Unter 26000 Punkten

MDAX: Mehr als nur ein Widerstand


Der Bereich um 26000 Punkte beweist sich als Widerstand. Das ist nicht das einzige Problem, gegen das der MDAX kämpft. Berichtssaison und Saisonalität sind weitere. Mit einem Open End Turbo Short auf einen fallenden MDAX könnte sich eine Trading-Chance von 66 Prozent ergeben.

Der MDAX ist der zweitwichtigste deutsche Aktienindex. Er spiegelt die Entwicklung der 60 größten Unternehmen wider, die bei Marktkapitalisierung und Orderbuchumsatz nach den 30 DAX-Unternehmen folgen. Im September 2018 wurde der MDAX von 50 auf 60 Werte erweitert, um einige zuvor nur im TecDAX geführte Unternehmen hier zusätzlich aufzunehmen.

Für das deutsch-französische Luftfahrtunternehmen Airbus mit Sitz in Toulouse gilt eine Sonderregelung: Ihm ist der Aufstieg in den DAX verwehrt. Denn der Hauptsitz des Unternehmens liegt im Ausland und der Hauptumsatz findet an der Euronext statt. Aufgrund ihrer hohen Gewichtung von 10,4 Prozent übt die Airbus-Aktie aber einen starken Einfluss im Index aus.

Gut ein Drittel im MDAX sind mittelgroße Industrieunternehmen. Bei der Gewichtung folgen Deutsche Wohnen (4,6 Prozent) und Symrise (4,5 Prozent) sowie MTU Aero Engines (4,3 Prozent) und Hannover (3,5 Prozent). Weil der MDAX nach der Marktkapitalisierung gewichtet ist, ändert sich die Gewichtung der Aktien aber mit jeder Neuberechnung des MDAX.

Während es um die wirtschaftliche Auseinandersetzung zwischen den USA und China seit dem G20-Gipfel Anfang des Monats etwas ruhiger geworden ist, dürfte dieses Thema sicherlich schon bald wieder präsenter sein. Aktuell ist allerdings die Zurückhaltung der Anleger eher auf die anstehenden Sitzungen der Notenbanken in den USA und in Europa zurückzuführen.

Daneben rückt die Quartalszahlensaison jetzt mehr und mehr in den Fokus. Hierzulande sorgten mehrere Gewinnwarnungen jedoch für lange Gesichter. Zudem könnte sich die Situation am deutschen Aktienmarkt auch aus saisonaler Sicht wieder eintrüben, da mit August und September der beiden schwächsten Börsenmonate unmittelbar bevorstehen.

MDAX (Tageschart in Punkten)

Tendenz:

Zum Chart

Auch beim deutschen Nebenwerte-Index MDAX trübte sich das technische Bild zuletzt ein. So kämpfte der Index bereits seit Ende April mit der markanten Widerstandszone im Bereich um rund 26000 Punkte. Diese Region zeigte sich in den letzten beiden Jahren immer wieder als deutliche Unterstützung oder eben als Widerstand. Aktuell beweist sich die Marke wieder als Hürde.

Aufgrund zunehmender Warnsignale könnte diese Marke momentan nicht allzu rasch überwunden wurden. Auch im Hinblick auf den saisonalen Verlauf der Aktienmärkte wäre ein erneuter Rücksetzer denkbar, der den Index auf längere Sicht sogar bis zu den Tiefs vom Jahresstart um 21160 Punkte drücken könnte. Eine erste Rücklaufzone wäre um 24500 Punkte auszumachen.

MDAX (Wochenchart in Punkten)

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 26103 // 26215 // 27366
Unterstützungen: 25677 // 24492 // 21161

Fazit

Mit einem Open End Turbo Short (WKN CQ2GL0) könnten risikofreudige Anleger, die von einem fallenden MDAX ausgehen, überproportional mit einem Hebel von 12,2 profitieren. Der Abstand zur Stopp-Loss-Barriere beträgt dabei 8,0 Prozent. Der Einstieg in diese sehr spekulative Position bietet sich stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.

Dieser könnte im Basiswert bei 26200 Punkten platziert werden. Im Open End Turbo Short ergibt sich ein Stoppkurs bei 1,70 Euro. Unter 25700 Punkten könnte er zur Absicherung bereits auf Einstandsniveau nachgezogen werden. Ein Trading-Ziel nach unten könnte sich weiter um 24500 Punkte ergeben. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis 2,7 zu 1.

Strategie für fallende Kurse
WKN: CQ2GL0 Typ: Open End Turbo Short
akt. Kurs: 2,05 – 2,16 Euro Emittent: Citigroup
Basispreis: 27902,27 Euro Basiswert: MDAX
KO-Schwelle: 27902,27 Euro akt. Kurs Basiswert: 25845,12 Punkte
Laufzeit: Open end Kursziel: 3,40 Euro
Hebel: 12,2 Kurschance: + 66 Prozent
Quelle: Citigroup



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