Intel mit guter Chance zu Risiko Ratio!

Intel Long: 86 Prozent Chance!


Der Kurs von Intel hat seit dem 12. April 2021 einen langen Abstieg hinter sich und sollte den Bereich erreicht haben, wo eine Bodenbildung wahrscheinlich ist. Beispielsweise sieht der Analyst der Deutschen Bank in der aktuellen Analyse vom 18. Februar die Aktie bei 55 US-Dollar. Ausgehend vom aktuellen Kurs bei 45,04 US-Dollar ergibt dies ein ungehebeltes Potenzial von rund 22 Prozent.

Das Intel-Investoren-Treffen am 17. Februar 2022 sorgte für einige Turbulenz am Aktienmarkt. Intel erwartet, dass seine Gewinnmarge in diesem Jahr sinken und dann mehrere Jahre lang stabil bleiben wird, da es in neue Technologien und Fabriken investiert, um der steigenden Chipnachfrage gerecht zu werden. Weiters sei Intel an der Teilnahme an einem Konsortium interessiert, das Eigentümer des britischen Halbleiter- und Softwaredesign-Unternehmens Arm Ltd. werden könnte. In dieser Causa ist aber auch ein Börsengang von ARM denkbar. Intel prognostizierte einen Umsatzanstieg von 1,7 % auf 76,0 Milliarden US-Dollar im Jahr 2022, dann ein Wachstum im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich in den Jahren 2023-2024, gefolgt von Zuwächsen von 10-12 % für 2025-2026. Diese Nachricht, überlagert von der Ukraine-Krise, sorgte am vergangenen Freitag für einen Tagesverlust von 5,32 Prozent auf 45,04 US-Dollar.
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Zum Chart
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Geht man in der Chart-Betrachtung bis zum 23. Juli 2020 zurück, waren die Intel-Aktionäre am Zeitpunkt der Verlautbarung der Earnings immer mit einem starken Abverkauf konfrontiert (im Chart ersichtlich durch das Earnings-Symbol am unteren Rand des Charts). Der aktuelle Abverkauf basiert auf den Informationen des Investoren-Treffens am 17. Februar 2022. Intel ist gemessen am Umsatz noch der größte Halbleiterkonzern, kann aber in Sachen Wachstum nicht mit AMD und NVIDIA mithalten. Intel ist mit seinem Produktportfolio in Wachstumssegmenten aufgestellt und sollte nicht das IBM-Schicksal erleiden. Eigentlich ist die Kuh seit dem Investoren-Treffen vom Eis und der Kurs sollte sich im Bereich 44,47 und 42,49 US-Dollar stabilisieren. Ist erstmals die Ukraine-Krise ausgestanden und sollte Intel die Marktteilnehmer auch wieder positiv überraschen können, sind Kurssteigerungen wahrscheinlich. Mittelfristig ist laut Analyse der Deutschen Bank auch ein Rücklauf auf das Ziel-Niveau von 55 Dollar möglich. Auch der Kurs ist an der unteren Begrenzung des Abwärtstrends lokalisiert und sollte von dort nicht maßgeblich weiter fallen.

Intel Corp. (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 47,16 // 51,20 US-Dollar
Unterstützungen: 44,47 // 42,49 US-Dollar

Fazit

Der Kurs von Intel hat seit dem 12. April 2021 einen langen Abstieg hinter sich und sollte den Bereich erreicht haben, wo eine Bodenbildung wahrscheinlich ist. Beispielsweise sieht der Analyst der Deutschen Bank in der aktuellen Analyse vom 18. Februar die Aktie bei 55 US-Dollar. Ausgehend vom aktuellen Kurs bei 45,04 US-Dollar ergibt dies ein ungehebeltes Potenzial von rund 22 Prozent.
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Risikofreudige Anleger, die von einer steigenden Intel-Aktie bis auf 51,19 US-Dollar ausgehen, könnten mit einem Call-Optionsschein (WKN JN0P9E) überproportional mit einem Omega von 4,89 profitieren. Bei angenommener konstant hoher Volatilität von 34% und dem Ziel bei 51,19 US-Dollar (0,41 Euro beim Optionsschein) bis zum 30.03.2022 ist eine Rendite von rund 86 % zu erzielen. Fällt der Kurs des Basiswertes in dieser Periode auf 42,41 US-Dollar, resultiert daraus ein Verlust von 41 % beim Optionsschein. Das Chance-Risiko-Verhältnis beträgt somit attraktive 2,11 zu 1.

Strategie für steigende Kurse
WKN: JN0P9E Typ: Call-Optionsschein
akt. Kurs: 0,18 – 0,20 Euro Emittent: JP Morgan
Basispreis: 55,00 US-Dollar Basiswert: Intel Corp.
akt. Kurs Basiswert: 45,04 US-Dollar
Laufzeit: 20.01.2023 Kursziel: 0,41 Euro
Omega: 4,89 Kurschance: + 86 Prozent
Quelle: JP Morgan

Interessenkonflikt

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Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur UniCredit Bank AG eingegangen ist.

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