Knattert und knirscht

Fraport Short: 90-Prozent-Chance


Chaos am Boden und am Himmel! Ein Luftfahrtgipfel im Oktober soll Probleme lösen. Die Aktie von Flughafenbetreiber Fraport brach aus dem Aufwärtstrend nach unten aus. Mit einem Open End Turbo Short auf Fraport könnte sich bei einer fallenden Aktie eine Trading-Chance von 90 Prozent ergeben.

Die zuletzt vorgelegten Zahlen stimmten. Flughafenbetreiber Fraport zählte im August in Frankfurt rund 6,8 Millionen Fluggäste, ein Anstieg um 8,1 Prozent. Seit Anfang des Jahres wuchs die Anzahl der Passagiere um 8,7 Prozent. Die Flugbewegungen legten um 8,0 Prozent auf rund 46400 Starts und Landungen zu. Über 81000 Beschäftigte, davon 21000 bei Fraport selbst, machen den Frankfurter Flughafen auf einer Fläche von 26 Quadratkilometern zur größten lokalen Arbeitsstätte in Deutschland. Weltweit ist Fraport an 30 Flughäfen auf vier Kontinenten aktiv. Anteilseigner sind das Land Hessen (31 Prozent), die Stadt Frankfurt (20 Prozent), Lufthansa (acht Prozent) und weitere 32 Prozent der Aktien befinden sich im Streubesitz.

Belastungen

Jedoch soll Anfang Oktober in Hamburg ein Luftfahrtgipfel stattfinden. Gründe sind die langen Warteschlangen an den Flughäfen sowie die Verspätungen und Streichungen von Flügen, die für Unmut bei den Passagieren sorgen. Vertreter von Airlines und Airports, Flugsicherung, Bundesverkehrsministerium und der Länder sollten Lösungen entwickeln. Fraport-Chef Stefan Schulte, dessen Vertrag vor kurzem verlängert wurde, äußerte Anfang des Monats im Handelsblatt die Erwartung, dass ein gemeinsames Maßnahmenpaket geschnürt werde, um die Situation zu verbessern. Ebenso räumte er bereits ein, dass die Lösung dieser Probleme, beispielsweise durch Zusatzschichten, zulasten des Unternehmensergebnisses gehen könnten.

Trendbruch

Nicht nur bei der Abwicklung des eigentlichen Geschäfts zeigen sich Probleme, auch beim Blick auf die Entwicklung der Aktie lässt sich Ungemach erkennen. Denn sie brach aus dem zuvor langfristigen Aufwärtstrend nach unten aus. Mit einer Kurslücke nach unten fielen die Notierungen aus dem Trendkanal und setzten seitdem ihre fallende Tendenz fort. Dabei entfernten sie sich zunehmend von der aktuell bei 84,11 Euro verlaufenden 200-Tage-Linie. Zuletzt rutschte die Aktie auch unter das bisherige Jahrestiefs bei 77,58 Euro und legte im Bereich um 75 Euro neue Tiefs fest. Jedoch könnte sich die fallende Tendenz der Fraport-Aktie nach dem eingangs beschriebenen Trendbruch fortsetzen. Ein mögliches Ziel könnte um 60 Euro bestehen.

Fraport (Tageschart in Euro)

Tendenz:

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 77,58 // 79,67 // 81,40
Unterstützungen: 74,88 // 70,82 // 59,94

Wer von einer fallenden Fraport-Aktie ausgeht, kann jetzt mit einem Open End Turbo Short (WKN DS18LD) überproportional davon profitieren. Der Abstand zur Stopp-Loss-Barriere beträgt aktuell 22,2 Prozent. Beachtet werden sollte bei dem Einstieg in eine spekulative Position ein risikobegrenzender Stoppkurs. Dieser könnte bei 79,30 Euro im Basiswert platziert werden. Im Open End Turbo Short ergibt sich ein Stoppkurs bei 1,30 Euro. Bei einem Schlusskurs unter 73 Euro könnte dieser auf Einstandsniveau nachgezogen werden. Ein Trading-Ziel könnte sich um 60 Euro befinden. Für diese spekulative Idee ergibt sich ein Chance-Risiko-Verhältnis von 3,8 zu 1.

Strategie für fallende Kurse
WKN: DS18LD Typ: Open End Turbo Short
akt. Kurs: 1,68 – 1,70 Euro Emittent: Deutsche Bank
Basispreis: 91,783 Euro Basiswert: Fraport
KO-Schwelle: 91,783 Euro akt. Kurs Basiswert: 75,12 Euro
Laufzeit: Open end Kursziel: 3,23 Euro
Hebel: 4,3 Kurschance: + 90 Prozent
Quelle: Börse Frankfurt



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