Symrise ist Aufnahmekandidat in den DAX

Symrise Long: 50 Prozent-Chance


Symrise gilt als aussichtsreicher Kandidat für die Nachfolge von Wirecard im DAX. Diese Chance und die weitgehende Immunität der Unternehmenszahlen vor den Kosten des Lock Downs sorgen für neue Dynamik in der Kursentwicklung. Die zuständigen Gremien der Deutschen Börse entscheiden voraussichtlich am 21. August über die Aufnahme. Marktteilnehmer, die dadurch Impulse für eine Kurssteigerung sehen, könnten das Papier weiter nach oben hieven.

Die Deutsche Börse entscheidet am 21. August, welches Unternehmen den insolventen und skandalumwitterten Zahlungsabwickler Wirecard im DAX ersetzen wird. Als Kandidaten gelten Delivery Hero und Symrise. Der große Vorteil gegenüber Delivery Hero: Symrise ist nicht nur ein Wachstumsunternehmen, sondern schreibt auch seit vielen Jahren schwarze Zahlen. Im Halbjahr 1 2020 konnte Symrise den Umsatz trotz der Pandemie um 7,6 % im Vergleich zum H1 2019 steigern. In derselben Periode wuchs das EBIT um 10,2 % auf 265,8 Millionen Euro. Rund 30.000 Produkte befinden sich im Portfolio. Zu den weltweit mehr als 6000 Kunden gehören Lebensmittel-, Kosmetik-, Parfüm- und Getränkehersteller sowie die pharmazeutische Industrie bis hin zu Produzenten von Heimtiernahrung und Nahrungsergänzungsmitteln.
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Zum Chart
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Der Aktienkurs von Symrise konnte sich aus einer langen Seitwärts-Konsolidierung (Anfang 2015 bis Ende 2018) befreien und wieder Aufwärtsdynamik entwickeln. Auch der Corona-Sell Off wirkte sich in der Spitze nur mit einem Verlust von 28 % aus, wobei dieser Verlust schon Ende Mai 2020 wieder egalisiert werden konnte. Von Mitte März 2020 bis heute gewann der Wert 59 % hinzu. Natürlich kommt dem Titel zugute, dass er in den DAX aufrücken und dort Wirecard beerben könnte. Das Momentum sollte bis zur Entscheidung über die Aufnahme am 21. August anhalten. Das erwartete KGV 2020 fällt mit 45 nicht billig aus, doch Symrise wird als Wachstumstitel gehandelt, der weitgehend immun gegen Lock-down-Maßnahmen ist. Das Ziel bei 124 Euro ist aufgrund dieser Faktoren greifbar, wobei aufgrund des hohen KGVs immer mit einem Rücksetzer bei dieser Long-Strategie zu rechnen ist.

Symrise (Tageschart in Euro)

Tendenz:
(Quelle: www.tradesignalonline.com)

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 114,00 // 124,00 Euro
Unterstützungen: 105,09 // 99,60 Euro

Fazit

Mit einem Open End Turbo Long (WKN HR01V6) könnten risikofreudige Anleger, die einen steigenden Kurs von Symrise erwarten, überproportional mit einem Hebel von 5,42 profitieren. Der Abstand des Basiswertes zur Barriere beträgt dabei 18 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.
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Dieser könnte beim Basiswert bei 104,30 Euro liegen. Im Open End Turbo Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 1,19 Euro. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,2 zu 1, nachdem das Kursziel bei 3,16 Euro liegt (124 Euro beim Basiswert).

Strategie für steigende Kurse
WKN: HR01V6 Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 2,08 – 2,10 Euro Emittent: UniCredit
Basispreis: 92,85 Euro Basiswert: Symrise
KO-Schwelle: 92,85 Euro akt. Kurs Basiswert: 113,23 Euro
Laufzeit: Open End Kursziel: 3,16 Euro
Hebel: 5,4 Kurschance: + 50 Prozent
Quelle: UniCredit


Tradings Update: ThyssenKrupp

Die am 27. Juli.2020 vorgestellte Long-Idee, mit der WKN JM7FSM auf eine fallende Aktie von ThyssenKrupp zu setzen, befindet sich sehr schön im Plus. Der Open End Turbo Short schloss am 14. August 2020 zum Geldkurs von 3,17 Euro und lag mit 44 Prozent über dem Einstiegskurs. Wer den Gewinn nicht mitnehmen, sondern in dieser Position investiert bleiben möchte, kann den Stoppkurs im Basiswert auf 6,25 Euro nachziehen. Beim Open End Turbo Short ergibt sich daraus ein neuer Stoppkurs von 3,01 Euro.

ThyssenKrupp(Tageschart in Euro)

Tendenz:
(Quelle: www.tradesignalonline.com)

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur UniCredit Bank AG eingegangen ist.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zu JP Morgan eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

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