Telekom bildet Boden aus

Deutsche Telekom Long: 74 Prozent Chance!


Die Deutsche Telekom sollte von der Zunahme von Homeoffices und die in das Netz verlegte Zusammenarbeit der Teams tendenziell profitieren. So war der Abverkauf der Telekom-Aktie nicht ganz so heftig wie jener der Benchmark DAX. Das Telekom Papier sollte die Benchmark die nächsten Wochen Stück für Stück übertreffen. Niedrige Kurse am Montagmorgen sollten für einen Einstieg long genutzt und mit einem StoppLoss abgesichert werden, falls der Markt wieder in den crash modus wechselt.

Im Gegensatz zu Anbietern von Investitionsgütern braucht die Deutsche Telekom Einnahmeverluste infolge der Corona-Krise nicht in diesem Ausmaß zu fürchten. Aktuell bleiben mehr Menschen zu Hause und nützen die Infrastruktur der Telekom für die Arbeit im Homeoffice. Je nachdem wie lange die Eindämmungsmaßnahmen andauern, ist sogar davon auszugehen, dass diese Notlage wie ein Katalysator für die Digitalisierung vieler Arbeitsprozesse wirkt und weit über die Zeit der Quarantäne bestehen bleibt. Die Telekom kann in weiterer Folge vom steigenden Bedarf an kostenpflichtigen Internetangeboten profitieren. Durch ein Beta von 0,78 bezüglich des DJ Stoxx 600 hat die Deutsche Telekom den Abschwung etwas besser verkraftet. Es ist die nächsten Wochen davon auszugehen, dass die Telekom auch den DAX outperformen wird. Die absolute Rendite hängt davon ab, ob die Bodenbildungsphase der letzten Woche fortgesetzt wird.
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Zum Chart
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Der Aktienkurs konnte die Fantasie der Dotcom-Ära nicht erfüllen und ist aktuell weit vom Maximum in der Höhe von 104,90 Euro entfernt. Seit der Korrektur dieser Übertreibung ist der Kurs in einen vergleichsweise langen Seitwärtstrend eingeschwenkt, der mit dem Abverkauf seit 21. Februar 2020 ein Ende gefunden hat. Mit dem partiellen Tief bei rund 10,50 Euro am 16. Und 17. März diesen Jahres hat eine starke Unterstützung gehalten, die schon im Oktober 2014 einen Tiefpunkt markierte. Unmittelbar vor dem Selloff konnte die Telekom mit der endgültigen Übernahme von Sprint in den USA einen der größten Erfolge der Firmengeschichte verbuchen und den Kurs kurzfristig um 14 % steigern. In den letzten 7 Handelstagen ist eine beginnende Bodenbildung ersichtlich, wobei sich der Kurs innerhalb einer Range von 19 % bewegt. Ausgehend von der Unterstützung bei 10,50 Euro ist ein weiteres Retracement bis auf 13,60 Euro möglich. Flammt allerdings die Nervosität der Marktteilnehmer in der kommenden Woche erneut auf, kann der Kurs in Etappen bis zur Unterstützung bei 9,69 Euro fallen.

Deutsche Telekom (Tageschart in Euro)

Tendenz:
(Quelle: www.tradesignalonline.com)

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 12,90 // 13,63 Euro
Unterstützungen: 10,50 // 9,69 Euro

Fazit

Die Deutsche Telekom sollte eigentlich in vielen Marktsegmenten von den Quarantänemaßnahmen profitieren und die Benchmark Stück für Stück outperformen. So fiel der Wert die letzten 3 Wochen im Einklang mit dem restlichen Markt und schloss am vergangenen Freitag um 6 Prozentpunkte höher als der DAX.
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Mit einem Open End Turbo Long (WKN JM7E7T) könnten risikofreudige Anleger, die einen steigenden Kurs der Telekom-Aktie in den nächsten 2 Wochen erwarten, überproportional von einem Hebel von 5,61 profitieren und das Ziel bei 13,63 Euro ins Auge fassen (4,11 Euro beim Turbo-Zertifikat). Der Abstand zur Stopp-Loss-Barriere beträgt dabei 18,40 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.
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Dieser könnte beim Basiswert bei 10,74 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 1,22 Euro. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,5 zu 1.

Strategie für steigende Kurse
WKN: JM7E7T Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 2,25 - 2,28 Euro Emittent: JP Morgan
Basispreis: 9,67 Euro Basiswert: Deutsche Telekom
KO-Schwelle: 9,67 Euro akt. Kurs Basiswert: 11,85 Euro
Laufzeit: Open End Kursziel: 4,11 Euro
Hebel: 5,61 Kurschance: + 74 Prozent
Quelle: JP Morgan

Interessenkonflikt

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Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zu JP Morgan eingegangen ist.

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