Unter Druck

Infineon Short: 118-Prozent-Chance


Technologiewerte stehen auf den Verkaufslisten weit oben. Davon kann sich auch Infineon nicht befreien. Der Abwärtstrend setzt sich zum Wochenbeginn fort. Mit einem Open End Turbo Short auf eine fallende Infineon-Aktie könnte sich jetzt eine Trading-Chance von 118 Prozent ergeben.

Technisch läuft an der Börse derzeit wenig zusammen. Da passte es ins Bild, dass der Xetra-Handel am Montag mit einer technischen Panne startete. Nach dem Einbruch in der vergangenen Woche tendiert der DAX auch zum Start in die neue Woche weiter abwärts. Dadurch wurden aus technischer Sicht wichtige Marken, die als Unterstützung gedient hatten, gerissen. Zu viele Belastungen stehen derzeit einer freundlicheren Stimmung im Weg, so dass das Gros der Anleger seine Schäfchen lieber erst einmal ins Trockene bringt.

Kampf bei 18 Euro

Das betrifft auch die Aktie von Infineon, die sich bereits nach einem handfesten Triple-Hoch um 25,50 Euro, ein betonharter Widerstand, nach unten orientierte. Aus den zuletzt markierten Hochs lässt sich, eingezeichnet im Wochenchart, eine Abwärtsgerade erkennen, die aktuell um 20 Euro als Widerstand besteht. Momentan kämpfen die Notierungen nach den Verlusten zum Wochenanfang mit der nächsten Supportzone um 18 Euro. Bei einem Unterschreiten könnte sich daraus ein Ziel fallender Notierungen um 14 Euro ergeben.

Weg nach unten

Mit den aktuellen Verlusten befindet sich die Infineon-Aktie auf Jahressicht bereits mit mehr als zwanzig Prozent im Minus. Und es könnte noch mehr werden, denn der Anfang Oktober nach unten verlassene Aufwärtstrend hatte seinen Ursprung im August 2015 im einstelligen Bereich, wobei sich um 14 Euro und 12 Euro die nächsten Etappen auf dem Weg nach unten befinden könnten. Zwar beurteilen die Analysten die Infineon-Aktie weiterhin durchweg positiv, können sich damit aber nicht gegen den fallenden Markt stellen.

Wachstumszweifel

Eine Bodenbildung und somit ein mögliches Ende der Verluste scheint aktuell noch nicht in Sicht. Am 12. November legt Infineon neue Quartalszahlen vor. Damit wird der Halbleiterkonzern aber nicht die Zweifel ausräumen können, die in letzter Zeit zu hören waren, dass die Chipbranche ihren Wachstumsgipfel erreicht oder bereits hinter sich gelassen haben könnte. Aus diesen Zweifeln nähren sich die Sorgen der Anleger um weitere Gewinne, und im Zweifel greifen sie dann lieber zu keinen oder vermeintlich defensiven Werten.

Infineon (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Infineon (Wochenchart in Euro)

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 18,27 // 19,44 // 20,26 // 20,79
Unterstützungen: 17,83 // 17,48 // 14,04 // 11,64

Mit einem Open End Turbo Short (WKN DS60ZC) können jetzt risikofreudige Anleger, die von einer fallenden Infineon-Aktie ausgehen, überproportional profitieren. Der Abstand zur Stopp-Loss-Barriere beträgt dabei 16 Prozent. Der Einstieg in die spekulative Position bietet sich stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an. Dieser könnte im Basiswert bei 18,50 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Short ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 0,27 Euro. Ein Trading-Ziel nach unten könnte sich um 14 Euro befinden. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis 6,6 zu 1.

Strategie für fallende Kurse
WKN: DS60ZC Typ: Open End Turbo Short
akt. Kurs: 0,32 – 0,33 Euro Emittent: Deutsche Bank
Basispreis: 20,927 Euro Basiswert: Infineon
KO-Schwelle: 20,927 Euro akt. Kurs Basiswert: 18,01 Euro
Laufzeit: Open end Kursziel: 0,72 Euro
Hebel: 6,6 Kurschance: + 118 Prozent
Quelle: Deutsche Bank



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