Trendkanals und für ein erneutes Testen des All Time Highs bei 44,94 Euro. Die beiden Unterstützungen bei 40,19 Euro und vor allem bei 36,95 Euro sollten beim aktuellen Marktzustand einen eventuellen Kursrutsch bremsen. Nach Abwägung der Argumente spricht vieles für ein Long-Engagement bei TeamViewer.

TeamViewer(Tageschart in Euro)

Tendenz:
(Quelle: www.tradesignalonline.com)

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 44,94 // 49,50 Euro
Unterstützungen: 40,19 // 36,95 Euro

Fazit

Mit einem Open End Turbo Long (WKN HW0FTK) könnten risikofreudige Anleger, die einen steigenden Kurs von TeamViewer erwarten, überproportional mit einem Hebel von 5,04 profitieren. Der Abstand zur Stopp-Loss-Barriere beträgt dabei 16,30 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.
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Dieser könnte beim Basiswert bei 37,44 Euro liegen. Im Open End Turbo Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 0,31 Euro. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,4 zu 1, nachdem das Kursziel bei 1,66 Euro liegt (50,90 Euro beim Basiswert).
Strategie für steigende Kurse
WKN: HW0FTK Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 0,81 – 0,87 Euro Emittent: UniCredit
Basispreis: 35,50 Euro Basiswert: TeamViewer
KO-Schwelle: 35,50 Euro akt. Kurs Basiswert: 42,43 Euro
Laufzeit: Open End Kursziel: 1,66 Euro
Hebel: 5,08 Kurschance: + 90 Prozent
Quelle: UniCredit

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur UniCredit Bank AG eingegangen ist.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zu JP Morgan eingegangen ist.

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